{"id":167495,"date":"2021-11-11T14:25:09","date_gmt":"2021-11-11T14:25:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.one.org\/de\/7-madchen-die-zeigen-dass-man-nie-zu-jung-ist-um-die-welt-zu-verandern\/"},"modified":"2024-01-19T15:56:52","modified_gmt":"2024-01-19T15:56:52","slug":"junge-aktivistinnen-suedafrika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.one.org\/de\/neuigkeiten\/junge-aktivistinnen-suedafrika\/","title":{"rendered":"7 M\u00e4dchen, die zeigen, dass man nie zu jung ist, um die Welt zu ver\u00e4ndern"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Unsere Gastautorin\u00a0Megan Gieske\u00a0ist eine Schriftstellerin und Fotografin, die in Kapstadt, S\u00fcdafrika lebt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die grelle Nachmittagssonne scheint hoch \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.one.org\/international\/blog\/ithuba-girls-education-south-africa\/?utm_source=facebook&amp;source=facebook&amp;utm_medium=social&amp;utm_campaign=covid19\">Ingrid Xhameni und Enersh Nale<\/a>. Die beiden 13-J\u00e4hrigen kommen gerade aus der Schule. Ihre Rucks\u00e4cke mit B\u00fcchern und Heften h\u00e4ngen schwer von ihren Schultern. Vor einem Graffiti mit dem Schriftzug \u201eJeder Held war einst ein Kind mit einem Traum\u201c sprechen die beiden Achtkl\u00e4sslerinnen selbstbewusst \u00fcber ihre eigenen Tr\u00e4ume f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p>Ingrid und Enersh nehmen am MINT-Programm <a href=\"https:\/\/www.ithubahub.com\/\">iThuba Innovation Hub<\/a> in Langa teil. Der Name \u201eiThuba\u201c ist isiXhosa und bedeutet \u201eChancen\u201c \u2013 und genau davon haben M\u00e4dchen wie Ingrid und Enersh nicht genug. Gerade hat ihr erstes Schuljahr an der LEAP Science &amp; Maths School begonnen. \u201eVom Besuch der LEAP Science &amp; Maths School profitiere ich sehr\u201c, erz\u00e4hlt Ingrid. Die festen Strukturen und das hohe Unterrichtsniveau helfen ihr, sich auf die Uni vorzubereiten.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend an den staatlichen Schulen S\u00fcdafrikas nur<a href=\"https:\/\/businesstech.co.za\/news\/government\/363480\/4-tables-and-graphs-you-should-see-ahead-of-south-africas-matric-results\/\"> 51,6 % <\/a>der Schwarzen Sch\u00fcler*innen die 12. Klasse mit der Hochschulreife verlassen, liegt die Schulabschlussquote der LEAP-Schulen bei 93 % und mehr als 70 % der Sch\u00fcler*innen besuchen anschlie\u00dfend eine Hochschule. Seit Pandemiebeginn hat sich die <a href=\"https:\/\/www.news24.com\/citypress\/news\/school-dropout-rate-at-its-highest-20210711\">Zahl der Kinder und Jugendlichen, die keine Schule besuchen<\/a>, verdreifacht. Die Schulbesuchsquote ist somit auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gesunken.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/28102211\/Picture1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-157553\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ingrid und Enersh kommen aus einem Stadtteil, in dem die <a href=\"https:\/\/resource.capetown.gov.za\/documentcentre\/Documents\/Maps%20and%20statistics\/2011_Census_CT_Suburb_Langa_Profile.pdf\">Arb<\/a><a href=\"https:\/\/resource.capetown.gov.za\/documentcentre\/Documents\/Maps%20and%20statistics\/2011_Census_CT_Suburb_Langa_Profile.pdf\">eitslosenquote bei 40 %<\/a> liegt. Nur 40 % der Bev\u00f6lkerung haben die Hochschulreife oder einen h\u00f6heren Abschluss erlangt. Doch diesen beiden M\u00e4dchen ist etwas gelungen, was zuvor noch kein*e Sch\u00fcler*in ihrer Schule geschafft hat: Sie wurden an einer LEAP-Schule angenommen. Auf die 40 Pl\u00e4tze, die jedes Jahr von LEAP vergeben werden, bewerben sich Hunderte Sch\u00fcler*innen aus Kapstadt. Viele davon kommen aus privilegierteren Stadtgebieten als Ingrid und Enersh. LEAP gibt diesen beiden M\u00e4dchen die M\u00f6glichkeiten und Mittel, andere zu inspirieren und ihnen Mut zu machen. Ihr Rat an andere M\u00e4dchen in ihrem Alter lautet:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGebt nicht auf. Glaubt an euch. Sagt euch immer wieder, dass ihr es schaffen k\u00f6nnt. Ihr seid es wert. Macht euch bewusst, dass ihr alles erreichen k\u00f6nnt, was ihr euch vorgenommen habt\u201c, sagt Ingrid. \u201eDenkt immer daran, warum ihr zu Schule geht \u2013 um eines Tages jemand zu sein. Ihr habt Ziele und Tr\u00e4ume. Um die zu erreichen, m\u00fcsst ihr flei\u00dfig sein und fest an euch glauben. Wenn ihr nicht aufgebt, werdet ihr eine bessere Zukunft haben\u201c. Enersh hofft, dass M\u00e4dchen k\u00fcnftig die Chance bekommen, sich f\u00fcr ihre Gleichberechtigung starkzumachen. <strong>\u201eM\u00e4dchen sollten alles tun d\u00fcrfen und gleichbehandelt werden.