{"id":174090,"date":"2026-09-03T20:33:31","date_gmt":"2026-09-03T20:33:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.one.org\/de\/?p=174090"},"modified":"2026-09-03T20:33:32","modified_gmt":"2026-09-03T20:33:32","slug":"ebola-ausbruch-dr-kongo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.one.org\/de\/neuigkeiten\/ebola-ausbruch-dr-kongo\/","title":{"rendered":"Ebola-Ausbruch in der DR Kongo: Warum sich das Virus so stark ausbreitet"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ein-verheerender-ebola-ausbruch-erschuttert-derzeit-die-demokratische-republik-kongo-die-provinz-ituri-bildet-das-epizentrum-der-epidemie-die-durch-das-seltene-bundibugyo-virus-verursacht-wird-fur-diesen-erreger-gibt-es-bis-heute-weder-eine-zugelassene-impfung-noch-ein-spezifisches-medikament-der-ausbruch-trifft-auf-eine-region-die-durch-jahrelange-konflikte-gewalt-und-ein-kollabierendes-gesundheitssystem-ohnehin-schwer-geschwacht-ist-arzte-ohne-grenzen-ist-seit-30-jahren-im-land-aktiv-und-kampft-aktuell-mit-uber-1-400-mitarbeitenden-vor-ort-gegen-die-katastrophe-wir-haben-mit-jasmin-behrends-referentin-fur-globale-gesundheit-bei-arzte-ohne-grenzen-deutschland-uber-den-schweren-einsatz-die-versaumnisse-der-pharmaindustrie-und-die-konkreten-anforderungen-an-die-internationale-gesundheitspolitik-gesprochen\">Ein verheerender Ebola-Ausbruch ersch\u00fcttert derzeit die Demokratische Republik Kongo. Die Provinz Ituri bildet das Epizentrum der Epidemie, die durch das seltene Bundibugyo-Virus verursacht wird. F\u00fcr diesen Erreger gibt es bis heute weder eine zugelassene Impfung noch ein spezifisches Medikament. Der Ausbruch trifft auf eine Region, die durch jahrelange Konflikte, Gewalt und ein kollabierendes Gesundheitssystem ohnehin schwer geschw\u00e4cht ist.<br>\u00c4rzte ohne Grenzen ist seit 30 Jahren im Land aktiv und k\u00e4mpft aktuell mit \u00fcber 1.400 Mitarbeitenden vor Ort gegen die Katastrophe.<br>Wir haben mit Jasmin Behrends, Referentin f\u00fcr globale Gesundheit bei \u00c4rzte ohne Grenzen Deutschland, \u00fcber den schweren Einsatz, die Vers\u00e4umnisse der Pharmaindustrie und die konkreten Anforderungen an die internationale Gesundheitspolitik gesprochen.<\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-ist-arzte-ohne-grenzen-in-der-drc-aktiv\"><strong>Wie ist \u00c4rzte ohne Grenzen in der DRC aktiv?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>\u00c4rzte ohne Grenzen ist seit 30 Jahren in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) im Einsatz. Darum haben wir in vielen Regionen einen guten Kontakt zu lokalen Beh\u00f6rden und Akteur*innen die vor Ort arbeiten. Wegen des aktuellen Ebolafieber-Ausbruchs hat \u00c4rzte ohne Grenzen in der DR Kongo einen umfassenden Ebola-Noteinsatz gestartet und ist gleichzeitig weiter in der allgemeinen Gesundheitsversorgung aktiv. Aktuell sind mehr als 1.400 Mitarbeitende nur f\u00fcr die Eind\u00e4mmung des Ausbruchs im Einsatz. Unter anderem betreiben wir sieben Ebola-Behandlungszentren in den Regionen Ituri und Nord-Kivu und einige Isolationszentren, weitere Einrichtungen sind in Planung. Die Teams unterst\u00fctzen auch lokale Gesundheitsstationen, schulen Personal, liefern Schutzmaterial und st\u00e4rken Infektionspr\u00e4vention und Hygienema\u00dfnahmen. Seit Beginn des Ausbruchs haben unsere Teams mehr als 2.000 Patient*innen aufgenommen, darunter mehr als 800 best\u00e4tigte F\u00e4lle. Parallel dazu versorgen wir weiter Menschen mit Cholera, Masern, Malaria, Kriegsverletzungen und unterst\u00fctzen \u00dcberlebende sexualisierter Gewalt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-warum-ist-der-ausbruch-so-stark\"><strong>Warum ist der Ausbruch so stark?