Warum die G20 mehr für die Schulbildung von Mädchen tun muss

Warum die G20 mehr für die Schulbildung von Mädchen tun muss

Es ist so weit: Die Noten der Zwischenzeugnisse sind da. Weltweit haben Unterstützerinnen und Unterstützer unserer ‘Armut ist sexistisch’- Kampagne den G20-Vertreterinnen und Vertretern der einflussreichsten und reichsten Länder eine 6 erteilt.

Warum die Note so schlecht ausgefallen ist?

Die G20-Vertreterinnen und Vertreter sind durchgefallen, weil weltweit noch immer 130 Millionen Mädchen nicht zur Schule gehen. Diese Mädchen verpassen nicht nur die Chance, einen Klassenraum zu betreten – ihnen bleibt auch ein gesünderes, wohlhabenderes und sichereres Leben verwehrt.

Noch ist es nicht zu spät: Im Juli findet das G20-Gipfeltreffen in Hamburg statt. Es ist daher höchste Zeit den G20-Vertreterinnen und Vertreter klar zu machen, dass sie all ihre Kraft und Ressourcen in die Bildung von Mädchen investieren müssen.

Die Abkürzung G20 steht für “Gruppe von 20” und meint damit die 20 weltweit größten Wirtschaftsmächte. Vertreterinnen und Vertreter dieser Nationen kommen jährlich zusammen, um über die zentralen Probleme zu diskutieren, die das international wirtschaftliche Wachstum und die globale Sicherheit betreffen. So waren die vergangenen G20-Konferenzen dafür verantwortlich, die Finanzkrise von 2088 zu bewältigen und eine globale Rezession abzuwenden. Die Entscheidungen, die jährlich auf diesen Konferenzen getroffen werden, beeinflussen nicht nur die Politik eines Landes. Sie können auch zu konkreten finanziellen Investitionen, wie beispielsweise in die Bildung von Mädchen, führen.

Keur Simbara, Senegal (17. Februar 2017)

Was also können die G20-Vertreterinnen und Vertreter tun, damit sie auf ihrem Endjahreszeugnis eine bessere Note erhalten?

Wir hätten da eine Idee, mit der sie ganz schnell zu den Klassenbesten zählen würden: mehr finanzielle Investitionen in Bildung weltweit.

Die G20-Vertreterinnen und Vertreter sollten sich dazu verpflichten, die internationale Bildungsfinanzierung bis 2020 zu verdoppeln. Außerdem sollten bereits bestehende Förderinitiativen wie Global Partnership for Education und Education Cannot Wait zusätzliche finanzielle Unterstützung bekommen.

Damit die große Lücke in der internationalen Bildungsfinanzierung endlich geschlossen werden kann, sollten die G20-Vertreterinnen und Vertreter ebenfalls die Gründung weiterer Förderinitiativen unterstützen.

Keur Simbara, Senegal (17. Februar 2017)

Wenn die G20-Vertreterinnen und Vertreter auf ihrem nächsten Zeugnis eine 1 bekommen möchten, müssen sie sicherstellen, dass die erhöhten Gelder auch wirklich in die Bildung von Mädchen fließen.

Die G20-Vertreterinnen und Vertreter sollten die Entwicklungsländer  bei der Umsetzung dieser Investitionen unterstützen. So können die Hindernisse, die Mädchen eine Schulbildung verwehren, gemeinsam beseitigt und mehr in die Ausbildung der Lehrer und in den Ausbau der Klassenräume investiert werden.

Mach mit und fordere mit uns zusammen die G20-Vertreterinnen und Vertreter dazu auf, mehr in die Bildung von Mädchen investieren, damit wir ihnen beim nächsten Mal eine bessere Note geben können.

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