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ONE zum G7-Außenministertreffen: G7 müssen Führungsrolle für stärkere Gesundheitssysteme übernehmen

Wenn die G7-Außenminister in Lübeck zusammenkommen, um aktuelle Bedrohungen für die internationale Sicherheit zu diskutieren, wird auch Ebola eine Rolle spielen. Die Ebola-Krise hat nicht nur tausende Menschenleben gekostet und die Gesundheitssysteme der Länder überfordert. Die Epidemie hatte auch starke wirtschaftliche Einbußen zur Folge, so dass die relative Stabilität der betroffenen Länder auf dem Spiel steht. Die Außenminister sollten bei ihrem Treffen Pläne für eine verbindliche G7-Initiative machen, um die Gesundheitssysteme in Afrika zu stärken und Ausbrüche von Epidemien schnell kontrollieren zu können.

Neue DAC-Zahlen: Zu wenig Unterstützung für ärmste Länder

Anlässlich der heute veröffentlichten vorläufigen Zahlen des Entwicklungsausschusses (DAC) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Europa (OECD) fordert die entwicklungspolitische Lobby- und Kampagnenorganisation ONE die Bundesregierung als G7-Gastgeber auf, sicherzustellen, dass künftig mindestens die Hälfte der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit den ärmsten Ländern zugutekommt. Die aktuellen DAC-Zahlen zeigen, dass die bilateralen Mittel der DAC-Staaten für die am wenigsten entwickelten Länder 2014 um 8 Prozent gesunken sind. Das waren 2014 Woche für Woche 128 Millionen US-Dollar weniger für die Ärmsten.

ONE zum Deutsch-Französischen Ministerrat: Finanztransaktionssteuer für Entwicklung nutzen

Anlässlich des Deutsch-Französischen Ministerrats am 31. März erinnert ONE Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident François Hollande daran, dass die Einnahmen aus der angekündigten Finanztransaktionssteuer für Entwicklungszusammenarbeit verwendet werden sollten. Über 90 Jugendbotschafter von ONE aus Frankreich und Deutschland haben dazu einen offenen Brief an die Staats-und Regierungschefs geschrieben. Außerdem wendet sich ONE als Teil einer Koalition von Organisationen mit einem gemeinsamen Statement an Merkel und Hollande.

ONE begrüßt Mittelerhöhungen für Landwirtschaftsprogramme

Zum Ende der Konferenz „Eine Welt ohne Hunger“ zieht die entwicklungspolitische Organisation ONE positiv Bilanz. Mit den angekündigten 1,5 Milliarden Euro pro Jahr für Ernährungssicherung geht Deutschland den richtigen Weg, um Hunger zu bekämpfen.

ONE begrüßt Ankündigung der Bundesregierung zu steigender Entwicklungshilfe – 0,7-%-Stufenplan nötig

Der heute vom Bundeskabinett vorgelegte Eckwertebeschluss sieht eine Erhöhung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit um 1,28 Milliarden Euro für das kommende Jahr sowie weitere Erhöhungen für die Folgejahre vor. Insgesamt sollen bis 2019 8,3 Milliarden Euro mehr Entwicklungshilfe (ODA) bereitgestellt werden.

ONE begrüßt zusätzliche Mittel für Entwicklungshilfe

Laut Medienberichten sieht die mittelfristige Finanzplanung des Bundesfinanzministeriums eine Erhöhung der Entwicklungshilfe um 8,3 Mrd. Euro in den kommenden vier Jahren vor. Damit solle Deutschland eine Marke von 0,4% erreichen, was das Verhältnis von Entwicklungshilfe zum Bruttonationaleinkommen betrifft.

