{"id":173418,"date":"2026-02-10T16:57:30","date_gmt":"2026-02-10T16:57:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.one.org\/de\/?p=173418"},"modified":"2026-02-10T16:57:48","modified_gmt":"2026-02-10T16:57:48","slug":"kenia-erneuerbare-energie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.one.org\/de\/neuigkeiten\/kenia-erneuerbare-energie\/","title":{"rendered":"Kenia: Vorreiter f\u00fcr erneuerbare Energie\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kenia-zahlt-zu-den-weltweit-fuhrenden-landern-bei-erneuerbaren-energien-und-deckt-je-nach-quelle-75-bis-90-prozent-seines-energiebedarfs-nachhaltig-der-konsequente-ausbau-von-geothermie-wind-und-solarenergie-soll-nicht-nur-den-klimawandel-bekampfen-sondern-auch-wirtschaftliche-entwicklung-stromzugang-und-ernahrungssicherheit-starken-warum-kenias-energiewende-international-als-vorbild-gilt-und-welche-chancen-und-herausforderungen-damit-verbunden-sind\">Kenia z\u00e4hlt zu den weltweit f\u00fchrenden L\u00e4ndern bei erneuerbaren Energien und deckt je nach Quelle 75 bis 90 Prozent seines Energiebedarfs nachhaltig. Der konsequente Ausbau von Geothermie, Wind- und Solarenergie soll nicht nur den Klimawandel bek\u00e4mpfen, sondern auch wirtschaftliche Entwicklung, Stromzugang und Ern\u00e4hrungssicherheit st\u00e4rken. Warum Kenias Energiewende international als Vorbild gilt und welche Chancen und Herausforderungen damit verbunden sind.<\/h3>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-\">Warum Kenia beim Thema erneuerbare Energien eine besondere Rolle spielt<\/h2>\n\n\n\n<p>Kenia gewinnt bereits heute 80 Prozent seines Energiebedarfes aus erneuerbaren Energien, laut Angaben der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/kenia-angeknackster-klimachampion\/a-67623881\">Zentralbank Kenia<\/a>. Die Internationalen Agentur f\u00fcr Erneuerbare Energien (IRENA) h\u00e4lt hingegen 75 Prozent f\u00fcr realistischer.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Branchen-Unternehmen\/Energie\/Erzeugung\/_inhalt.html\">In Deutschland sind es im Vergleich nur 57 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien<\/a>. Damit ist Kenia nicht nur ein regionaler Vorreiter auf dem afrikanischen Kontinent, sondern weltweit. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie, will das ostafrikanische Land nicht nur die Versorgung verbessern und dem Klimawandel entgegenwirken, sondern auch Arbeitspl\u00e4tze schaffen.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uMIpWyqHSog&amp;t=105s\">So soll auch die wirtschaftliche und soziale Entwicklung vorangetrieben werden.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bmz.de\/de\/laender\/kenia\/kernthema-klima-und-energie-just-transition-58008\">Die kenianische Regierung hat ein ambitioniertes Ziel: Sie will bis 2030 den Energiewandel vollenden und 100 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien gewinnen.<\/a>\u00a0Au\u00dferdem m\u00f6chte sie bis dann alle Haushalte an das Stromnetz anschlie\u00dfen. Bisher haben 75 Prozent der kenianischen Haushalte Zugang zu Strom \u2013 das ist im Vergleich mit anderen L\u00e4ndern auf dem Kontinent ein hoher Wert. Probleme mit der Stromversorgung in Kenia gibt es vor allem im l\u00e4ndlichen Raum. Dies wurde auch durch den starken Ausbau der Energieversorgung in den letzten Jahren erreicht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"536\" src=\"https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/3-1-1024x536.png\" alt=\"Wegen des Klimawandels ausgetrockneter Boden\" class=\"wp-image-173421\" srcset=\"https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/3-1-1024x536.png 1024w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/3-1-300x157.png 300w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/3-1-768x402.png 768w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/3-1-16x8.png 16w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/3-1-320x167.png 320w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/3-1-640x335.png 640w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/3-1-800x419.png 800w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/3-1.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Klimawandel trocknet den Boden aus, Quelle: Getty Images.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-klimawandel-in-kenia\">Klimawandel in Kenia<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Klimawandel verst\u00e4rkt Extremwetter \u00fcberall auf der Welt \u2013 auch in Kenia.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/klimakrise-wie-extremwetter-am-tana-river-in-kenia-die-gewalt-anfacht-a-78d51f4b-44fd-48b4-b27d-b43b3ad246c0\">Die Volksgruppe der Wailwana aus der kenianischen Provinz Tana River berichtet von starkem Regen, der die Fl\u00fcsse zum \u00fcbertreten gebracht hat.<\/a>&nbsp;H\u00e4user wurden weggesp\u00fclt und das Bew\u00e4sserungssystem zerst\u00f6rt. Die Wailwana mussten ihre Heimat verlassen und leben jetzt an einem h\u00f6her gelegenen Ort in Zeltsiedlungen. Doch nicht nur Menschen sind von den Folgen des Klimawandels betroffen. Klimabedingte D\u00fcrren sorgen daf\u00fcr, dass Wasserstellen austrocknen und Wildtiere nichts mehr zu trinken finden.