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Ausbruch trifft auf eine Region, die bereits durch bewaffnete Konflikte, Vertreibung, Unsicherheit und drastisch reduzierte humanit\u00e4re Finanzierung schwer geschw\u00e4cht ist. Schon vor dem Ausbruch waren Gesundheitssysteme, Epidemievorsorge und Diagnostik chronisch unterfinanziert. Deshalb werden viele F\u00e4lle zu sp\u00e4t erkannt. Die Diagnostikkapazit\u00e4ten und Kontaktverfolgung sind einfach unzureichend. Gleichzeitig erschweren Gewalt und schlechte Erreichbarkeit die Versorgung vor Ort. Hinzu kommt, dass es f\u00fcr das Bundibugyo-Virus bisher weder zugelassene Impfstoffe noch spezifische Therapien gibt. Insgesamt beg\u00fcnstigen alle diese Faktoren eine schnelle und weite Ausbreitung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"536\" src=\"https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Africa-Makes-the-World-Africa-Day-Event-ONE-aiDia-1024x536.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-174092\" srcset=\"https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Africa-Makes-the-World-Africa-Day-Event-ONE-aiDia-1024x536.png 1024w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Africa-Makes-the-World-Africa-Day-Event-ONE-aiDia-300x157.png 300w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Africa-Makes-the-World-Africa-Day-Event-ONE-aiDia-768x402.png 768w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Africa-Makes-the-World-Africa-Day-Event-ONE-aiDia-16x8.png 16w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Africa-Makes-the-World-Africa-Day-Event-ONE-aiDia-320x167.png 320w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Africa-Makes-the-World-Africa-Day-Event-ONE-aiDia-640x335.png 640w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Africa-Makes-the-World-Africa-Day-Event-ONE-aiDia-800x419.png 800w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Africa-Makes-the-World-Africa-Day-Event-ONE-aiDia.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Elykia-Ebola-Behandlungszentrum (CTE) in Bunia, Ituri. Zwei Krankenschwestern besuchen Pierette, eine Patientin, bei der vor einigen Tagen durch Testergebnisse best\u00e4tigt wurde, dass sie sich mit dem Virus infiziert hat. Ihr Zustand hat sich seit ihrer Ankunft im Zentrum deutlich verbessert. Foto: Julien Dewarichet\/MSF<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-warum-sind-die-lokalen-gesundheitsstationen-so-schlecht-ausgestattet-woran-fehlt-es-den-arzt-innen-und-pfleger-innen-vor-ort-im-moment-am-meisten\"><strong>Warum sind die lokalen Gesundheitsstationen so schlecht ausgestattet? Woran fehlt es den \u00c4rzt*innen und Pfleger*innen vor Ort im Moment am meisten?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Viele Gesundheitszentren und Krankenh\u00e4user arbeiten nur eingeschr\u00e4nkt, weil jahrelanger Konflikt, Vertreibung, Unsicherheit und K\u00fcrzungen in der humanit\u00e4ren Hilfe das System massiv geschw\u00e4cht haben. In einigen Gebieten mussten Einrichtungen wegen Gewalt sogar ganz schlie\u00dfen. Es fehlt vor allem an Personal, Medikamenten, Schutzausr\u00fcstung, medizinischem Material und allgemeiner Ausr\u00fcstung. Auch Labor-, Diagnostik- und Surveillance-Kapazit\u00e4ten sind unzureichend. Es mangelt an sauberem Wasser und funktionierenden Ma\u00dfnahmen zur Infektionspr\u00e4vention und -kontrolle. Das erschwert \u00fcbrigens auch die Versorgung anderer Krankheiten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-warum-haben-viele-menschen-vor-ort-angst-oder-kein-vertrauen-in-die-krankenstationen\"><strong>Warum haben viele Menschen vor Ort Angst oder kein Vertrauen in die Krankenstationen?