Zwei Tage auf der G20-Konferenz: Afrika und Europa brauchen einander
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Zwei Tage auf der G20-Konferenz: Afrika und Europa brauchen einander

Hier bloggt Jugendbotschafterin Lina und berichtet von ihrem Besuch auf der G20-Konferenz „Partnerschaft mit Afrika“.

Bild mit vier ONE-Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und der Jugendbotschafterin Lina vor einer Wand vor die ein Tuch mit dem G20-Logo gespannt ist

Bevor es richtig losgeht muss noch kurz Zeit für ein Team-Foto sein – auch wenn Stephan schon am Handy hängt.

Im Zeichen der wechselseitigen Kooperation und des Zusammenhalts zwischen den G20-Staaten und Afrika fand am 12. und 13. Juni die G20-Konferenz „Partnerschaft mit Afrika“ mit Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in Berlin statt. Die Konferenz war eine der größten Vorveranstaltungen im Hinblick auf den G20-Gipfel in Hamburg am 7. und 8. Juli. Als Jugendbotschafterin durfte ich das ONE-Team begleiten und war für zwei Tage mittendrin im internationalen Politikgeschehen. Dabei konnte ich die Themen und Arbeit von ONE live und in Farbe mitverfolgen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel steht auf einem Podest in einem großen Saal und hält eine Rede. Sie wird links und rechts auf großen Leinwänden übertragen. Hinter ihr ist eine Wand aufgestellt auf der auf einem Globus Afrika zu sehen ist und der Name der Konferenz steht.

Angela Merkel bei ihrer Eröffnungsrede: Wir müssen die Rolle von Mädchen und Frauen in Afrika stärken.

Gleich zu Anfang der Konferenz stellte ich bei der Eröffnungsrede von Bundeskanzlerin Angela Merkel fest, dass unsere Themen und Forderungen Gehör finden. So machte sie beispielsweise auf die enorme Relevanz von Bildung aufmerksam und hob speziell die Förderung von Frauen und Mädchen als zentrales Element einer erfolgreichen Entwicklungsagenda hervor. Damit ging die Bundeskanzlerin direkt auf Themen und Ideen ein, die auch im neuen ONE-Bericht eine zentrale Rolle spielen. Gut also, dass ich den Bericht dabeihatte und ihn an Interessierte auf der Konferenz verteilen konnte. Neben den Auftritten von IWF-Chefin Christine Lagarde, Finanzminister Wolfgang Schäuble und Entwicklungsminister Gerd Müller waren besonders die Perspektiven und Redebeiträge der afrikanischen Staats- und Regierungschef*innen interessant. Dabei hat es mich motiviert und gefreut, dass die Forderungen und Ideen von ONE auch von anderen wichtigen Entscheidungsträger*innen anerkannt und aufgenommen werden: Nigers Präsident Issoufou Mahamadou zum Beispiel betonte wiederholt das gemeinsame Schicksal, dass Afrika und Europa teilen und das enorme zukünftige wirtschaftliche Potential Afrikas durch seine demographische Struktur.

ONE-Mitarbeiterin Karoline steht vor ONE Postern, die an einer Steinwand aufghängt sind. Sie hat brauen Haare und trägt ein Oberteil mit Punkten. Die Poster sind Pink, Weiß und Schwarz und haben verschieden Sprüche: "Mädchen gehören in die Schule", "A Girl's place is in the classroom". Karoline steht vor einem Poster auf dem "Has the power to change the world" steht und mit einem Pfeil nach unten zeigt, wo Karoline steht.

ONE-Mitarbeiterin Karoline “has the power to change the world” und stellt sich deshalb vor unsere Plakate die wir rund um die Konferenz aufgehängt haben.

Damit unsere Botschaft anlässlich der Konferenz auch wirklich Gehör findet, von vielen Menschen gesehen und möglichst weit verbreitet wird, hatten wir außerdem Berlin rund um den Veranstaltungsort mit unseren Postern plakatiert. Dass die Botschaft bei den Teilnehmer*innen vor Ort ankam, konnten wir auch während des zweiten Tages mitverfolgen, an dem die am Vortag angestoßenen Leitideen konkretisiert und diskutiert wurden. Nach Willkommensreden konnten in Panels und Foren viele verschiedene Themen, Ideen und Perspektiven vorgestellt und besprochen werden. Zudem kam es zur Unterzeichnung und zum offiziellen Start der „African Academy for Tax and Financial Crime Investigation“. Dies war für mich als ONE-Jugendbotschafterin ein besonders wichtiger Moment, da der Kampf gegen Korruption und für Transparenz essentiell für Entwicklungsbemühungen, für die Mobilisierung eigener Ressourcen und für nachhaltige Investitionen für die Menschen in Afrika ist. Die vorgestellten Pläne zur Ausbildung von Experten in den afrikanischen Staaten gibt mir die Hoffnung, dass sich die globale Gemeinschaft diesem Problem ernsthaft annehmen möchte.

Das Logo der G20-Konferenz in Deutschland ist abgebildet. Auf dem Logo gibt es eine Grafik, die einen noch nicht zugezogenen Knoten symbolisieren. Darunter ist zu lesen: "G20 Germany 2017 Hamburg".

Das Logo zur G20-Konferenz in Deutschland: “Der Knoten wird stärker, umso mehr an allen Enden gezogen wird”.

Die zwei Tage vor Ort waren sehr interessant und wertvoll für mich und meine Arbeit als ONE-Jugendbotschafterin. Ich habe einige beeindruckende Persönlichkeiten live erleben dürfen und zudem gesehen, wie die Arbeit von ONE im Kontakt mit den politischen Entscheidungsträgern*innen funktioniert und aufgenommen wird. Ich bin daher sehr gespannt, zu welchem Ergebnis die internationale Staatengemeinschaft in ein paar Wochen beim Gipfeltreffen kommen wird. Meine Eindrücke von der Konferenz haben mich auf jeden Fall darin bestärkt, mich auch weiter als Jugendbotschafterin einzusetzen und noch mehr Menschen und speziell Politiker*innen von unseren Ideen zu überzeugen. Jetzt gilt es Druck auszuüben, damit auf gute Worte auch handfeste Taten folgen! Ganz im Sinne des diesjährigen G20-Logos, welches Günter Nooke, Afrikabeauftragter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, mit folgenden Worten erklärte: „The stronger we pull the strings, the tighter the knot gets”.

Jetzt bist du gefragt: Damit gute Worte in gute Taten umgesetzt werden, brauchen wir deine Unterstützung: Forder die G20 dazu auf das Thema Bildung ganz oben auf die Agenda des G20-Gipfels zu setzen und Mädchen und Frauen in den Fokus zu rücken!

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