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wissen\/klima\/klimawandel-elefanten-kenia-100.html\">2022 starben in Kenia \u00fcber 6.000 Wildtiere, darunter Hunderte Elefanten.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Afrikanische L\u00e4nder trifft der Klimawandel besonders hart, obwohl sie nur sehr wenig Verantwortung f\u00fcr sein Voranschreiten tragen.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uMIpWyqHSog&amp;t=105s\">Afrika ist f\u00fcr weniger als vier Prozent der globalen CO2 Emissionen verantwortlich, das ist viermal weniger als das fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig deutlich kleinere Europa<\/a>. In einigen der \u00e4rmsten Staaten Afrikas waren die Folgen von Extremwetterereignissen, wie D\u00fcrre oder Starkregen besonders fatal.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"536\" src=\"https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/5-1-1024x536.png\" alt=\"Elefanten in Kenia in Massai Mara\" class=\"wp-image-173423\" srcset=\"https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/5-1-1024x536.png 1024w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/5-1-300x157.png 300w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/5-1-768x402.png 768w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/5-1-16x8.png 16w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/5-1-320x167.png 320w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/5-1-640x335.png 640w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/5-1-800x419.png 800w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/5-1.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wildtiere, wie diese Elefantenherde in Massai Mara (Kenia), sind auch vom klimabedingten Extremwetter betroffen, Quelle: Fali Poncha, Pexels.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-geothermie-kenias-top-energiequelle\">Geothermie: Kenias Top-Energiequelle<\/h2>\n\n\n\n<p>Erdw\u00e4rme, auch Geothermie genannt, ist Kenias wichtigste Energiequelle. Mit rund 50 Prozent deckt sie die H\u00e4lfte des nationalen Energiebedarfs, so die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/kenia-angeknackster-klimachampion\/a-67623881\">Zentralbank Kenia<\/a><a href=\"\/\/98E87B42-215B-45DF-A9A0-4D5771571074#_ftn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>.\u00a0Das Land nutzt seine reichlich vorhandene\u00a0geothermische Energie im Great Rift Valley, einem vulkanischen Gebiet mit Erdspalten. Die Hitze im Boden wird \u00fcber Rohre transportiert und von Generatoren in elektrische Energie umgewandelt. Dies geschieht zum Beispiel im\u00a0Olkaria-Geothermiekraftwerk<strong>\u00a0<\/strong>dessen\u00a0Anlagen zusammen fast 1000 MW Leistung bereitstellen k\u00f6nnen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Doch es gibt auch Kritik am Bau des Geothermiekraftwerks, denn die lokale Bev\u00f6lkerung der Maasai musste umsiedeln. Insgesamt waren fast 1.200 Menschen betroffen. Die staatliche Energieproduktionsbeh\u00f6rde KenGen hat ihnen zwar neue D\u00f6rfer zur Verf\u00fcgung gestellt, doch die Menschen k\u00f6nnen sich aufgrund der weiteren Entfernung nicht mehr t\u00e4glich um ihr Vieh k\u00fcmmern. Au\u00dferdem steht ihnen weniger Land zur Verf\u00fcgung als zuvor.&nbsp;<a href=\"https:\/\/taz.de\/Investitionen-in-Erneuerbare-in-Kenia\/!5933093\/\">Die Anw\u00e4ltin Purity Nyaguthii fordert<\/a>, dass indigene Gemeinschaften von Anfang an, an den Gewinnen der Kraftwerke beteiligt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"536\" src=\"https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/1-1-1024x536.png\" alt=\"Windr\u00e4der und Solarzellen im Sonnenuntergang\" class=\"wp-image-173419\" srcset=\"https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/1-1-1024x536.png 1024w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/1-1-300x157.png 300w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/1-1-768x402.png 768w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/1-1-16x8.png 16w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/1-1-320x167.png 320w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/1-1-640x335.png 640w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/1-1-800x419.png 800w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/1-1.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Windr\u00e4der und Solarzellen sind wichtige Quellen f\u00fcr erneuerbare Energie, Quelle: Quang Nguyen Vinh, Pexels.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erneuerbare Energie: Solar, Wind und Wasser<\/h2>\n\n\n\n<p>Die zweitwichtigste Energiequelle Kenias ist Windkraft mit 15 Prozent. Sie wird bei \u00fcber mehrere Windprojekte ins Netz eingespeist. F\u00fcr 2026 plant KenGen einen neuen Windpark in Marsabit.