Von Panama nach London: Entscheidende Woche im Kampf gegen Korruption

Von Panama nach London: Entscheidende Woche im Kampf gegen Korruption

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Aktuell berichten wieder viele Medien anlässlich der neuen Panama Papers-Veröffentlichung über Korruption im großen Stil. Wir alle wissen, dass Korruption unfair und schädlich ist.

Was viele jedoch nicht wissen: Korruption ist für viele Menschen tödlich. Klingt krass, aber jedes Jahr fließt aus Entwicklungsländern eine Billion Dollar durch korrupte Machenschaften ab, wodurch diesen Ländern wichtige Steuereinnahmen entgehen.

Dabei benötigen Entwicklungsländer dringend öffentliche Einnahmen, etwa um Schulen und Krankenhäuser zu bauen. Um der Armut zu entkommen. Um Leben zu retten.

Das ist ein Skandal, den wir zu lange geduldet haben. Doch jetzt haben wir die Chance, das zu ändern – nicht nur wegen der aktuellen Diskussion über die Panama Papers, sondern weil am Mittwoch in London ein wichtiger internationaler Gipfel gegen Korruption stattfindet.

Bitte helft uns, vor diesem Gipfel Druck zu machen und fordert  mit ONE einen „Fair Play Standard“ – ein Paket konkreter Maßnahmen für mehr Transparenz und gegen Korruption.

ONE-Jugendbotschafter im April 2016 in Berlin bei einer Protestaktion für mehr Transparenz

ONE-Jugendbotschafter im April 2016 in Berlin bei einer Protestaktion für mehr Transparenz im Kampf gegen Korruption

Die Petition im Wortlaut:

Sehr geehrte Staats-und Regierungschefs, bitte unterstützen Sie den „Fair Play Standard“, ein Paket konkreter Maßnahmen für größere Transparenz. Mit dessen Hilfe können wir dubiose Deals, die Menschen in Armut gefangen halten, stoppen und den Billionen-Dollar-Skandal beenden.

Für die Bundesregierung fährt Justizminister Heiko Maas nach London. Wir setzen große Erwartungen in ihn, denn er hat sich in den vergangenen Wochen offen für mehr Transparenz gezeigt – anders als sein Ministerkollege Wolfgang Schäuble in einer ganz entscheidenden Frage. Konkret fordern wir nämlich unter anderem, dass für uns alle einzusehen ist, wer wirklich hinter einem Unternehmen steckt. Finanzminister Schäuble hat solch ein öffentliches Register der „Wirtschaftlich Berechtigten“ bisher blockiert, Heiko Maas hat sich jedoch aufgeschlossen gezeigt.

Umso wichtiger ist es, dass Minister Maas vor dem Gipfel weiß, dass Menschen wie du und ich hinter ihm stehen, wenn er sich in London für echte Transparenz und gegen Korruption einsetzt. Denn Korruption ist nicht nur unfair, sondern für Millionen Menschen in extremer Armut tödlich. Jetzt haben wir eine echte Chance, Korruption zu bekämpfen. Lasst sie uns gemeinsam nutzen.

Danke fürs Mitmachen!
Alicia Blázquez, ONE.org

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