Deutsche Entwicklungszusammenarbeit: Die Kosten der Kürzungen

Entwicklungszusammenarbeit ist eine Investition in globale Stabilität, Sicherheit und wirtschaftliches Wachstum. Jeder Euro, der in globale Gesundheit investiert wird, in Impfkampagnen oder den Ausbau entsprechender Infrastruktur vor Ort, rettet Leben, verhindert Krisen und erzielt beeindruckende Renditen. Die Politik hat das auch erkannt: Die neue Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD hat sich in ihrem Koalitionsvertrag darauf verständigt, globale Gesundheit, Sicherheit, Wohlstand und Resilienz zu stärken. Gemeinsam mit internationalen Partnern will sie Ausbrüche und die Ausbreitung von Krankheiten eindämmen, Forschung zu antimikrobiellen Resistenzen fördern und eine nachhaltige Gesundheitsfinanzierung stärken.

Doch nun plant die Bundesregierung für 2025 und 2026 drastische Kürzungen im Etat des Entwicklungsministeriums (BMZ). Das Ergebnis: Minimaler Sparerfolg für den Bundeshaushalt und verheerende Folgen für zentrale Programme wie den Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM), die Anti-Polio-Initiative GPEI, die Weltbank-Tochter IDA und der UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA). Deutschlands geplante Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit kosten bis 2029 mindestens 650.000 Menschenleben.

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