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Viele Menschen leben bereits unter dem Druck von Gewalt, Vertreibung und mehreren gleichzeitigen Gesundheitskrisen. In diesem Umfeld wird Ebola zus\u00e4tzlich mit Angst, Isolation und Tod verbunden, was Menschen davon abhalten kann, Gesundheitsstationen aufzusuchen. Bei dem letzten Ebola-Ausbruch in der Region vor wenigen Jahren sind viele Menschen gestorben, das hat die Bev\u00f6lkerung schwer getroffen. Wenn Menschen bef\u00fcrchten, sich in Ebola-Behandlungszentren anzustecken oder von ihren Familien getrennt zu werden, kommen sie oft erst sehr sp\u00e4t &#8211; h\u00e4ufig zu sp\u00e4t. Gleichzeitig leidet das Vertrauen, wenn die allgemeine Basisversorgung nicht zuverl\u00e4ssig aufrechterhalten wird. \u00c4rzte ohne Grenzen betont deshalb, dass Ebola-Ma\u00dfnahmen nur funktionieren, wenn gleichzeitig auch die grundlegende medizinische Versorgung erhalten bleibt. Vertrauen entsteht vor allem dann, wenn die betroffenen Gemeinschaften st\u00e4rker in die Ma\u00dfnahmen einbezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"536\" src=\"https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Copy-of-WebsiteBlog-Image-1200x628-1-1024x536.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-174093\" srcset=\"https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Copy-of-WebsiteBlog-Image-1200x628-1-1024x536.png 1024w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Copy-of-WebsiteBlog-Image-1200x628-1-300x157.png 300w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Copy-of-WebsiteBlog-Image-1200x628-1-768x402.png 768w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Copy-of-WebsiteBlog-Image-1200x628-1-16x8.png 16w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Copy-of-WebsiteBlog-Image-1200x628-1-320x167.png 320w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Copy-of-WebsiteBlog-Image-1200x628-1-640x335.png 640w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Copy-of-WebsiteBlog-Image-1200x628-1-800x419.png 800w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/09\/Copy-of-WebsiteBlog-Image-1200x628-1.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Elykia-Ebola-Behandlungszentrum (CTE) in Bunia. Medizinisches Personal des von \u00c4rzte ohne Grenzen im Elikya-Krankenhauszentrum in Bunia, Ituri, eingerichteten Ebola-Behandlungszentrums. Foto: Alexis Huguet\/\u00c4rzte ohne Grenzen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-warum-gibt-es-keine-impfungen-oder-medikamente-gegen-diese-art-des-ebola-virus\"><strong>Warum gibt es keine Impfungen oder Medikamente gegen diese Art des Ebola-Virus?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Bundibugyo-Virus gibt es bislang keine zugelassenen Impfstoffe und keine spezifischen Therapien und das, obwohl das Virus seit mehr als 20 Jahren bekannt ist. Der Ausbruch zeigt, dass es bei vernachl\u00e4ssigten Krankheitserregern weiterhin gro\u00dfe L\u00fccken in Forschung und Entwicklung gibt. Erste klinische Studien zu Medikamenten und Impfstoffkandidaten haben begonnen. Allerdings wird es noch Monate dauern, bis neue Produkte zugelassen sind. Das bedeutet, dass aktuell vor allem unterst\u00fctzende Behandlung m\u00f6glich ist, etwa Rehydrierung, fiebersenkende Mittel und Symptomkontrolle. Auch die Diagnostik wurde zu lange vernachl\u00e4ssigt, obwohl die WHO inzwischen einen ersten molekularen Test gelistet hat. Kurz gesagt: Das Problem ist nicht, dass der Erreger neu w\u00e4re, sondern dass zu wenig in Vorsorge, Forschung und Produktentwicklung investiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-sind-die-hoffnungsschimmer-fur-den-ebola-ausbruch\"><strong>Was sind die Hoffnungsschimmer f\u00fcr den Ebola-Ausbruch?