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Haushalt: ONE schlägt Alarm wegen Milliardenkürzung bei der Entwicklungszusammenarbeit 

Am Donnerstag schließt der Haushaltsausschuss des Bundestags seine Beratungen über den Haushalt für 2024 ab. Alleine für das Entwicklungsministerium sieht die Ampel-Koalition Kürzungen in Höhe von rund 930 Millionen Euro vor. Nimmt man die geplanten Kürzungen im Auswärtigen Amt und im Wirtschaftsministerium dazu, plant die Bundesregierung, knapp zwei Milliarden Euro bei der globalen Bekämpfung von Armut und Klimakrise zu streichen. Die Abgeordneten der Bereinigungssitzung sind in der Pflicht, hier gegenzusteuern, um das „Schlimmste abzuwenden”, so ONE.  

Haushalt 2024: ONE kritisiert Kürzungen bei Entwicklungsfinanzierung scharf

Die Bundesregierung gab heute Mittag bekannt, dass die Mittel für das Entwicklungsministerium (BMZ) nicht weiter gekürzt werden, um das 17 Milliarden Euro große Etatdefizit für das kommende Jahr auszugleichen. Dem Entwicklungsministerium stehen im kommenden Jahr voraussichtlich weiterhin 11,63 Milliarden Euro zur Verfügung, wie in der Bereinigungssitzung Ende November beschlossen. Das ist das Ergebnis der Beratungen der Koalition, die heute Morgen zu Ende gingen und nun dem parlamentarischen Verfahren vorgelegt werden Die Entwicklungsorganisation ONE begrüßt diese Entscheidung, betont jedoch die Notwendigkeit langfristiger Ziele, insbesondere die Erfüllung des Versprechens, 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung in die Entwicklungszusammenarbeit zu investieren.

Weltklimakonferenz: ONE fordert mehr Transparenz bei der Klimafinanzierung 

Zum Abschluss der Weltklimakonferenz in Dubai (COP 28) begrüßt die Entwicklungsorganisation ONE, dass sich die globale Staatengemeinschaft auf eine Abkehr von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas verständigt hat. Jedoch bleibt der von mehr als 100 Staaten geforderte klare Ausstieg in dem in Dubai verabschiedeten Abschlusstext unerwähnt.

„Nicht verpassen: Anpassen!” – ONE-Jugendbotschafterinnen setzen sich in Bonn für Klimaanpassung ein 

Während in Dubai die Schlussverhandlungen der Weltklimakonferenz COP28 stattfinden, haben junge Aktivistinnen in Deutschland auf die Dringlichkeit von Klimaanpassung aufmerksam gemacht. Die Klimakrise bedroht schon heute die Lebensgrundlagen vieler Menschen, insbesondere in Ländern des globalen Südens. Es ist an der Zeit, dass wohlhabendere Staaten wie Deutschland ihre Verantwortung wahrnehmen und ihre finanzielle Unterstützung für Klimaanpassungsmaßnahmen in Ländern des globalen Südens deutlich erhöhen. Unter dem Motto „Nicht verpassen: Anpassen!” haben sich die ONE-Jugendbotschafterinnen Ada Spieß und Alicia Hupperich mit einer Fotoaktion für diese Forderung stark gemacht.

Faktencheck zum Haushalt 2024: Das gibt Deutschland wirklich für Entwicklungsfinanzierung aus

Während in Dubai die Schlussverhandlungen der Weltklimakonferenz COP28 stattfinden, haben junge Aktivistinnen in Deutschland auf die Dringlichkeit von Klimaanpassung aufmerksam gemacht. Die Klimakrise bedroht schon heute die Lebensgrundlagen vieler Menschen, insbesondere in Ländern des globalen Südens. Es ist an der Zeit, dass wohlhabendere Staaten wie Deutschland ihre Verantwortung wahrnehmen und ihre finanzielle Unterstützung für Klimaanpassungsmaßnahmen in Ländern des globalen Südens deutlich erhöhen. Unter dem Motto „Nicht verpassen: Anpassen!” haben sich die ONE-Jugendbotschafterinnen Ada Spieß und Alicia Hupperich mit einer Fotoaktion für diese Forderung stark gemacht. 

