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Niebel will Fokus auf Klima Wie Die Welt berichtet, hat Dirk Niebel angekündigt, er werde seine Politik auf den Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz konzentrieren. Sein Ministerium werde dafür mehr als die eine Milliarde Euro ausgeben, mit der schon jetzt „klimarelevante Projekte“ finanziert werden. Die Welt: Philipp Neumann, „Niebel konzentriert Entwicklungshilfe auf den Klimaschutz“ |
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Im Oktober stellte Kanadas Ministerin für internationale Zusammenarbeit, Beverly Oda, die Nahrungssicherheitsstrategie der kanadischen Entwicklungsagentur CIDA vor. Dies ist ein wichtiger Schritt des Landes in Richtung der Erfüllung seiner Zusagen vom G8-Gipfel 2009. Kanada hat Nahrungssicherheit zu einer seiner Prioritäten gemacht. Die nun vorgestellte Strategie soll sowohl die nach wie vor spürbaren Folgen der Nahrungsmittelkrise als auch die Folgen der derzeitigen Wirtschaftskrise und des Klimawandels durch nachhaltige und wirkungsvolle Initiativen in Angriff nehmen. Weiterlesen |
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Kopenhagen Die Zeit berichtet über jüngste Entwicklungen und Perspektiven für den Klimagipfel in Kopenhagen: Die Verfasserin des Artikels Andrea Böhm fordert die Industrienationen auf, im Vergleich zu Entwicklungsländern größere Verpflichtungen einzugehen. Darüber hinaus vertritt sie die Meinung, dass eine Zusammenarbeit der EU mit Schwellen- und Entwicklungsländern den größtmöglichen Druck auf die USA ausüben könnte. Sie lehnt einen Ansatz der nationalen Aktionspläne ab und zeigt auf, dass die internationale Gemeinschaft sich nicht zwingend von Kyoto verabschieden müsste. |
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Seit sie Ende 2008 die Macht in Guinea ergriffen haben, unterdrücken Dadis Camara und seine Militärjunta das Land mit mehr und mehr Gewalt. Am 28. September endete eine Demonstration gegen das Regime damit, dass das Militär 157 Zivilisten tötete und weitere 1.200 verletzte. Durch die Gewalt und das Chaos ist das Geschäftsleben zum Stillstand gekommen und Schulen wurden geschlossen. Camaras Handlungen untergraben aktiv die zerbrechlichen Entwicklungsfortschritte der vergangenen Jahre und versprechen für Guineas Zukunft nichts Gutes. Weiterlesen |
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Angela Merkels Rede vor dem US-Kongress Angela Merkels Rede vor beiden Kammern des US-Kongress ist heute das dominierende Thema in den Zeitungen. Merkel bedankte sich bei den USA für deren Unterstützung in den letzten Jahrzehnten und für den Einsatz für die Beendigung des Kalten Kriegs. Darüber hinaus betonte sie besonders die Wichtigkeit einer engen US-EU-Kooperation in den dringendsten globalen Themen. „Der Schlüssel in der Zusammenarbeit der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer liegt in der Gruppe der G20. Auch hier ist die Zusammenarbeit Amerikas und Europas ein entscheidender Eckpfeiler. (…) Um Wohlstand und Gerechtigkeit zu erreichen, müssen wir alles tun, dass sich eine solche [Finanz-]Krise nicht wiederholt. Das bedeutet auch, nicht der Versuchung des Protektionismus zu erliegen. Deshalb sind auch die Doha-Verhandlungen im Rahmen der WTO so wichtig. Ein Erfolg der Doha-Runde wäre gerade in der aktuellen Krise ein wertvolles Signal für die Offenheit der Weltwirtschaft“. In Punkto Klima äußerte sie sich folgendermaßen: „Ich freue mich, dass Präsident Obama und Sie in ihrer Arbeit dem Schutz unseres Klimas eine hohe Bedeutung beimessen. Wir alle wissen: Wir haben keine Zeit zu verlieren. Wir brauchen eine Einigung auf der Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen.“ |
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Wie wir schon letzte Woche berichteten, ist die Lungenentzündung weltweit bei Kindern die Todesursache Nummer 1. Und dennoch hat die Krankheit bisher nur einen Bruchteil der Finanzmittel und Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit für sich einnehmen können, die andere weltweite Gesundheitsthemen erhalten haben. Gestern hat ONE in New York einen Gipfel zum ersten Welttag gegen die Lungenentzündung mit organisiert. Ziel war es, diesen Trend umzukehren und verschiedenste Interessenvertreter für ein Ziel zu mobilisieren: bis 2015 fünf Millionen Kinderleben zu retten. Dazu sollen die Menschen in den am stärksten betroffenen Ländern Zugang zu medizinischen Behandlungen bekommen, die in vielen anderen Ländern bereits weiträumig angewendet werden. Weiterlesen |
