Handel und Investitionen

Was die Kaffeesteuer mit Armutsbekämpfung und nachhaltiger Entwicklung zu tun hat

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Petition an Olaf Scholz: Fairness darf kein Luxus sein

Ob Espresso, Cappuccino oder aus der Filtermaschine – der Kaffee in deiner Tasse wird in Deutschland extra besteuert. Das hat sich seit Einführung einer Kaffeesteuer vor mehr als 230 Jahren nicht geändert. Die internationale Handelswelt heute ist allerdings eine ganz andere: Lieferketten sind komplexer, zahlreiche Anbauflächen vom Klimawandel bedroht und Produzent*innen von Gütern wie Kaffee zunehmend von Armut betroffen. Die Kleinbäuerinnen und –bauern im Globalen Süden trifft es besonders hart. Währenddessen profitieren Unternehmen in Industriestaaten vom steigenden Umsatz im Kaffeesektor – so auch in Deutschland, wo pro Kopf durchschnittlich 166 Liter Kaffee im Jahr getrunken werden. Gerade einmal jede 20. Tasse davon ist fair gehandelt.  

Fairness wirkt

Der Faire Handel setzt genau hier an: er möchte den internationalen Handel gerechter machen. Dazu verbessert er die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen am Anfang der Lieferkette und stärkt ihre politische und wirtschaftliche Handlungsmacht. Skönnen Millionen Kleinbäuerinnen und –bauern ihren Lebensunterhalt sichern und sich mitsamt ihren Familien aus der Armut befreien. Es wäre also sinnvoll, wenn die deutsche Steuerpolitik Kaffee aus Fairem Handel steuerliche Vorteile einräumen würde, oder? Bisher wird das im Kaffeesteuergesetz nicht berücksichtigt. Doch viele Organisationen und Bündnisse setzen sich bereits seit Jahren dafür ein, fair gehandelten Kaffee von der Kaffeesteuer zu befreien.

Auch ONE und nuruCoffee finden: es ist Zeit! Und starten ihre Kampagne:

Momentan müssen für jedes Kilo Röstkaffee zusätzliche 2,19€ an den Staat abgegeben werden, bei löslichem Kaffee liegt der Steuersatz sogar bei 4,78€ je Kilo – ganz gleich, ob fair gehandelt oder nicht. Dabei trägt faire Kaffeeproduktion maßgeblich zu globaler Gerechtigkeit bei, während konventioneller Handel Ungleichheiten kontinuierlich verschärft. Gleichzeitig ist fairer Kaffee oft teurer als herkömmliche Alternativen, bei denen sich der wahre Preis hinter den Einbußen für Menschen und den Planeten während des Produktionsprozesses verbirgt 

Zeit zum Handeln

Wir wollen, dass mehr Menschen in Deutschland fair gehandelten Kaffee kaufen. Würde Deutschland Kaffee aus Fairem Handel von der Kaffeesteuer befreien, würde fair gehandelter Kaffee für Konsument*innen in Deutschland attraktiver. Steigt die Nachfrage, kann mehr Kaffee unter fairen Bedingungen produziert werden.  Mehr Kaffeebäuerinnen und –bauern können von ihrer Arbeit leben. Deutschland hat sich dazu verpflichtet, die Globalen Nachhaltigkeitsziele bis 2030 zu erreichen. Wir fordern, dass sich die Umsetzung dieses Versprechens auch in der Steuerpolitik widerspiegelt. Denn faire Lieferketten treiben vielen Nachhaltigkeitsziele wie Armutsbekämpfung, Gleichberechtigung und nachhaltiges Wachstum voran. Kaffee aus Fairem Handel darf nicht länger als Luxusprodukt gelten, sondern muss zum neuen Kaffee-Standard werden. Mit dem Kaffeesteuergesetz hat die Bundesregierung ein passendes Instrument bereits in den Händen. Und eins steht fest: im Vergleich zum Mehrwert für Armutsbekämpfung und Nachhaltigkeit wären die Einbußen an Steuern verschwindend gering 

Du möchtest dich gemeinsam mit Sara Nuru, Gründerin von nuruCoffee, und ONE dafür einsetzen, dass Deutschland den Globalen Nachhaltigkeitszielen näherkommt? Dann unterzeichne unsere Petition und fordere Finanzminister Olaf Scholz auf, fair gehandelten Kaffee von der Kaffeesteuer zu befreien.

Neugierig geworden? In unserem Positionspapier erklären wir unsere Forderungen im Detail. 

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