\u201c<\/strong> Sie selbst tr\u00e4umt davon, eine App zu entwickeln, mit der Sch\u00fcler*innen aus ganz S\u00fcdafrika gleichen Zugang zu E-Learning-Angeboten bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ingrid und Enersh wollen eine Vorbildrolle \u00fcbernehmen, ihre pers\u00f6nlichen Geschichten erz\u00e4hlen und eine Motivationsgruppe ins Leben rufen, um anderen M\u00e4dchen aus Langa Mut zu machen, es ihnen gleichzutun. \u201eMotivationsgruppen sind in meinem Township sehr selten\u201c, sagt Ingrid. \u201eDoch M\u00e4dchen k\u00f6nnen ihre Stimme erheben, um Missst\u00e4nde anzuprangern und sich f\u00fcr Verbesserungen starkzumachen\u201c, erg\u00e4nzt Enersh. \u201eAls M\u00e4dchen hat man die Macht, sich f\u00fcr seine Rechte einzusetzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/28102310\/Picture2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-157555\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/28102316\/Picture3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-157556\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kampf-gegen-geschlechtsbezogene-gewalt\">Kampf gegen geschlechtsbezogene Gewalt<\/h3>\n\n\n\n<p>In den benachbarten Stadtteilen Nyanga und Bonteheuwel wachsen die 17-j\u00e4hrige Nashieka, die 20-j\u00e4hrige Mihlali, die 12-j\u00e4hrige Inam und die 14 Jahre alte Anelisa in einem der <a href=\"https:\/\/www.sabcnews.com\/sabcnews\/sa-is-one-of-the-most-unsafe-places-in-the-world-for-a-woman-to-live-ramaphosa\/\">weltweit gef\u00e4hrlichsten L\u00e4nder f\u00fcr Frauen<\/a> auf. In S\u00fcdafrika wird mehr als die H\u00e4lfte aller M\u00e4dchen mindestens einmal im Leben Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt. Nyanga f\u00fchrt regelm\u00e4\u00dfig die Rangliste der gef\u00e4hrlichsten St\u00e4dte S\u00fcdafrikas mit einer Mordrate von 15,2 Morden pro 100.000 Frauen an.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch diese vier M\u00e4dchen von der Organisation<a href=\"https:\/\/www.justicedesk.org\/\"> The Justice Desk<\/a> k\u00e4mpfen daf\u00fcr, die Zust\u00e4nde zu verbessern. Im <a href=\"https:\/\/www.one.org\/international\/blog\/mbokodo-club-south-africa\/\">Mbokodo Club<\/a> lernen junge \u00dcberlebende und Zeuginnen von geschlechtsspezifischer Gewalt im Alter von 9 bis 21 Jahren nicht nur, sich um ihre psychische Gesundheit zu k\u00fcmmern. Sie bekommen auch Selbstverteidigungstechniken und wichtige Tools vermittelt, um in ihren Gemeinden eine Vorbildrolle zu \u00fcbernehmen. All das Gelernte erweist sich als sehr n\u00fctzlich. <strong>\u201eAls ich hierher kam, hatte ich keine Ahnung, wie ich mich selbst verteidigen konnte\u201c<\/strong>, erz\u00e4hlt Nashieka. Doch dann rettete Pfefferspray ihr das Leben, als ein Mann mit einer Pistole versuchte, sie auf dem Schulweg zu \u00fcberfallen. Dank der Selbstverteidigungstechniken, die sie im Mbokodo Club erlernt hatte, und dem Pfefferspray, das die Kolisi Foundation in ihren kostenlosen <a href=\"https:\/\/kolisifoundation.org\/womens-month-gender-based-violence-gbv-under-the-magnifying-glass\/\">POWER2YOU Packs<\/a> bereitstellt, konnte Nashieka entkommen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/28102429\/Picture4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-157557\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/28102434\/Picture5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-157558\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>All diese jungen Aktivistinnen wollen anderen M\u00e4dchen Mut machen, indem sie sie \u00fcber ihre Rechte aufkl\u00e4ren und ihnen beibringen, sich selbst zu verteidigen. Nashieka