Eindrücke vom Gipfel der Jugendbotschafter in Paris

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Heute berichtet Jugendbotschafter Justin über den ONE-Summit in Paris und erklärt, warum er sich für den Global Fund starkmacht. Vom 31. Mai bis zum 2. Juni trafen sich dort rund 250 ONE-Jugendbotschafterinnen und Jugendbotschafter aus sieben europäischen Ländern, um Aufmerksamkeit auf den Kampf gegen extreme Armut zu lenken. Dabei wurden sie von Aktivisten aus Nigeria unterstützt.

Die Jugendbotschafter machen ein Selfie mit dem französischen Staatssekretär für Entwicklung André Vallini (copyright: Nicolas Chauveau)

Die Jugendbotschafter machen ein Selfie mit dem französischen Staatssekretär für Entwicklung André Vallini (copyright: Nicolas Chauveau)

Uns alle verbindet eine gemeinsame Botschaft an die Welt: Wir möchten, dass bis 2030 kein Mensch mehr unter extremer Armut leiden muss! Dieses Versprechen haben sich die Staats- und Regierungschefs im September 2015 gegeben und wir Jugendbotschafter sind hier, um sie daran zu erinnern. Im Kampf gegen extreme Armut ist die Stärkung von Mädchen- und Frauen ein wichtiger Meilenstein. Diese Botschaft steht im Mittelpunkt unserer Armut ist Sexistisch Kampagne und genau darauf haben wir mit einer großartigen Aktion in Paris aufmerksam gemacht.

Inmitten des Pariser Büroviertels La Défense haben wir ein riesiges menschliches Fußballfeld aufgebaut. Im Zentrum des Spielfelds breiteten wir ein großes Banner mit unserer Botschaft an die Staats- und Regierungschefs der Welt aus: Armut ist sexistisch. Mädchen und Frauen stärken, und alle gewinnen! Und das nicht nur auf Deutsch, Englisch und Französisch, sondern auch in den Landessprachen aller Jugendbotschafter_innen, die vor Ort waren. Die Aufmerksamkeit aller Passanten war uns an diesem Morgen sicher und tollerweise schauten auch einige Medienvertreter vorbei, um unsere Aktion zu dokumentieren!

(Copyright: Nicolas Chauveau)

Mit einem menschlichen Fußballfeld machen die Jugendbotschafter auf die Stärkung von Mädchen und Frauen aufmerksam. (Copyright: Nicolas Chauveau)

Neben dieser spektakulären Fotoaktion, trafen wir viele Politikerinnen und Politiker, die für ONEs Anliegen eine zentrale Rolle spielen, darunter u.a. Erik Solheim, den ehemaligen Vorsitzenden des Ausschusses für Entwicklungshilfe (DAC) und aktuellen Vorsitzenden des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), André Vallini, den französischen Staatssekretär für Entwicklung und Jean-Marc Ayrault, den französischen Außenminister. Mit all diesen Personen sprachen wir über unsere Ziele und Forderungen: So fordern wir die Staats- und Regierungschefs dazu auf, ihre finanziellen Mittel für den Globalen Fond zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM) aufzustocken und schnellstmöglich die Höhe der Beiträge bekanntzugeben. Die Mittel des Globalen Fonds sind extrem wichtig, denn 60 Prozent kommen Projekten zur Stärkung von Mädchen und Frauen zugute, um sie vor tödlichen Krankheiten, wie HIV und Malaria zu schützen. In Subsahara-Afrika entfielen im Jahr 2014 fast 75% der HIV-Neuinfektionen bei Jugendlichen auf Mädchen, sodass die Bekämpfung von Aids für die Stärkung von Mädchen und Frauen eine zentrale Rolle spielt.

Sarah, Justin und Ha Mi auf dem Weg zum Fototermin in der Pariser Metro

Sarah, Justin und Ha Mi auf dem Weg zum Fototermin in der Pariser Metro

Am 16. September 2016 findet die Wiederauffüllungskonferenz des Globalen Fonds in Kanada statt, bei der es um sehr viel geht: Seit dem Jahr 2002 wurden durch den GFATM 17 Millionen Menschenleben gerettet und in den nächsten drei Jahren können schätzungsweise weitere acht Millionen Menschen vor dem Tod bewahrt werden. Allerdings gelingt uns das nur, wenn wir den GFATM mit ausreichend finanziellen Mitteln ausstatten. Wir fordern die Bundesregierung deshalb auf, hier eine führende Rolle zu übernehmen und ihre Beiträge von 210 Millionen EUR auf jährlich 300 Millionen Euro zu erhöhen. Nur so kann der Globale Fonds seinen Kampf gegen vermeidbare Krankheiten fortsetzen und Mädchen und Frauen stärken.

Unser diesjähriger ONE-Summit war alles in allem ein voller Erfolg. Es war ein großartiges Erlebnis und eine prägende Erfahrung mit solch engagierten und motivierten jungen Leuten aus ganz Europa und Nigeria für eine doch so wichtige Botschaft zu kämpfen. Hoffen und vor allem arbeiten wir daran, dass die Welt von morgen eine Gerechtere sein wird. Denn: Armut ist sexistisch. Mädchen und Frauen stärken, und alle gewinnen!

Justin Treutlein

Die deutsche Delegation der Jugendbotschafter in Paris (Copyright: Nicolas Chauveau)

Die deutsche Delegation der Jugendbotschafter in Paris

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