Angesichts aktueller Krisen und Konflikte wird Sicherheit vor allem unter militärischen Gesichtspunkten diskutiert. Dabei sind Entwicklungszusammenarbeit und Diplomatie genauso wichtig, um nachhaltige Sicherheit für alle Menschen zu schaffen. Entwicklungszusammenarbeit trägt dazu bei, Pandemien vorzubeugen, die Auswirkung des Klimawandels einzudämmen und Perspektiven für Menschen zu schaffen. Diplomatie ist wichtig, um Konflikten vorzubeugen oder sie beizulegen.
Unser neuer Bericht zeigt jedoch ein alarmierendes Ungleichgewicht. Während die zehn OECD-Staaten mit den höchsten Verteidigungsausgaben immer mehr in ihre Verteidigungsfähigkeit investieren, stagnieren die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und Diplomatie oder sind sogar rückläufig. Kurz gesagt: Für jeden US-Dollar, den sie zusammen in die Entwicklungszusammenarbeit und Diplomatie investieren, geben sie sieben US-Dollar für Verteidigung aus. Dabei sind genau die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und Diplomatie entscheidend, um Krisen zu verhindern, Stabilität zu stärken und langfristige Sicherheit zu schaffen.
Wir fordern, dass die OECD-Länder Sicherheit nicht nur auf das Militärische reduzieren. Wir brauchen eine ausgeglichene Finanzierung zwischen den Bereichen Verteidigung, Entwicklungszusammenarbeit und Diplomatie.
Lest hier unseren ganzen Bericht und erfahrt, wie sich die jeweiligen Ausgaben zwischen 2015 und 2024 entwickelt haben und warum Entwicklungszusammenarbeit, Diplomatie und insbesondere Investitionen in Gesundheit wichtige Stabilisierungsfaktoren sind.