hat schon ihrer besten Freundin gezeigt, was sie gelernt hat; Mihlali und Anelisa geben ihr Wissen ebenfalls an andere weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe meiner besten Freundin ein POWER2YOU Pack mit Pfefferspray [einer Trillerpfeife, einer Zeitschrift und Informationsmaterialien] geschenkt\u201c, sagt Nashieka. \u201eAls M\u00e4dchen muss sie das wissen und k\u00f6nnen, was ich auch gelernt habe\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch nutze mein Wissen, um anderen Opfern von geschlechtsspezifischer Gewalt Mut zu machen, die T\u00e4ter*innen anzuzeigen und sich Hilfe zu holen\u201d, sagt Mihlali. \u201eAu\u00dferdem erz\u00e4hle ich einigen Kindern in meinem Stadtteil, was ich \u00fcber Menschenrechte und Verantwortung gelernt habe. Ich werde das Wissen, das ich im Mbokodo Club vermittelt bekomme, auch in Zukunft an alle weitergeben, die es brauchen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Shamryn Brittan ist Koordinatorin f\u00fcr digitale Kommunikation des Clubs. Sie sagt: \u201eAll diese M\u00e4dchen setzen ein Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt, indem sie in ihrem Umfeld dar\u00fcber sprechen.\u201c<br>Diese M\u00e4dchen haben sich zusammengetan, um andere zu ermutigen, S\u00fcdafrika und den Rest der Welt zu einem besseren Ort zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUm die Zust\u00e4nde auf unserem Kontinent zu verbessern, m\u00fcssen M\u00e4dchen und Frauen sich selbst mehr wertsch\u00e4tzen und selbstbewusster sein und d\u00fcrfen niemandem erlauben, ihnen ihre Tr\u00e4ume wegzunehmen\u201c, sagt Inam. \u201eWenn wir uns lieben und als M\u00e4dchen zusammenhalten, k\u00f6nnen wir alle Schwierigkeiten dieser Welt \u00fcberwinden\u201c, erg\u00e4nzt Anelisa.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs ist ein tolles Gef\u00fchl, anderen M\u00e4dchen Mut zu machen\u201c, sagt Mihlali. \u201eM\u00e4dchen sollen in unserer Gesellschaft vor allem gehorchen. Sie sollen nicht das tun, was sie wollen, sondern was man ihnen sagt. M\u00e4dchen sind in S\u00fcdafrika einfach nicht frei.\u201c Sie tr\u00e4umt von einem S\u00fcdafrika, in dem alle M\u00e4dchen sicher und gleichberechtigt leben k\u00f6nnen, ohne Opfer von Gewalt zu werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/28102527\/Picture6.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-157559\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kampf-gegen-den-klimawandel\">Kampf gegen den Klimawandel<\/h3>\n\n\n\n<p>Am Rand von Kapstadt erstreckt sich das Township Khayelitsha \u00fcber die Cape Flats, ein flaches, sandiges Gebiet, das f\u00fcr seinen rauen Wind bekannt ist. Aktuell leben hier rund 2,4 Millionen Menschen. Tausende illegal errichtete Behausungen, die meisten aus Wellblech, gl\u00e4nzen im Licht der hochstehenden Sommersonne. Hier wirkt sich die historische Ungleichbehandlung der schwarzen Bev\u00f6lkerung S\u00fcdafrikas noch immer aus. Vor Jahrhunderten wurden die Gebiete rund um Kapstadt f\u00fcr die Landwirtschaft, den Obst- und Weinanbau genutzt \u2013 auch Khayelitsha. Im Zuge der Zwangsumsiedlungen gingen die nat\u00fcrlichen Rohstoffe verloren. Heute gibt es in Khayelitsha eine hohe Bev\u00f6lkerungsdichte und einen Mangel an Ressourcen und der notwendigen Infrastruktur, um die wachsende Bev\u00f6lkerung zu versorgen. Urspr\u00fcnglich war der Stadtteil f\u00fcr 200.000 Menschen ausgelegt. Die Bev\u00f6lkerungszahl schnellte jedoch 2005 auf 400.000 hoch und explodierte dann 2020 auf 2,4 Millionen. Davon muss sch\u00e4tzungsweise 1 von 3 Menschen mindestens 200 Meter weit laufen, um Zugang zu sauberem Trinkwasser zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Othembele Dyantyi ist Khayelitsha Heimat und sie setzt sich leidenschaftlich daf\u00fcr ein, das sich Dinge hier ver\u00e4ndern. \u201eIch lebe in einem stark marginalisierten und vernachl\u00e4ssigten Teil von Kapstadt\u201c, sagt Othembele. \u201eB\u00e4ume werden bei mir in der Nachbarschaft sofort gef\u00e4llt, um das Holz zum Grillen oder f\u00fcr den Bau von H\u00fctten zu verwenden. Wir sch\u00e4tzen die Rohstoffe, die wir haben, einfach nicht\u201c. Mit