Gesundheit

Warum globale Gesundheit uns allen zugutekommt

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Fordere Staats- und Regierungschefs auf, den Globalen Fonds gegen Aids, TB und Malaria zu priorisieren

Was ist globale Gesundheit eigentlich?

Es ist ein bedeutendes Jahr für die globale Gesundheit. Deswegen wird ONE das Thema auch oft zur Sprache bringen. Aber bevor wir uns mit den detaillierten Statistiken oder der Bedeutung der Finanzierung der innovativsten Partnerschaft der Welt befassen, lasst uns doch erst mal darüber sprechen, was globale Gesundheit eigentlich ist!

Warum ist all das so wichtig?

Wenn Menschen Zugang zu bezahlbarer Gesundheitsversorgung haben, profitiert davon auch ihr direktes Umfeld: Zum Beispiel können Kinder die Schule besuchen, Erwachsene einen Beruf ausüben oder Familien ihre gemeinsame Zeit genießen. Die allgemeine Lebensqualität nimmt drastisch zu, wenn die Prävention und Behandlung von Krankheiten bezahlbar und zugänglich sind.

Im Kampf gegen Tuberkulose sind viele Menschen auf internationale Hilfe angewiesen. Lokale Programme wie in diesem Bild versorgen die Menschen.

Klar stehen hierbei die Menschenrechte immer an oberster Stelle. Jedoch ist es ebenfalls wichtig zu begreifen, dass eine gesunde und gebildete Weltgemeinschaft noch andere Vorteile mit sich bringt: Wirtschaftswachstum zum Beispiel. Genauso kann eine unzureichende Gesundheitsversorgung dieses Potenzial auch schnell wieder zunichtemachen. Die Ebola-Epidemie von 2014 ist ein bedrückendes Beispiel dafür, was für verheerende wirtschaftliche Folgen ein einziger Krankheitsausbruch haben kann. Im Jahr 2015 verloren allein Guinea, Liberia und Sierra Leone 2,2 Milliarden US-Dollar ihrer Wirtschaftsleistung. Dies gefährdete die ökonomische Stabilität und das Wachstum des Privatsektors in der Region. Und über allem steht natürlich eine gute Gesundheit für jede*n. Denn eine gerechtere Welt bedeutet auch, einen fairen Zugang zu Krankenhäusern, Medikamenten, gesundheitliche Beratung und mehr. Im Klartext: Bei Gesundheit handelt es sich um eine kluge und gerechte Investition mit hohen Erträgen.

Globale Gesundheit

HIV positiv zu sein bedeutet nicht das Ende. Mit den richtigen Medikamenten  kann man keine Mitmenschen infizieren und sogar ein HIV negatives Baby zur Welt bekommen.

Doch obwohl der Zugang zu Prävention und Behandlung ein Recht und kein Privileg sein sollte, bleibt er vielen Menschen aufgrund von Kosten, Entfernungen, Stigmatisierung und Diskriminierung verwehrt. Nach zehn Jahren stetigen Rückgangs ist Malaria wieder auf dem Vormarsch, insbesondere bei Kindern unter fünf Jahren, die zwei Drittel aller Malariatodesfälle ausmachen.

Wie geht es jetzt weiter?

Der Fortschritt im Gesundheitsbereich seit Ende des letzten Jahrhunderts ist eine der anerkanntesten und bedeutendsten Erfolgsgeschichten der Entwicklungszusammenarbeit. Dieser Erfolg war jedoch keinesfalls ein Selbstläufer, sondern richtig harte Arbeit. Im Wesentlichen wurde er sowohl von öffentlich-privaten Kooperationen als auch durch bahnbrechende finanzielle Zusagen und höhere staatliche Investitionen im Gesundheitssektor sowie leidenschaftliches bürgerliches Engagement erreicht.

Gesundheit

Jede*r hat das Recht auf Gesundheit – weltweit! Bild: Hush Naidoo via Unsplash

Die Erfolgsgeschichte zeigt uns eindrucksvoll, was mit Entwicklungszusammenarbeit bewirkt werden kann. Doch wir dürfen uns auf diesen Erfolgen auf keinen Fall ausruhen, sonst riskieren wir, diese zunichte zu machen. Denn obwohl jährlich mehr als zehn Millionen Menschen an Tuberkulose erkranken, befinden sich fast 40 Prozent davon nicht in Behandlung. Das sind beinahe vier Millionen Menschen, die keine Diagnose, geschweige denn eine Therapie bekommen – und damit auch weiterhin ansteckend sind.

Der Globale Fonds ist eine der wirksamsten Waffen, die wir im Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria haben. Der Fonds unterstützt Programme, die von lokalen Expert*innen in den Ländern und Gemeinden durchgeführt werden, die am meisten Unterstützung brauchen. Bisher hat er dazu beigetragen, 27 Millionen Menschenleben zu retten. Um zwischen 2021 und 2023 weitere 16 Millionen Menschenleben zu retten, muss der Fonds bei seiner Wiederauffüllungskonferenz im Oktober dieses Jahres mindestens 14 Milliarden US-Dollar erhalten.

Wir dürfen diese Entwicklung jetzt auf keinen Fall ausbremsen. Bist auch du bereit, diese Herausforderung anzunehmen?

Dann füge hier deinen Namen hinzu und fordere die Staatsoberhäupter der Welt dazu auf, dieses wichtige Instrument zu unterstützen. Teile die Aktion anschließend mit deiner Familie und deinen Freunden.

 

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Fordere Staats- und Regierungschefs auf, den Globalen Fonds gegen Aids, TB und Malaria zu priorisieren

über 17 Millionen Menschen sind dank Ihrer Investitionen in den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria heute am Leben. Bitte sorgen Sie für eine ausreichende Finanzierung, damit der Globale Fonds in den kommenden drei Jahren weitere 8 Millionen Menschenleben retten kann.

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