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Corona-Pandemie: Junge Aktivist*innen setzen sich weltweit ein für gerechte Impfstoffverteilung

Mit einer globalen Aktionswoche, die an diesem Samstag beginnt, fordert die Entwicklungsorganisation ONE die Politik auf, allen Menschen auf der Welt Zugang zu Impfstoffen zu gewährleisten. Bundesweit planen die Jugendbotschafter*innen von ONE Aktionen und Treffen mit Abgeordneten aus dem Bundestag, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Pandemie erst vorbei ist, wenn alle Menschen auf der Welt Zugang zu Impfstoffen erhalten. Die Aktionswoche ist zudem der Startschuss für die Kampagne “Booster Deinen Blick”, die ONE zusammen mit der Kreativagentur TLGG entwickelt hat.

ONE startet globale Aktionswoche für ein Ende der Corona-Pandemie

Mit einer globalen Aktionswoche, die an diesem Samstag beginnt, gibt die Entwicklungsorganisation ONE den Startschuss für mehrmonatige Kampagnenaktionen zum Thema Impfgerechtigkeit. In Deutschland hat ONE zusammen mit der Agentur für digitale Markenentwicklung TLGG die Kampagne “Booster Deinen Blick” ins Leben gerufen. Damit will ONE darauf aufmerksam machen, dass wir die Corona-Pandemie in diesem Jahr überwinden können. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen alle Menschen auf der Welt Zugang zu Impfstoffen erhalten.

G7-Gipfel in Deutschland: Scholz kann den Unterschied machen bei weltweiter Bekämpfung der Corona-Pandemie

Zum Jahresanfang ruft die Entwicklungsorganisation ONE die Bundesregierung auf, die diesjährige G7-Präsidentschaft dafür zu nutzen, dass die Weltgemeinschaft die UN-Nachhaltigkeitsziele bis 2030 (Agenda 2030) erreichen wird. Insbesondere bei den Themen Globale Gesundheit, Klimaschutz und Infrastrukturinvestitionen in Afrika muss der deutsche G7-Gipfel auf Schloss Elmau liefern.

Ein Jahr nach EU-Zulassung: BioNTech produziert zu wenig Impfstoffe

Vor einem Jahr empfahl die Europäische Arzneimittelbehörde EMA, dem Corona-Impfstoff des deutschen Herstellers BioNTech die Zulassung für die Europäische Union zu erteilen. Die Entwicklungsorganisation ONE kritisiert das Unternehmen dafür, in der Zwischenzeit nicht genügend unternommen zu haben, damit mehr Impfstoffe weltweit verfügbar sind. Der aktuelle Mangel an Vakzinen erhöhe das Risiko neuer Virusvarianten und führe damit zu einer Verlängerung der Pandemie. 

G7-Treffen der Außen- & Entwicklungsminister*innen: Baerbock und Schulze müssen sich für eine gerechte Impfstoffverteilung einsetzen

Ab heute treffen sich die Außen- und Entwicklungsminister*innen der G7-Staaten, um über weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zu beraten. Die Entwicklungsorganisation ONE fordert einen 3-Punkte-Plan von Außenministerin Annalena Baerbock und Entwicklungsministerin Svenja Schulze. Dieser muss Investitionen, das Teilen von Impfdosen sowie eine Erhöhung der Produktionskapazitäten forcieren und dabei die Menschen auf der Welt besonders berücksichtigen, die am stärksten von Armut betroffen sind.

Gayle Smith kehrt zurück als Präsidentin und Geschäftsführerin von ONE

Im April dieses Jahres wurde ONEs Präsidentin und Geschäftsführerin Gayle Smith ins US-Außenministerium berufen, um dort vorübergehend die internationale Corona-Politik der US-Regierung zu koordinieren. Gestern endete das temporäre Engagement von Smith, die zuvor bereits für die US-Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama tätig war. In einem offiziellen Statement bedankte sich US-Außenminister Antony Blinken für Smiths Arbeit und betonte ihre Führungsqualitäten, ihre Weitsicht und ihren Einsatz, der Leben gerettet habe. Smith nimmt ab dem 6. Dezember 2021 ihre Arbeit als Präsidentin und Geschäftsführerin von ONE wieder auf.