nur 13 Jahren setzt sich Othembele lautstark f\u00fcr Klimagerechtigkeit ein. Gemeinsam mit Freund:innen gr\u00fcndete sie an ihrer Schule einen Umweltklub, um Mitsch\u00fcler:innen zu inspirieren, sich mit kleinen Ver\u00e4nderungen zu Hause und in ihren Stadtteilen f\u00fcr mehr Klimaschutz einzusetzen. \u201eIch m\u00f6chte in meinem Umfeld die Liebe zur Natur st\u00e4rken\u201c, sagt sie. \u201eIch erhebe die Stimme f\u00fcr die Menschen in meiner Gemeinde, weil ich selbst gesp\u00fcrt habe, welche Folgen der Klimawandel f\u00fcr uns hat. Bei uns in den marginalisierten Stadtteilen sind die Auswirkungen viel schlimmer\u201c, erkl\u00e4rt sie und nennt als Beispiel die <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S1877050918319963#:~:text=Cape%20Town%20was%20declared%20a,Cape%20Town's%20~3.8%20million%20population.\">D\u00fcrre von 2017<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Klimaaktivistin wurde Othembele schon mit 10, als sie sich den Khayelitsha Eco Warriors anschloss. Heute ist sie Mitglied der <a href=\"https:\/\/africanclimatealliance.org\/\">African Climate Alliance<\/a> (ACA), einer Jugendbewegung, die sich dem Kampf gegen soziale und \u00f6kologische Ungerechtigkeit verschrieben hat. \u201eEs ist ein Privileg, ACA-M\u00e4rsche anzuf\u00fchren und f\u00fcr die marginalisierte Jugend zu sprechen, deren Stimme nicht geh\u00f6rt wird\u201c, sagt Othembele. Auch zu Hause \u00fcbernimmt sie mit kleinen allt\u00e4glichen Ver\u00e4nderungen eine Vorbildrolle. So pflanzt sie ihr eigenes Gem\u00fcse an, kompostiert Bioabf\u00e4lle und hat in ihrer Familie einen fleischfreien Montag eingef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/28102703\/Picture7.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-157560\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p> <em>Mit freundlicher Genehmigung des Earth Child Project<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eAktivist*in wird man zuerst im Herzen\u201c<\/strong>, sagt sie. \u201eJeder muss bei sich anfangen, Dinge zu ver\u00e4ndern. Zum Beispiel kann man selbst Gem\u00fcse anbauen, M\u00fcll sammeln, selbst wenn es nicht der eigene ist, Dinge recyceln, <a href=\"https:\/\/www.ecobricks.org\/how\/\">Ecobricks<\/a> herstellen, Wasser sparen und Bioabf\u00e4lle kompostieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-man-ist-nie-zu-jung-um-die-welt-zu-verandern\">Man ist nie zu jung, um die Welt zu ver\u00e4ndern<\/h3>\n\n\n\n<p>Othembele, Ingrid, Enersh, Nashieka, Mihlali, Inam und Anelisa sind perfekte Beispiele daf\u00fcr, dass man nie zu jung ist, um sich zu engagieren. Diese M\u00e4dchen nutzen ihre F\u00e4higkeiten und Chancen, um S\u00fcdafrika, den Kontinent und die Welt zu einem besseren Ort zu machen. \u201eWenn wir uns mit Leidenschaft engagieren, k\u00f6nnen wir als M\u00e4dchen alles erreichen. Wenn wir fest daran glauben und uns voll daf\u00fcr einsetzen, k\u00f6nnen wir die Welt ver\u00e4ndern\u201c, sagt Othembele. <strong>\u201eM\u00e4dchen wie ich k\u00f6nnen die Zukunft positiv gestalten\u201c.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.one.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/28102808\/Picture8.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-157561\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p> <em>Mit freundlicher Genehmigung des Earth Child Project<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-beitrage-wie-dieser-interessieren-dich-dann-trag-dich-in-unseren-verteiler-ein-und-erhalte-einmal-im-monat-eine-auswahl-unserer-spannendsten-blogbeitrage\"><strong>Beitr\u00e4ge wie dieser interessieren dich? \u2013 Dann trag dich in unseren <a href=\"https:\/\/www.one.org\/de\/engagier-dich\/bleib-informiert\/\">Verteiler<\/a> ein und erhalte einmal im Monat eine Auswahl unserer spannendsten Blogbeitr\u00e4ge.<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"buffer\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"buffer\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Gastautorin\u00a0Megan Gieske\u00a0ist eine Schriftstellerin und Fotografin, die in Kapstadt, S\u00fcdafrika lebt. 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