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wasserkraft belegt mit zw\u00f6lf Prozent Platz drei. Flusskraftwerke nutzen das Wasserpotenzial des Landes, besonders w\u00e4hrend regenreicher Perioden. Allerdings f\u00fchrten in der Vergangenheit D\u00fcrrephasen zu Schwankungen und zeitweiligen Produktionseinbu\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Solarenergie stellt 4 Prozent des kenianischen Energiehaushalts. In den Solaranlagen werden Sonnenstrahlen in elektrische Energie umgewandelt.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.gtai.de\/de\/trade\/kenia\/branchen\/kenias-energiesektor-setzt-auf-geothermie-257730#:~:text=Energiemix%20in%20Kenia%202024%20*%20Geothermie%20(27),Energie%20(18)%20*%20Wind%20+%20Solarenergie%20(24%2C3)\">Da die Kapazit\u00e4ten oft schwanken, sollen die Solarfarmen in der Zukunft mit mehr Ladekapazit\u00e4ten ausgestattet werden<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"536\" src=\"https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/4-2-1024x536.png\" alt=\"Ein Staudamm staut Wasser und ist ein wichtiger Teil von Wasserkraftwerken\" class=\"wp-image-173424\" srcset=\"https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/4-2-1024x536.png 1024w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/4-2-300x157.png 300w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/4-2-768x402.png 768w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/4-2-16x8.png 16w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/4-2-320x167.png 320w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/4-2-640x335.png 640w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/4-2-800x419.png 800w, https:\/\/www.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/4-2.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Staud\u00e4mme sind ein wichtiger Teil der Wasserkraftwerke, Quelle: Science Photo Library.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Rolle von Entwicklungszusammenarbeit<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bmz.de\/de\/laender\/kenia\/kernthema-klima-und-energie-just-transition-58008\">Deutschland und Kenia haben 2022 eine Klima- und Entwicklungspartnerschaft vereinbart, die 2023 ausgeweitet wurde.<\/a>Sie umfasst unter anderem den Ausbau von Geothermie, Stromnetzen und die Erzeugung von gr\u00fcnem Wasserstoff. Ziel ist es, Klimaschutz, Energieversorgung und Ern\u00e4hrungssicherheit zu st\u00e4rken. Das ist besonders wichtig, da Kenia stark vom Klimawandel betroffen ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn aus erneuerbaren Energien gr\u00fcner Wasserstoff gewonnen wird, kann dieser genutzt werden, um D\u00fcngemittel herzustellen. D\u00fcngemittel sind zurzeit auf dem Weltmarkt sehr teuer. Deshalb ist es hilfreich, wenn diese im eigenen Land hergestellt und nicht importiert werden m\u00fcssen. Ein Mangel an D\u00fcngemitteln kann zu hohen Ernteeinbu\u00dfen f\u00fchren. Indirekt kann erneuerbare Energie und gr\u00fcner Wasserstoff so also zur St\u00e4rkung der Ern\u00e4hrungssicherheit beitragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Konkret unterst\u00fctzt die&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.giz.de\/de\/projekte\/foerderung-der-rahmenbedingungen-fuer-100-erneuerbare-energien\">Gesellschaft f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit (GIZ)<\/a>&nbsp;Kenia zum Beispiel in der Digitalisierung. Insgesamt sollen die Rahmenbedingungen f\u00fcr den Energiewandel gest\u00e4rkt werden. In den Prozessen arbeitet die GIZ eng mit dem kenianischen Energieministerium zusammen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit: Was Kenias Energiewende f\u00fcr nachhaltige Entwicklung bedeutet<\/h2>\n\n\n\n<p>Kenia zeigt, dass erneuerbare Energien ein zentraler Motor f\u00fcr nachhaltige Entwicklung sein k\u00f6nnen. Der hohe Anteil sauberer Energie st\u00e4rkt die Energieversorgung, reduziert Emissionen und schafft neue wirtschaftliche Perspektiven \u2013 auch wenn die prozentualen Angaben je nach Quelle leicht schwanken. Gleichzeitig macht das Beispiel deutlich, dass soziale Aspekte wie faire Umsiedlungen und l\u00e4ndlicher Stromzugang entscheidend f\u00fcr eine gerechte Energiewende sind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Kenia ist auch ein Beispiel f\u00fcr ein Land, das stark unter den Folgen des Klimawandels leidet. L\u00e4nder im Globalen S\u00fcden, besonders in Afrika, tragen prozentual weniger zum Klimawandel bei, sind aber st\u00e4rker betroffen als viele L\u00e4nder im Globalen Norden. Diese Ungleichheit verdeutlicht die Verantwortung f\u00fcr L\u00e4nder im Globalen Norden, die eigene Energiewende voranzutreiben und auch L\u00e4nder im Globalen S\u00fcden dabei zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><a href=\"\/\/98E87B42-215B-45DF-A9A0-4D5771571074#_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>&nbsp;Die Zahlen zu den Anteilen der verschiedenen erneuerbaren Energien schwanken je nach Quelle. Dieser Artikel bezieht sich auf die offiziellen Zahlen der Zentralbank Kenia.<\/p>\n<div class=\"buffer\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kenia z\u00e4hlt zu den weltweit f\u00fchrenden L\u00e4ndern bei erneuerbaren Energien und deckt je nach Quelle 75 bis 90 Prozent seines Energiebedarfs nachhaltig. 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