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Bundeshaushalt 2015: Keine 0,7 trotz G7

Zum heute im Bundestag verabschiedeten Bundeshaushalt 2015 erklärt Tobias Kahler, Deutschlanddirektor von ONE: „Die Höhe der Entwicklungshilfe hat sich seit Amtsbeginn von Bundeskanzlerin Merkel erhöht. Dennoch bleibt Deutschland erschreckend weit hinter dem für das kommende Jahr versprochenen Ziel zurück, 0,7 Prozent seiner Wirtschaftsleistung in Entwicklung zu investieren.“

ONE: 2015 schaut die Welt auf Bundeskanzlerin Merkel

Anlässlich der Rede der Bundeskanzlerin bei der feierlichen Übergabe der „Zukunftscharta“ fordert die entwicklungspolitische Organisation ONE Angela Merkel auf, Deutschlands großer entwicklungspolitischer Verantwortung im Jahr 2015 gerecht zu werden.

Neues Video: Internationale Stars und liberianische Ebola-Helfer fordern mehr globales Engagement im Kampf gegen Ebola

Über ein Dutzend internationale Persönlichkeiten haben sich mit Ebola-Helfern aus Liberia zusammengetan, um die Staats- und Regierungschefs dieser Welt mit einer Multi-Media-Kampagne dazu aufzufordern, schneller mehr für die Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika zu tun und die Gesundheitssysteme zu stärken, damit künftige Ausbrüche schnell eingedämmt werden können.

G20 Abschlusserklärung : Stellungnahme von ONE

G20 Abschlusserklärung : Stellungnahme von ONE Friederike Röder, von ONE : “Trotz vieler Fortschritte im Kampf gegen Steuerflucht und Korruption, die bereits in der Vorbereitung des Gipfels erreicht wurden, haben die G20-Staatschefs die letzte Hürde nicht genommen. Sie rühmen sich ihres Engagements für mehr Transparenz, aber haben es versäumt, dieses Versprechen auch einzulösen.

ONE: G20 müssen Korruption beenden

Vor dem G20-Gipfel fordert die entwicklungspolitische Organisation ONE die Staats- und Regierungschefs auf, Maßnahmen für mehr Transparenz und die Bekämpfung von internationaler Korruption, Geldwäsche und Steuerhinterziehung in den Mittelpunkt zu rücken. Dadurch werden Entwicklungsländern jährlich über 750 Milliarden Euro entzogen, die für Krankenhäuser, Straßen und Schulen nutzbar gemacht werden könnten. Mit diesem Geld könnten die Länder ihre Gesundheitssysteme stärken, damit sie besser gegen verheerende Epidemien wie die aktuelle Ebola-Krise gewappnet sind, sowie wirtschaftliche Chancen eröffnen, um Millionen Menschen aus der Armut zu heben.

Maria Furtwängler: „Wir können sechs Millionen Kinderleben retten!“

Die ONE-Botschafterin für Kindergesundheit Maria Furtwängler traf heute mit Entwicklungsminister Gerd Müller und dem Ko-Vorsitzenden der Bill und Melinda Gates Stiftung, Bill Gates, in Berlin zusammen. Im Mittelpunkt stand das deutsche Engagement für die Impfallianz Gavi. Bereits am Vormittag traf Bill Gates die Bundeskanzlerin und sprach mit ihr über die Möglichkeiten, extreme Armut einzudämmen, sowie über die Möglichkeiten, die sich durch Gesundheitsinitiativen wie Gavi ergeben. Im Januar 2015 findet in Berlin unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Merkel die vom Entwicklungsminister ausgerichtete Geberkonferenz von Gavi statt. Dort soll die Finanzierung für die Jahre 2016 – 2020 gesichert werden. Gavi benötigt 7,5 Milliarden US-Dollar, um in fünf Jahren 300 Millionen Kinder zu impfen und sechs Millionen Kinderleben zu retten.

Maria Furtwängler startet neue ONE-Kampagne zu Kindergesundheit

Mit einem Schreiben an über 120.000 deutsche ONE-Unterstützer startet Dr. Maria Furtwängler, die neue ONE-Botschafterin für Kindergesundheit, am 1. November 2014 gemeinsam mit engagierten Jugendbotschaftern die Kampagne „AlleEltern“. Die Kampagne setzt sich dafür ein, dass Eltern ihren Kindern überall auf der Welt ein gesundes Aufwachsen ermöglichen können. Außerdem fordert sie die Bundesregierung und insbesondere Bundeskanzlerin Angela Merkel als Gastgeberin des kommenden G7-Gipfels auf, sich für die Impfallianz Gavi einzusetzen.

Mehrheit der Europaparlamentarier verspricht Kampf gegen extreme Armut in Entwicklungsländern zu verstärken

Am Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut ist unter den Europaparlamentariern eine Mehrheit zustande gekommen, die sich aktiv für die Beendigung extremer Armut in Entwicklungsländern einsetzen will. Mit Elmar Brok (EVP), dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Europaparlaments, hat der 376ste Abgeordnete ein solches Versprechen unterzeichnet. 54 von 96 (56%) der deutschen Abgeordneten haben unterzeichnet

ONE DATA-Bericht 2014: Industrie- und Entwicklungländer brechen Versprechen an die Ärmsten

Der aktuelle DATA-Bericht der entwicklungspolitischen Organisation ONE „Extreme Armut bekämpfen – Afrikas Zukunft finanzieren“ zeigt, dass Geber- und Entwicklungsländer gleichermaßen schlecht bei der Finanzierung ihrer Entwicklungsversprechen abschneiden. Um sicherzustellen, dass im Jahr 2015 die Armutsbekämpfung entscheidend beschleunigt wird, muss aber eine ausreichende Finanzierung gewährleistet sein, wenn die Vereinten Nationen im September 2015 einen neuen Katalog für nachhaltige Entwicklungsziele beschließen.

ONE und Idris Elba fordern zügige Umsetzung der internationalen Zusagen zur Ebola-Bekämpfung

Idris Elba, dessen Vater aus Sierra Leone stammt, und ONE haben offiziellen Vertretern der UN gestern eine ONE-Petition mit über 100.000 Unterschriften überreicht, die eine schnelle und angemessene Reaktion auf die Ebola-Krise fordert: http://act.one.org/sign/ebola_de

Haushaltsentwurf 2015: Entwicklungsgelder verharren auf niedrigem Niveau

er Haushaltsentwurf des Bundestages sieht nur eine marginale Aufstockung der Mittel für Entwicklungs- zusammenarbeit um 1,8 Millionen Euro auf 6,44 Milliarden Euro vor. Das ist das Ergebnis der ersten Haushaltslesung des Deutschen Bundestages. „Damit lässt Deutschland die Entwicklungszusammenarbeit weiter finanziell im Abseits stehen“, so die zivilgesellschaftlichen Organisationen ONE, Plan International Deutschland e.V., Stiftung Weltbevölkerung, Save the Children und World Vision. Sie mahnen daher eine deutliche Mittelaufstockung an.

ONE bringt „Billionen-Dollar-Skandal“ ans Licht

Mindestens eine Billion US-Dollar (750 Milliarden Euro) fließen jedes Jahr durch Korruption aus Entwicklungsländern ab. Eine neue Analyse von ONE zeigt, dass diese immense Geldsumme hauptsächlich durch illegale Rohstoffgeschäfte, Strohmannfirmen, Geldwäsche und illegale Steuerhinterziehung verloren geht.