New York: ONE begrüßt Zusagen im Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria

Deutschland unter den Ländern, die “ihre Hausaufgaben gemacht” haben

Berlin, 21. September 2022. Bei der heutigen Finanzierungskonferenz für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria haben Staaten und private Akteure insgesamt 14,25 Milliarden US-Dollar zugesagt. Zu den Gebern, die starke Zusagen gemacht haben, gehören neben Deutschland auch die USA, Kanada, Japan sowie die Europäische Union. Die Entwicklungsorganisation ONE begrüßt die jeweiligen Zusagen und ruft das Vereinigte Königreich und Italien auf, ebenfalls ihren fairen Anteil zu leisten. Bisher gab es wegen der Trauerfeierlichkeiten um Queen Elisabeth II. noch keine Zusage aus London und wegen der anstehenden Parlamentswahl in Italien noch keine feste Zusage aus Rom. Seit seinem Bestehen hat der Globale Fonds dazu beigetragen, rund 50 Millionen Menschenleben zu retten. 

Stephan Exo-Kreischer, Direktor von ONE Deutschland, sagt: „Es ist erfreulich, dass Politik und private Akteure trotz Klimakrise, Corona-Pandemie und den Geschehnissen in der Ukraine die anderen Gesundheitskrisen nicht außer Acht lassen. Mit der Zusage von 1,3 Milliarden Euro gehört Deutschland zu den Ländern, die ihre Hausaufgaben gemacht haben. Wir richten unseren Appell an die Regierungen in London und Rom, den Globalen Fonds ebenfalls stark zu unterstützen. Nach wie vor gehören Aids, Tuberkulose und Malaria zu den tödlichsten Infektionskrankheiten der Welt. Mit den zugesagten Mitteln kann der Globale Fonds seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen und dazu beitragen, Millionen von Menschenleben zu retten.” 

Seit seinem Bestehen hat der Globale Fonds dazu beigetragen, 50 Millionen Leben zu retten. Bei der heutigen Finanzierungskonferenz in New York benötigte der Globale Fonds mindestens 18 Milliarden US-Dollar, um seine erfolgreiche Arbeit in den kommenden drei Jahren fortzusetzen. Mit der Zusage in Höhe von 1,3 Milliarden Euro leistet Deutschland seinen fairen Anteil an der Gesamtfinanzierung.  


ONE 
ist eine internationale Bewegung, die sich für das Ende extremer Armut und vermeidbarer Krankheiten bis 2030 einsetzt. Damit jeder Mensch ein Leben in Würde und voller Chancen führen kann. Wir sind überparteilich und machen Druck auf Regierungen, damit sie mehr tun im Kampf gegen extreme Armut und vermeidbare Krankheiten, insbesondere in Afrika. Zudem unterstützt ONE Bürger*innen dabei, von ihren Regierungen Rechenschaft einzufordern. Informationen zu unserer Arbeit finden Sie auf www.one.org

Pressekontakt:
Scherwin Saedi
: 0152 / 03 77 14 29, [email protected]        

   

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