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„Twitter Storm“ : Wie du mehr Rückenwind für deine Anliegen bekommst

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Unsere Jugendbotschafterin Luisa hat vor der Bundestagswahl einen Twitter Storm gestartet. Hier erklärt sie was das ist und wie man mit einer solchen Aktion viel Aumerksamkeit für seine Themen bekommen kann.  

Hast du schonmal was von einem Twitter Storm gehört? Wenn du ein*e relativ aktive*r Twitter-Nutzer*in bist, stehen die Chancen nicht schlecht, dass du eine solche Aktion bereits auf dem sozialen Netzwerk gesehen hast, wenn auch vielleicht unwissentlich. Als Twitter Storm bezeichnet man viele Tweets zu einem Thema zur gleichen Zeit – das kann organisiert sein, sich aber auch wie von selbst ergeben.

Wir haben bei ONE einen Twitter Storm organisiert, um im Vorfeld der Bundestagswahlen Aufmerksamkeit für eine gerechte Entwicklungszusammenarbeit zu schaffen. Mit dieser Aktion wollten wir unsere Erwartungen an die Kandidat*innen und ebenfalls unser Gewissens-Manifest bekannter machen.

Social Media für den guten Zweck nutzen

Soziale Netzwerke für Gutes nutzen und auch wirklich Aufmerksamkeit zu erhalten, ist gar nicht immer so leicht. Da hilft es natürlich, wenn man aktive Unterstützer*innen an seiner Seite hat. So konnten wir zum Glück auf die Social Media Power unserer Gemeinschaft an Jugendbotschafter*innen zählen. Zudem hat ONE ein großes Netzwerk an Unterstützer*innen, die sich ebenfalls auf Twitter engagiert haben. Leider werden Twitter Storms oft von Trolls verwendet und richten sich beispielsweise gegen einzelne Personen der Öffentlichkeit. Doch es kann auch anders sein – das wollten wir mit unserer Aktion ebenfalls unter Beweis stellen.

Unser ONE Twitter Storm vor der Bundestagswahl

Am 4. August war es soweit: unser Twitter Storm stand in den Startlöchern. Bereits einige Tage zuvor hatten wir einen “Save the Date”-Tweet abgeschickt, um unsere Aktion anzukündigen und möglichst bereits einige Mitstreiter*innen zu erreichen. Um 12 Uhr mittags ging es los mit dem Twitter Storm. Ein offizieller Tweet vom ONE Deutschland-Account läutete das große Twittern ein.

Dieser Tweet forderte unsere Unterstützer*innen dazu auf, ihre Bundestagskandidat*innen zu fragen, wie sie sich in der nächsten Legislaturperiode für die nachhaltigen Entwicklungsziele einsetzen würden. In einem weiteren Tweet wollten wir möglichst viele Leute dazu anregen, ihre Erwartungen an die Abgeordneten mit uns zu teilen. Damit wollten wir natürlich eine Diskussion darüber anstoßen, wie wir gemeinsam mit dem nächsten Bundestag dafür sorgen können, dass extreme Armut, Geschlechterdiskriminierung und vermeidbare Krankheiten bald der Vergangenheit angehören.

Twitter Storms sind eine tolle Möglichkeit, um mit relativ geringem Aufwand ein bisschen lauter auf den sozialen Medien zu werden. Und das kann auch wirklich Spaß machen. Wichtig ist es, dass man einen Hashtag hat, damit (potenzielle) Follower*innen die Diskussion mitverfolgen können. Wir haben unseren Hashtag #PolitikGewissen genutzt. Zudem ist es eigentlich Ziel eines Twitter Storms, es in die Twitter Trends zu schaffen. Auch wenn wir dieses Ziel verfehlt haben, war die Aktion ein voller Erfolg. 12.000 Impressionen gab es für unseren Ausgangstweet, wir sind ins Gespräch mit mehreren Politiker*innen gekommen und haben einige Leute für unsere Arbeit begeistern können.

DIY Twitter Storm – so gelingt ein Twitter Storm

Hier nochmal eine kleine Anleitung für einen Twitter Storm:

  1. Überlege dir ein (möglichst aktuelles) Thema, das dir am Herzen liegt.
  2. Schnapp dir ein paar Freund*innen, lege ein Datum und eine Uhrzeit fest und lass deine Follower*innen wissen, was ihr plant. Schicke am besten einen Ankündigungstweet ab.
  3. Und dann ran an die Tasten. Je mehr Tweets desto besser (auch Retweets sind sehr wichtig). Dabei kann es hilfreich sein, vorher eine Art Toolkit oder ein paar Beispieltweets zu formulieren und untereinander zu teilen. Denn oft muss man sich erstmal ein bisschen überwinden, um loszutwittern. Eine kleine Hilfestellung ist da gar nicht so schlecht.

Qualität und Quantität

Auch wenn es gut ist, möglichst viele Tweets zu senden, war es uns wichtig, nicht nur auf Quantität zu setzen. Schließlich hatten wir wichtige Botschaften. Diese wollten wir in die Timelines von möglichst vielen Menschen bringen, ohne sie zu überschwemmen oder gar zu nerven. Daher waren uns personalisierte Tweets wichtig, sowie die Möglichkeit, sich selbst zu beteiligen und mit anderen Twitter Nutzer*innen ins Gespräch zu kommen. Denn natürlich möchten wir uns auch über diese Aktion hinaus mit anderen Menschen vernetzen und uns gemeinsam für unsere Themen einsetzen. Mit unserem Twitter Storm konnten wir hoffentlich dazu beitragen, in den letzten Wochen vor der Bundestagswahl, noch mehr Aufmerksamkeit auf globale Gerechtigkeit zu lenken.

Du hast auch Lust auf Social Media aktiv zu werden und unsere Aktivist*innen dort zu unterstützen? Dann ist ein guter erster Schritt unseren Twitter-Kanal zu abonnieren oder alle Aktionen unserer Jugendbotschafter*innen unter dem Hashtag #ONEActivists zu verfolgen. 

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