Maria Furtwängler, Gesine Schwan und Cecila Brækhus starten G7-Kampagne #MUT2015

Am Weltfrauentag starten Dr. Maria Furtwängler, Prof. Dr. Gesine Schwan und die vierfache Box-Weltmeisterin Cecilia Brækhus gemeinsam mit 50 engagierten ONE-Jugendbotschaftern die G7-Kampagne von ONE „#MUT2015“. Die Kampagne fordert, dass sich die G7-Staaten unter Angela Merkels Führung für eine ausreichende Finanzierung der Armutsbekämpfung und für ambitionierte und messbare neue Entwicklungsziele einsetzen. Vor allem die Stärkung von Frauen und Mädchen muss im Mittelpunkt stehen, da diese am stärksten von Armut betroffen sind. Außerdem kann extreme Armut bis 2030 nur beendet werden, wenn Mädchen und Frauen ihr Potential voll entfalten können.

Neuer ONE-Bericht: Armut ist sexistisch

Anlässlich des Weltfrauentags 2015 und zum Start ihrer G7-Kampagne #MUT2015 veröffentlicht die entwicklungspolitische Organisation ONE den Bericht „Armut ist sexistisch. Warum im Kampf gegen extreme Armut Frauen und Mädchen im Mittelpunkt stehen müssen“. Der Bericht zeigt, dass Frauen und Mädchen in allen Lebensbereichen am stärksten von extremer Armut betroffen sind. Das wirtschaftliche Potential von Frauen ist riesig, liegt aber in vielen Teilen der Welt brach. Würde die Benachteiligung von Frauen beendet werden, das so genannte „Gender Gap“ also geschlossen, könnten Frauen massiv zur Armutsbekämpfung beitragen.

Presseeinladung | Start #MUT2015 | Bild-Termin mit Statements & Vorstellung Bericht „Armut ist sexistisch“

2015 ist ein Schicksalsjahr im Kampf gegen extreme Armut: Wenn die Politiker Mut beweisen und die richtigen Entscheidungen treffen, kann extreme Armut weltweit bis zum Jahr 2030 beendet sein. Doch das geht nur, wenn Frauen und Mädchen weltweit gestärkt werden, wie der neue Bericht von ONE „Armut ist sexistisch“ zeigt, der zum Start der G7-Kampagne #MUT2015 veröffentlicht wird.

ONE bei Münchner Sicherheitskonferenz: Extreme Armut beenden, Konflikten vorbeugen!

Im Rahmen der heute beginnenden Münchner Sicherheitskonferenz diskutiert die entwicklungspolitische Organisation ONE mit dem Ökonom Paul Collier, der Fraktionsvorsitzenden der Grünen Katrin Göring-Eckardt, dem Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Gerd Müller sowie dem Investor und Philanthrop George Soros Deutschlands internationale Verantwortung im G7-Jahr. Im Mittelpunkt steht die Frage, welchen Beitrag Deutschland im Entwicklungsjahr 2015 leisten sollte, um den Ärmsten Chancen zu eröffnen, sich aus der extremen Armut zu befreien und dadurch Konflikte und Kriege zu verhindern.

ONE: Gavi-Finanzierungskonferenz voller Erfolg

Bei der Finanzierungskonferenz der globalen Impfallianz Gavi wurden heute 7,539 Milliarden US-Dollar für die massive Ausweitung globaler Impfprogramme zugesagt. Damit kann Gavi 300 Millionen Kinder zusätzlich impfen und bis zu 6 Millionen Todesfälle vermeiden.

Geberkonferenz für die Impfallianz Gavi am 26./27. Januar in Berlin

Im Vorfeld der Geberkonferenz für die Impfallianz Gavi, die am 26. und 27. Januar in Berlin stattfindet, mahnen zivilgesellschaftliche Organisationen eine weitere Mittelerhöhung an. Außerdem fordern sie die Bundeskanzlerin auf, bei ihren internationalen Amtskollegen verstärkt für die Impfallianz zu werben. Aktuellen Informationen zufolge fehlen derzeit noch bis zu 500 Millionen US-Dollar (rund 430 Millionen Euro), um das Finanzierungsziel von Gavi zu erreichen.