Wie eine Gemeinschaft Menschen ernährt, indem sie den Boden wieder fruchtbar macht

Wie eine Gemeinschaft Menschen ernährt, indem sie den Boden wieder fruchtbar macht

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Benedicto lebt in Zeze, einem kleinen Dorf im Westen Tansanias. Er ist Sohn eines Kleinbauern und dachte immer, dieses Leben sei auch ihm vorherbestimmt.

„Bis 2004 hatten wir gute Ernten, von denen sich gut leben ließ“, erzählt er. Doch weil das Land immer schlechter bewirtschaftet wurde, ging die Ernte plötzlich zurück. „Das Leben wurde deutlich härter und oft hatten wir nicht genug zu essen.“

„Ich rechnete nicht damit, auf eine weiterführende Schule gehen zu können, das war sehr hart.“

Schließlich gelang es ihm jedoch, in Iringa ein Studium aufzunehmen. Mit Erstaunen sah er, dass der Staat dort in Straßen und Leistungen der öffentlichen Hand investiert – im krassen Gegensatz zu dem, was er aus Zeze kannte.

Diese Erfahrung öffnete ihm die Augen. Sie machte ihn zum Aktivisten, der sich für Veränderungen einsetzt.

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In der Schule hatte Benedicto den Spitznamen „Lampard“ – nach dem englischen Fußballspieler, der für seine weiten und präzisen Pässe berühmt ist. „Ich fragte: ‚Warum Lampard?‘ Und erhielt als Antwort: ‚Wegen der langen Abstände zwischen deinen Mahlzeiten, weil du dir nicht jeden Tag Essen leisten kannst.‘“

Das bestärkte ihn noch in seinem Entschluss, gegen die Ungleichheit zu kämpfen. Zurück in Zeze gründete er die Kooperative Mboni ya Vijana (MVG), was auf Suaheli „die Augen der Jugend“ heißt, um seine Vision in die Praxis umzusetzen.

Zwei Jahre später ist Benedicto seinem Traum ein großes Stück näher – eine Gemeinschaft aufzubauen, die sich durch nachhaltige Landwirtschaft selbst versorgen kann. Er will das Land wieder fruchtbar machen, in ertragreiche Feldfrüchte investieren, die für die Bedingungen vor Ort geeignet sind, und Programme anstoßen, die Arbeitsplätze schaffen, damit die Menschen auf Brandrodungen verzichten.

Selbstlos verpachtete er Land an Mitglieder der Kooperative, die selbst keines haben, und kaufte Camping-Ausrüstung für Jugendcamps, in denen gemeinsam gearbeitet, diskutiert und geplant wird.

MVG baut erfolgreich Moringabäume, Sonnenblumen, Bananen sowie neue Feldfrüchte an. Außerdem verteilt die Kooperative kostenloses Saatgut an alle Interessierten im Dorf. Darüber hinaus stellte man 60 Bienenkörbe auf und baut auf vom Dorf gestiftetem Land sogar eine Lagerhalle.

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„Mir schwebt ein Dorf vor, in dem die Leute sich selbst mit Nahrungsmitteln versorgen können, einen guten Zugang zu Wasser, Wechselkleidung, Bildung und Medizin sowie eine positive Einstellung zu neuen Techniken haben“, erklärt Benedicto. „Die Leute sollen offen für neue Ideen sein, die ihnen das Leben erleichtern: effizientere Kochherde, Regenwasserzisternen und eine große Vielfalt an Feldfrüchten.“

Sein Eifer, mit dem er den Menschen die Ideen einer nachhaltigen Landwirtschaft und eines schonenden Umgangs mit der Umwelt vermittelt, trägt bereits erste Früchte: Die Dorfbewohner sehen ihr Land wieder erblühen.

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