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Europäische Entwicklungspolitik Dr. Sven Grimm, wissenschaftlicher Mitarbeiter am DIE schreibt auf Zeit Online über die Chancen der europäischen Entwicklungspolitik. Eine der besten Nachrichten sei, dass der Vertrag von Lissabon eine global nachhaltige Entwicklung und die Beseitigung der Armut als Ziele der europäischen Außenpolitik benennt. Damit wird die Entwicklungspolitik ein Teil des EU–Selbstverständnisses. Der Vertrag sagt jedoch wenig über die Gestaltung der Aufgaben und die Zusammensetzung des künftigen Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD). Die größten Konfliktlinien ziehen sich entlang der Fragen nach Legitimität und Finanzierung. Der komplette Beitrag auf Zeit online: Dr. Sven Grimm, „Eine Chance für die europäische Entwicklungspolitik“ |
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Eines der Ziele des EU-Ratstreffens letzte Woche war es, die Position der EU für die Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen festzulegen. Zu einer Zeit, in der die Berichterstattung über die Wahrscheinlichkeit eines wirklich globalen Folgeabkommens zum Kyoto-Protokoll eher negativ ausfällt, könnte sich nun Momentum aufbauen: von diesem EU-Ratstreffen, über das Treffen der EU-Finanzminister diese Woche in Schottland, weiter nach Barcelona zum Vorbereitungstreffen der Verhandlungsteilnehmer und schließlich (theoretisch) zum Treffen in Kopenhagen selbst. Aus dem Ratstreffen kamen ein paar entscheidende Botschaften. Insbesondere die Formulierungen zu verschiedenen Aspekten des Klimawandels und das Angebot der EU, mehr zu tun, wenn andere Staaten / Staatengemeinschaften sich anschließen. Weiterlesen |
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EU: Anpassung an den Klimawandel Die Süddeutsche Zeitung titelt am Wochenende „EU will arme Länder für Klimaschutz bezahlen“. Der Artikel berichtet über die Ergebnisse des EU-Gipfels letzte Woche. Die Mitgliedsstaaten bekannten sich erneut zu den von den Vereinten Nationen vorgeschlagenen Emissionsreduktionsraten. Sie einigten sich auf eine jährliche Unterstützung in Höhe von €17 Mrd. für die ärmsten Länder ab 2020. Noch nicht entschieden wurde, wie hoch der jeweilige Anteil der einzelnen Mitgliedsstaaten ausfallen wird. Die Ausgaben sollen nicht mit der ODA verrechnet werden. Die EU schätzt, dass bis 2020 insgesamt €100 Mrd. für die Anpassung an den Klimawandel benötigt werden. Angela Merkel sagte, dass die EU damit ein Drittel der Kosten übernehmen wird und verlangt von der internationalen Gemeinschaft eine Beteiligung in Höhe von €22 bis 50 Mrd. Aufgrund des unmittelbaren Bedarfs sollen die ärmsten Länder bis 2012 bereits €7 Mrd. erhalten. Dazu auch Handelsblatt online: „Klimaschutz: EU kommt Entwicklungsländern entgegen“ |
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Anlässlich des Weltgesundheitstages im April startete ein Bündnis von Aktivisten und Organisationen eine Kampagne, die die Vereinten Nationen dazu bewegen soll, den 2. November zum Welttag gegen Lungenentzündung zu erklären. Mit mehr als zwei Millionen Kindern unter fünf, die jedes Jahr an Lungenentzündungen sterben, ist die Krankheit die häufigste Todesursache in dieser Altersgruppe. Allerdings wird sie kaum thematisiert und allenfalls als eine Krankheit älterer Menschen wahrgenommen. In vielen Fällen wird sie nicht erkannt und so auch nicht rechtzeitig behandelt – einfache Fälle werden somit kompliziert und die Behandlungskosten steigen. Der Schauspieler und Save the Children-Botschafter Hugh Laurie („Dr. House“) erklärte: „In meiner Serie geht es um ungewöhnliche, bizarre, einzigartige Fälle. Aber die Fälle bei Dr. House sind schillernde Fischchen im Vergleich mit dem Leviathan der Lungenentzündung. Das Problem ist so gigantisch, man kann keine Fernsehsendung darüber machen. Aber man kann etwas verändern. Ich kann etwas ändern. Wir können und wir müssen etwas ändern.“ Weiterlesen |
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.
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Schlagworte: Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Handel, Kenia, Klimawandel, Kopenhagen Prozess, Politik Aktuell, Regierungsführung, Ruanda, UNO, Uganda, Was wir lesen