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Africa Day 2026 in Berlin: Warum Investitionen in Afrika globale Zukunftsfragen mitentscheiden

Afrika gestaltet die Zukunft wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich bereits heute. Der Africa Day 2026 in Berlin hat genau das sichtbar gemacht.

Organisiert von ONE und AiDiA kamen vom 21. bis 25. Mai Menschen aus Politik, Wirtschaft, Diaspora, Kultur und Zivilgesellschaft zusammen, um über Investitionen in Afrika, globale Partnerschaften und neue Narrative über den Kontinent zu diskutieren.

Unter dem Motto „Africa Makes the World“ stand dabei eine zentrale Botschaft im Mittelpunkt: Afrika ist kein Zukunftsversprechen. Afrika ist bereits heute ein globaler Partner für Innovation, wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftlichen Wandel.

„Wer heute klug investieren will, investiert in Afrika.“

Den Auftakt bildete am 21. Mai ein Abendempfang mit Podiumsdiskussion und anschließendem Networking im Data Space Berlin.

In ihrer Videobotschaft betonte Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und partnerschaftlicher Investitionen:  

„Wer heute klug investieren will, investiert in Afrika.“

Auch Markus Koob unterstrich in seiner politischen Keynote die strategische Bedeutung Afrikas für Europa und multilaterale Zusammenarbeit:

„Afrika wird eine zentrale Rolle in den globalen Zukunftsfragen spielen.“

Im anschließenden Panel diskutierten Dr. Thando Sililo, Oliver Grundmann, Michelle Amoakoh und Lisa Ditlmann über die Rolle von öffentlicher Entwicklungszusammenarbeit, privatem Kapital und Diaspora-Investitionen. Dabei wurde deutlich: Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung entsteht nicht isoliert, sondern durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteur*innen. Öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA), privates Kapital und Diaspora-Engagement bilden gemeinsam ein strategisches Ökosystem für Wachstum und Stabilität.

Michelle Amoakoh brachte es auf den Punkt:

„Diaspora-Investitionen bedeuten nicht nur Geld, sondern auch Wissen, Netzwerke und Verantwortung.“

Afrika neu erzählen

Im abschließenden Talk diskutierten Niddal Salah-Eldin und ONE-Jugendbotschafterin Yasmin Kahumuza die Rolle der Medien für das Afrikabild in Deutschland und welchen Einfluss Narrative auf Investitionsentscheidungen und politische Wahrnehmung haben.

Salah-Eldin machte dabei deutlich:

„Afrika ist kein Kontinent, der gerettet werden muss. Afrika ist ein Kontinent, der verstanden werden muss.“

Diese Perspektive zieht sich durch die gesamte Kampagne „Africa Makes the World“, mit der ONE und AiDiA rund um den Africa Day neue Narrative über Afrika sichtbar machen wollen: weg von Defizitperspektiven, hin zu Innovation, wirtschaftlicher Stärke und gesellschaftlicher Gestaltungskraft.

Musik, Begegnung und afrikanische Kulinarik

Im Anschluss an die Diskussionen wurde der Africa Day gemeinsam gefeiert: mit Live-Musik des SIREN Chors, einem DJ-Set von DJ ABIBA und afrikanischer Kulinarik. Der Abend brachte Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen und schuf Raum für Austausch, Begegnung und Vernetzung.

ONE und AiDiA beim Karneval der Kulturen

Vom 22. bis 25. Mai waren ONE und AiDiA außerdem mit einem gemeinsamen Aktionsstand auf dem Berliner Karneval der Kulturen vertreten. Dort kamen wir mit Besucher*innen aus Berlin und darüber hinaus über globale Zusammenarbeit, wirtschaftliche Chancen, Diaspora-Perspektiven und die Bedeutung neuer Narrative über Afrika ins Gespräch. Der Stand in der Blücherstraße wurde an allen Tagen zu einem Ort für Austausch, Begegnung und Community. Der Karneval der Kulturen hat besonders deutlich gemacht, wie wichtig Räume sind, in denen kulturelle Vielfalt sichtbar wird und unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.

Africa Makes the World

Der Africa Day 2026 hat gezeigt: Afrika ist längst ein zentraler Akteur für globale Zukunftsfragen. Von Innovation über Unternehmertum bis hin zu Kultur und Kreativwirtschaft entstehen auf dem gesamten Kontinent Entwicklungen, die weltweite Auswirkungen haben.

Die Frage ist nicht mehr, ob Afrika die Zukunft mitgestaltet. Sondern, ob globale Narrative, politische Entscheidungen und internationale Partnerschaften dieser Realität gerecht werden.

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