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Hoffnungsschimmer ist, dass bereits klinische Studien zu Impfstoffen und Medikamenten gegen das Bundibugyo-Virus gestartet wurden. Zudem gibt es bei der Diagnostik Fortschritte. Zum Beispiel hat die WHO eines ersten molekularen Tests in die Notfallliste aufgenommen. Gleichzeitig sind \u00c4rzte ohne Grenzen und andere Akteur*innen mit gro\u00dfem personellen und logistischen Aufwand im Einsatz und bauen ihre Kapazit\u00e4ten weiter aus. In Nairobi gibt es ein Ebola-Schulungszentrum, um zus\u00e4tzliches Fachpersonal vorzubereiten. Auch die internationale politische Aufmerksamkeit und die Mobilisierung von zus\u00e4tzlichen Mitteln sind positiv. Entscheidend wird jedoch sein, dass daraus schnell wirksame Unterst\u00fctzung vor Ort wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-muss-passieren-damit-sich-das-nach-diesem-ausbruch-nicht-in-ein-paar-jahren-wiederholt\"><strong>Was muss passieren, damit sich das nach diesem Ausbruch nicht in ein paar Jahren wiederholt?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Damit sich eine solche Krise nicht wiederholt, braucht es langfristige Investitionen in belastbare Gesundheitssysteme statt nur kurzfristiger Notfallreaktionen. Wichtig sind bessere Diagnostik, Labore, Surveillance, Infektionspr\u00e4vention und funktionierende Basisgesundheitsversorgung. Forschung und Entwicklung f\u00fcr vernachl\u00e4ssigte Erreger wie das Bundibugyo-Virus m\u00fcssen fr\u00fchzeitig und kontinuierlich finanziert werden, damit Impfstoffe und Medikamente nicht erst im Ausbruch entwickelt werden. Schlie\u00dflich m\u00fcssen neue medizinische G\u00fcter auch bezahlbar sein, wenn sie auf den Markt kommen, und gerecht verteilt werden. Und: betroffene Gemeinschaften m\u00fcssen fr\u00fch und ernsthaft einbezogen werden, damit Vertrauen in Pr\u00e4vention und Behandlung entsteht. Humanit\u00e4re Hilfe darf nicht durch Konflikt, Unsicherheit oder politische Restriktionen blockiert werden. Und schlie\u00dflich braucht es bessere nationale und internationale Koordination, damit Verantwortlichkeiten, Finanzierung und operative Unterst\u00fctzung im Ernstfall schneller greifen. Die deutsche Bundesregierung hat die M\u00f6glichkeit hier eine F\u00fchrungsrolle zu \u00fcbernehmen. Derzeit k\u00f6nnen wir eine solche F\u00fchrungsrolle jedoch leider noch nicht erkennen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-die-eu-will-gelder-in-gesundheit-kurzen-das-darf-nicht-passieren-setze-dich-mit-uns-gegen-die-kurzungen-ein\">Die EU will Gelder in Gesundheit k\u00fcrzen, das darf nicht passieren. <a href=\"https:\/\/act.one.org\/sign\/de-eu-gesundheit-bildung-sichern\/\">Setze dich mit uns gegen die K\u00fcrzungen ein.<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n<div class=\"buffer\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein verheerender Ebola-Ausbruch ersch\u00fcttert derzeit die Demokratische Republik Kongo. Die Provinz Ituri bildet das Epizentrum der Epidemie, die durch das seltene Bundibugyo-Virus verursacht wird. F\u00fcr diesen Erreger gibt es bis heute weder eine zugelassene Impfung noch ein spezifisches Medikament. 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