Wie in Simbabwe eine Gruppe 14-jähriger Mädchen die Technikbranche aufmischt

Wie in Simbabwe eine Gruppe 14-jähriger Mädchen die Technikbranche aufmischt

Laut World Economic Forum beträgt in Simbabwe der Frauenanteil in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) nur 23 Prozent. Rose Mlambo und Aretha Mare, Gründerinnen von Techwomen Zimbabwe, wollen etwas gegen dieses Ungleichgewicht tun und ihrem Land einen Innovationsschub geben.

Mit Wettbewerben, Workshops, dem Knüpfen von Netzwerken, der Finanzierung von Projekten, Stipendien und Preisen will Techwomen Zimbabwe den Frauenanteil in MINT-bezogenen Bereichen und Unternehmen erhöhen.
„Wir bei Techwomen Zimbabwe haben gesehen, dass Technologie der Schlüssel zur Stärkung von Frauen und Mädchen ist“, erklärt Rose

„Technologie und Innovation schaffen Arbeitsplätze und der Frauenanteil unter den Arbeitslosen ist überproportional hoch“, führt sie weiter aus. „Genau das ist die Motivation für unsere Arbeit.“

Techwomen unterstützt zahlreiche Frauen und Mädchen dabei, ihr Potential im MINT-Bereich zu entfalten und fördert ihre Prototypen und innovativen Ideen bis zur wissenschaftlichen Reife.

Tech women start-upblog

Mlambo ist sich sicher: Weil es für Frauen traditionell schwer war, im Wissenschaftsbereich Fuß zu fassen, blieben ihnen die Chancen verwehrt, die sich dort bieten – einschließlich der Beschäftigungschancen.

„Im Rahmen dieses Programms, das auch eine betriebswirtschaftliche Ausbildung umfasst, befähigten wir fast 200 Mädchen, mit Hilfe von Technik Lösungen für alltägliche Probleme zu entwickeln und damit Geld zu verdienen “, erklärt Rose.

Mit seinem Pamusha Project vernetzt Techwomen Frauen und hilft ihnen in Gegenden wie Mbare, einem dicht besiedelten Vorort von Harare, eine Online-Präsenz zu etablieren. So können die Frauen neue Märkte erschließen, mit Käufern in Kontakt treten und Produkte verkaufen. Diese Frauen haben jetzt das Internet, um ihren wirtschaftlichen Erfolg auszubauen und Gelegenheiten zu nutzen, die ihnen früher nicht zugänglich waren.

„In diesem Fall ließen sich mit der Nutzung der Anwendungen keine direkten Umsätze erzielen, aber die Frauen konnten durch das Internet Geld verdienen und ihr Geschäft ausbauen”, erläutert Rose.

Rumbi Mlambo and Aretha Mare Techwomen foundersblog

Eines der inspirierendsten Projekte von Techwomen ist die Technovation Challenge. Das Projekt hilft jungen Frauen, Jobs und neue Einkommensquellen zu finden und ermöglicht ihnen zudem, Lösungen für Probleme zu entwickeln, die sie selbst betreffen.

Eine Gruppe von Mädchen im Alter von bis zu 14 Jahren entwickelte Anwendungen wie Junior Study Place, Fashion Fixer und Uripi (übersetzt: „Wo bist du?“).

Uripi ist eine Handy-App, mit der Eltern per GPS kontrollieren können, wo sich ihre Kinder aufhalten. Die Kinder wiederum können über einen Notrufknopf Fotos von verdächtigen Vorgängen oder Menschen in ihrer Umgebung schießen oder Videos aufnehmen. Ziel der App ist es, dass weniger Kinder verschwinden.

Die Schülergruppe von Techwomen besteht aus Mädchen im Alter von 18 Jahren oder jünger, die wie die Gruppe der Unter-14-Jährigen einige wirklich innovative Anwendungen entwickeln. Eine dieser Apps, Heart for You, unterstützt Haushalte, die von Kindern geführt werden. Die App-Nutzer können diesen Familien helfen, indem sie die Schulgebühren übernehmen, Lebensmittel kaufen und Kleider und Ähnliches spenden.

Techwomen und seine Gründer tragen zu einem Innovationsschub in Simbabwe bei, weil sie neue Technologien fördern und den Internetzugang für Frauen verbessern.

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