Wie es Müttern weltweit geht – Bericht von Save the Children

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alignnoneKürzlich veröffentlichte die internationale Kinderrechtsorganisation Save the Children zum 13. Mal den State of the World’s Mothers Report, der die Lebensumstände von Müttern in 165 Ländern vergleicht. Norwegen steht wie im Vorjahr an erster Stelle, Niger löst erstmals seit zwei Jahren Afghanistan als Schlusslicht ab. Deutschland findet sich auf Platz 12 wieder. Von den zehn Ländern am unteren Ende der Rangliste befinden sich sieben mitten in einer Nahrungsmittelkrise. Schlusslicht Niger erlebt derzeit eine sich stetig verschlimmernde Dürre, die das Leben von Hunderttausenden Kindern bedroht.

Der dreizehnte Mütter-Index von Save the Children vergleicht wichtige Lebensbedingung von Müttern und Kindern in 165 Ländern. Vergleicht man Spitzenreiter Norwegen mit Rangletztem Niger wird besonders der Unterschied in der Verfügbarkeit von medizinischer Grundversorgung deutlich. Die Bedingungen für Mütter und Kinder in den Ländern der unteren Rangliste sind katastrophal. Im Durchschnitt stirbt 1 von 30 Frauen durch schwangerschaftsbedingte Komplikationen. Jedes 7. Kind stirbt noch vor seinem 5. Geburtstag und mindestens jedes 3. Kind leidet unter Mangelernährung. Fast die Hälfte der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser.

Der State oft the World’s Mothers Bericht analysiert aber nicht nur die Lage der Mütter weltweit, sondern zeigt mit welchen Maßnahmen und Mitteln Mangelernährung kostengünstig und effektiv bekämpft werden kann. Zu diesen gehören zum Beispiel das Stillen von Säuglingen und das Ausbilden und Einsetzen von Gesundheitspersonal in den Gemeinden der ärmsten Länder der Welt.

2,6 Millionen Kinder sterben aufgrund von Mangelernährung

Mangelernährung ist der Hauptgrund dafür, dass jährlich 2,6 Millionen Kinder sterben. 171 Millionen Kinder – 27 % aller Kinder weltweit – sind durch Mangelernährung in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung beeinträchtigt und tragen irreversible Schäden davon. Die ersten 1000 Tage im Leben sind die kritische Phase in der Entwicklung eines Kindes. Der Bericht zeigt, wie wichtig nährstoffreiche und ausgewogene Ernährung genau in dieser Zeit ist. In einer alarmierenden Zahl von Ländern werden Kinder aber nicht ausreichend mit Nahrung versorgt –diese Mangelernährung kann die körperliche und geistige Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen und es kann zu lebenslangen Defiziten kommen. Von 73 Entwicklungsländern – die für insgesamt 95 % der Kindersterblichkeit verantwortlich sind – erhielten nur vier die Note „sehr gut“ für Maßnahmen zur Kleinkindernährung.

Während es vielen Ländern gelingt, Fortschritte in der Reduzierung kindlicher Mangelernährung zu erzielen, nimmt die Häufigkeit von Entwicklungsstörungen in mindestens 14 Ländern Afrikas – die meisten davon südlich der Sahara gelegen – zu. Wenn die derzeitigen Trends anhalten, kann es gut sein, dass Afrika Asien als die am stärksten durch kindliche Mangelernährung belastete Region überholt.

Stillen kann das Leben von 1 Millionen Kindern pro Jahr retten

Stillen ist die effektivste Ernährungsintervention zur Rettung von Leben. Bei optimaler Anwendung könnte es den Tod von 1 Million Kindern pro Jahr verhindern. Doch weniger als 40% aller Säuglinge in Entwicklungsländern werden voll gestillt. In den meisten dieser Länder existieren keine Hilfsprogramme, die Mütter über die wichtigen Vorteile des Stillens informieren.

Save the Children hat sechs kostengünstige Maßnahmen mit dem größten Potenzial erarbeitet, um das Leben von Kindern in den ersten 1.000 Tagen und darüber hinaus zu retten. Die flächendeckende Verbreitung dieser „lebensrettenden sechs“ Lösungen auf globaler Ebene könnte den Tod von mehr als 2 Millionen Müttern und Kindern pro Jahr verhindern. Die lebensrettenden Sechs sind: Eisen-Folsäure, Stillen, Ergänzungsnahrung, Vitamin A, Zink und Hygiene. Das gesamte lebensrettende Paket kann zu einem Preis von weniger als 20 US-Dollar pro Kind für die ersten 1.000 Tage bereitgestellt werden. Tragischerweise hat die Hälfte der Kinder dieser Welt keinen Zugang dazu.

– Welella Negussie, Programmes & Advocacy, Save the Children –

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