Der Globale Fonds – eine Investition, die sich auszahlt

Mit unserem neuen Bericht zeigen wir, warum der Beitrag Deutschlands zum Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria nicht nur Leben rettet, sondern sich auch wirtschaftlich lohnt. Seit seiner Gründung hat der Globale Fonds über 70 Millionen Menschenleben gerettet – und allein die deutschen Mittel bewirkten, dass 5,6 Millionen Menschen überlebten und Millionen Zugang zu lebenswichtiger Behandlung erhielten. Doch die Bundesregierung plant, ihren Beitrag um 35 Prozent zu kürzen. Das würde nicht nur Hunderttausende Leben kosten, sondern auch Deutschlands eigene Interessen schwächen.

ONE fordert die Bundesregierung auf, die geplanten Kürzungen zurückzunehmen und Deutschlands Beitrag zum Globalen Fonds mindestens auf dem bisherigen Niveau fortzusetzen. Denn Investitionen in globale Gesundheit sind Investitionen in Leben, Stabilität – und in Deutschlands Zukunft.

Unsere interaktive Karte zeigt, wie stark der Globale Fonds auch hierzulande wirkt: Mehr als jeder fünfte Euro, den Deutschland in den Fonds investiert, fließt über Aufträge und Zulieferungen an Unternehmen in Deutschland zurück – besonders nach Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern.

Bereits unser vorheriger Bericht “Die Kosten der Kürzungen” hat aufgezeigt, welche dramatischen Folgen Kürzungen im BMZ-Budget für die globale Gesundheit haben würden. Besonders die Mittel für den Globalen Fonds, UNFPA, GPEI und IDA standen im Fokus: Die Analyse machte deutlich, dass Einsparungen von wenigen Hundert Millionen Euro Hunderttausende Menschenleben gefährden und Millionen Kinder ihren Impfschutz verlieren könnten.