Omikron: G7-Länder müssen sicherstellen, dass alle Menschen auf der Welt so schnell wie möglich Zugang zu Impfstoffen erhalten 

Die G7-Gesundheitsminister*innen beraten heute kurzfristig darüber, wie sie auf das Auftreten der neuen Coronavirus-Variante namens Omikron reagieren sollen. Die Entwicklungsorganisation ONE ruft die G7-Staaten zu deutlich größeren Anstrengungen auf, um die Pandemie zu beenden. Konkret fordert ONE die G7-Staaten auf, mehr zu investieren, mehr und schneller Impfdosen mit ärmeren Ländern zu teilen sowie die Produktionskapazitäten für Impfstoffe signifikant zu erhöhen, notfalls auch mit einer temporären Aufhebung der Patente. 

Weltaidstag: Corona-Pandemie wirft Kampf gegen HIV/Aids um Jahre zurück

Zwei Tage vor dem Weltaidstag am 1. Dezember veröffentlicht die Entwicklungsorganisation ONE den neuen Bericht “Wir stoßen an unsere Grenzen”. Darin beleuchtet ONE sowohl die zusätzlichen Herausforderungen durch die Coronapandemie für die Bekämpfung von HIV/Aids als auch Lehren, die sich aus beiden Pandemien ziehen lassen. Basierend auf dieser Analyse fordert ONE die Politik auf, die Gesundheitssysteme zu stärken, mehr in die Bekämpfung von Covid-19 und HIV/Aids zu investieren sowie insbesondere zu den Menschen vorzudringen, die besonders gefährdet und schwer zu erreichen sind.

Corona: ONE warnt vor Auftreten neuer Variante aus Südafrika

Nach dem Auftreten einer hochansteckenden Coronavirus-Variante aus Südafrika schlägt die Entwicklungsorganisation ONE Alarm: Solange nicht alle Menschen auf der Welt endlich Zugang zu Impfstoffen bekommen, ist die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten weiterer hochansteckender Virusvarianten sehr hoch. Sie fordert die Bundesregierung auf, ihre Zusage einzuhalten, bis Ende des Jahres 100 Millionen Impfdosen an ärmere Länder abzugeben.

ONE kritisiert: Jens Spahn begeht Wortbruch bei Corona-Bekämpfung

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kündigte am Mittwoch an, Impfdosen, die für ärmere Länder bestimmt und diesen zugesagt waren, für die sogenannten Booster-Impfungen in Deutschland zurückzuhalten. Die Entwicklungsorganisation ONE verurteilt diesen Schritt scharf und fordert Spahn auf, seinen Entschluss umgehend zurückzunehmen und die Impfdosen wie zugesagt an die internationale Impfstoff-Initiative COVAX weiterzugeben. Andernfalls trage er dazu bei, die Dauer der Pandemie unnötig zu verlängern.

G20: ONE begrüßt Deutschlands Zusage zu ehrgeizigem Impfziel  

Beim Treffen der G20-Finanz- und Gesundheitsminister*innen in Rom bekannten sich die G20-Staaten soeben zu dem Ziel, dass 70 Prozent der Menschen in allen Ländereinkommensgruppen bis Mitte 2022 geimpft sein sollen. Die Entwicklungsorganisation ONE begrüßt diese Entscheidung, mahnt aber auch an, dass es dafür noch keinen Plan mit konkreten Zusagen der G20 gibt. Beim Treffen der G20- Staats- und Regierungsoberhäupter am Wochenende fordert ONE daher einen verbindlichen Fahrplan, wie dieses Ziel erreicht werden soll.  

ONE zum G20-Gipfel: Haupthindernis für Ende der Pandemie ist ungleiche Verteilung von Impfstoffen

Vor dem anstehenden G20-Gipfel am kommenden Wochenende ruft die Entwicklungsorganisation ONE die G20-Länder zu einem Kurswechsel auf, um die Corona-Pandemie zu beenden. Statt eine flächendeckende Drittimpfung in ihren eigenen Ländern voranzutreiben, sollen die G20 sich dafür stark machen, dass insbesondere die ärmsten Länder Zugang zu Impfstoffen haben.