“Nicht verpassen: Anpassen!”- Protest-Aktion für Klimaanpassung der ONE Jugendbotschafter*innen vor dem World Conference Center in Bonn  

Die Klimakrise stellt eine existenzielle Bedrohung dar, insbesondere für afrikanische Länder, die bereits unter zunehmenden Dürren, Hungersnöten und Naturkatastrophen leiden. Es ist daher unerlässlich, dass Staaten wie Deutschland ihre Verantwortung wahrnehmen und ihre finanzielle Unterstützung für Klimaanpassungsmaßnahmen in ärmeren Ländern des Globalen Südens deutlich erhöhen.

Zivilgesellschaftliche Organisationen warnen Bundeskanzler Scholz vor Kürzungen in der internationalen Klimafinanzierung und Entwicklungszusammenarbeit

Mit einem dringenden Appell, sich gegen die von Finanzminister Lindner geforderten Kürzungen in der internationalen Klimafinanzierung und Entwicklungszusammenarbeit auszusprechen, wenden sich Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher Organisationen aus dem Bereich Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe an Bundeskanzler Olaf Scholz.

ONE Campaign ernennt Deutschland-Direktor Stephan Exo-Kreischer zum Europa-Direktor

The ONE Campaign, eine überparteiliche globale Organisation, die sich für die Beendigung extremer Armut und vermeidbarer Krankheiten einsetzt, gab heute bekannt, dass Stephan Exo-Kreischer zum amtierenden Exekutivdirektor Europa ernannt wurde. Exo-Kreischer, der seit 2016 als Deutschland-Direktor von ONE tätig ist, übernimmt die Rolle mit sofortiger Wirkung.

ONE warnt vor dem „Wilden Westen” der Klimafinanzierung: Neue Daten decken schwarzes Loch von 343 Milliarden US-Dollar bei internationaler Klimafinanzierung auf    

Während die Staats- und Regierungschefs in Dubai zur Eröffnung der COP28 zusammenkommen, präsentiert eine umfangreiche Datenanalyse der Entwicklungsorganisation ONE, wie stark der Kampf gegen die Klimakrise durch undurchsichtige, ungenaue und aufgeblähte Daten zu Finanzierungszusagen behindert wird. Die von ONE veröffentlichten „Climate Finance Files” stellen die weltweit solidesten und umfassendsten Open-Source-Daten zur öffentlichen internationalen Klimafinanzierung dar. Basierend auf über 200.000 öffentlichen Datensätzen zeigen sie auf, wie mangelnde Transparenz den globalen Kampf gegen den Klimawandel untergräbt.

ONE zu Debatte über Kürzungen im Bundeshaushalt: Deutschland darf Prinzipien der internationalen Solidarität nicht verraten  

Angesichts der aktuellen Haushaltskrise und den lauter werdenden Rufen nach einer Kürzung bei den Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit appelliert ONE eindringlich an die Bundesregierung, weiterhin ein verlässlicher Partner in der internationalen Zusammenarbeit zu bleiben, die globalen Nachhaltigkeitsziele nicht aus dem Blick zu verlieren und die selbst gegebenen Versprechen zur globalen Entwicklungszusammenarbeit einzuhalten. Das ist nicht nur moralisch geboten, sondern es ist in unserem eigenen Interesse.

Compact with Africa-Konferenz: ONE begrüßt Ankündigung von Entwicklungsministerin Schulze zu Klimafinanzierung, fordert jedoch klare Finanzierungszusagen

Heute findet in Berlin auf Einladung des Bundeskanzlers der „G20 Investment Summit” im Rahmen der G20-Intitiative „Compact with Africa” statt. Entwicklungsministerin Svenja Schulze sagte im Rahmen des Gipfels zu, einen substanziellen Teil der deutschen internationalen Klimafinanzierung in eine sozial gerechte Energiewende in Afrika zu investieren. ONE begrüßt dies, mahnt aber an, dass diese Zusage mit klarer finanzieller Unterstützung untermauert werden muss.

ONE vor Afrika-Investitionskonferenz: Nur durch Investitionen kann breitenwirksames Wachstum geschaffen werden

Am 20. November findet in Berlin auf Einladung des Bundeskanzlers der „G20 Investment Summit“ statt. Vor diesem Hintergrund fordert die entwicklungspolitische Organisation ONE, dass die Compact with Africa Initiative breitenwirksames Wachstum schaffen muss und um rechtsstaatliche Verpflichtungen erweitert werden soll. Sie soll durch verstärkte Investitionen in Bildung und Gesundheit flankiert werden in Abstimmung mit der Afrikanischen Union (AU) und ihrer Agenda 2063. Zusätzlich verlangt ONE Gespräche mit Nigeria als bevölkerungsreichstem Land Afrikas über einen möglichen Compact.

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