Wie schafft man es, dass eine Stadt funktioniert?

Wie schafft man es, dass eine Stadt funktioniert?

Wie schafft man es, dass eine Stadt funktioniert? Fragt man Reuben Mategu aus Bulawayo in Simbabwe, ist die Antwort einfach… gute Nachbar*innenschaft!

Das Wachstum der afrikanischen Städte ist eine enorme Herausforderung, die sich jedoch meistern lässt. Laut einem Bericht des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen wird der Anteil der Menschen, die in Städten leben, von 55 % (2018) auf 68% (2050) steigen. Auch der afrikanische Kontinent wandelt sich – aus vorwiegend ländlich geprägten Ländern werden urbane Länder. Und das bringt eine der größten Veränderungen für den  Kontinent mit sich und wird seine Zukunft bestimmen.

Laut Volkszählung von 2012 hat Bulawayo, Simbabwes zweitgrößte Stadt, 650.000 Einwohner*innen. Unabhängige Schätzungen gehen jedoch von mindestens 2 Millionen aus. Laut der Stadtverordneten (die unter den Einwohner*innen gewählt werden) ist die Einbeziehung von Anwohner*innen der Schlüssel für eine funktionierende städtische Infrastruktur, die von Jugendclubs, um junge Leute von der Straße und damit von der Kriminalität fernzuhalten, über saubere Straßen bis hin zu intakten Schwimmbädern reicht.

Reuben Mategu ist so ein Stadtverordneter in einem armen Vorort. Jeder dort scheint zu wissen, welchen Beitrag er leisten muss, damit die Dinge laufen. Im Gegensatz zu manchem gewählten Offiziellen, der weit entfernt von seinem Wahlkreis lebt, wohnt Mategu dort, wo auch seine Wähler*innen wohnen.

Er organisiert eine Gruppe älterer Bürger*innen, die am einem Tag der Woche unter seiner Anleitung den im Viertel herumliegenden Müll auflesen. „Die Anwohner*innen stehen förmlich Schlange, um bei dieser Initiative mitmachen zu dürfen“, erklärt Mategu.

Vom Müllsammeln bis zum Beschneiden von Büschen, die an Straßen die Sicht behindern, tragen diese Freiwilligen ihren Teil dazu bei, dass ihre Stadtviertel trotz fehlender Mittel nicht verwahrlosen. Es ist ein innovatives Konzept, das aufzugehen scheint.

Vor ein paar Wochen kündigte die Stadtverwaltung an, dass die Schwimmbäder der Stadt nach der Winterpause wieder geöffnet werden (die Kinder sind schon ganz aus dem Häuschen!).

Eine freudige Überraschung, hatten viele doch geglaubt, die Schwimmbäder seien ganz geschlossen worden. Wieder einmal setzte der Stadtrat auf Freiwillige – diesmal müssen sie als Bademeister und Schwimmlehrer für Kinder aushelfen.

Dank dieser Freiwilligen kann sich die Stadt auch in armen Vororten den Betrieb der Schwimmbäder leisten.

Viele Faktoren werden einen Einfluss darauf haben, wie Afrikas Großstädte ihre wachsenden Probleme bewältigen: Geld, Politik, Technik, Verkehr… die Liste der ungelösten Fragen ist lang. Aber engagierte Anwohner und das Bemühen um ein friedliches Neben- und Miteinander in der Stadt werden definitiv Teil der Lösung sein.

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