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Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

In diesem Artikel erzählt euch Luisa , was sie als ONE-Jugendbotschafterin alles erlebt und warum es so wichtig ist, sich zu engagieren. 

Was es für mich heißt, eine ONE-Jugendbotschafterin zu sein, kann ich selbst nach einem Jahr ONE-Engagement nicht in einen Satz fassen. Im Gegenteil. Mit jeder Aktion, mit jedem Artikel und nach jedem Event möchte ich weiter ausholen. Und noch etwas mehr ins Detail gehen. Wenn die Zeit reicht.

Erst vor einem Jahr bewarb ich mich für das Jugendbotschafterprogram. Damals fand ich mich in einem recht unangenehmen Spannungsfeld wieder. Auf der einen Seite die Gewissheit, dass die globale Verteilung von Wohlstand nicht ansatzweise gerecht ist und ich, schlicht durch meine Herkunft, zu einer privilegierten Gruppe gehöre. Auf der anderen Seite die Überzeugung, dass ich an dieser Ungerechtigkeit etwas ändern möchte. Gerade weil ich zu dem Prozent der Welt gehöre, das mit ziemlich großer Sicherheit auch in einem Tag, einem Monat und noch in einem Jahr satt wird. Allerdings ist „die Welt verändern“ im Zweifelsfall leichter gesagt als getan. Das klingt mehr nach der UNO als nach einer 19-Jährigen. Falsch. Mittlerweile ist für mich klar, es braucht uns alle.

Europäische ONE Jugendbotschafter in Brüssel

Jeder demokratisch gewählte Politiker und Entscheidungsträger steht in der Verantwortung als Repräsentant zum Wohle der Gemeinschaft zu agieren. Und dazu braucht es uns, wir, die zeigen wo jetzt Veränderung gebraucht wird. Wir, die Politik aus den Hinterzimmern hervor holen, mitten auf die weltpolitische Bühne. Auf die Bühne, auf der wir Jugendbotschafter auch zu finden sind.

Luisa mit Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (Copyright: © GIZ / Alexander Schelbert)

Als Jugendbotschafterin treffe ich lokale, regionale und nationale Politiker und Politikerinnen, um im Namen von 800 Millionen Menschen in extremer Armut weltweit auf Handlungsbedarf aufmerksam zu machen. Manchmal spreche ich dabei mit Profis wie dem Entwicklungsminister Gerd Müller und erinnere ihn an seine zentrale Rolle für globale Entwicklung. Manchmal spreche ich auch mit Menschen, die eher neu auf dem Spielfeld der Entwicklungspolitik sind und dankbar für Engagement und Aufklärung.

Aufklärung ist ein wichtiges Stichwort. Es reicht nicht mit Politikerinnen und Politikern über vermeidbare Krankheiten und Armut zu sprechen. Es braucht auch die Bevölkerung, die durch ihre Stimme auf dem Wahlzettel letztendlich in der Hand haben, wer im Namen ihres Landes Entscheidungen trifft. Und dafür muss Entwicklungspolitik in die Öffentlichkeit gerückt werden.

ONE Jugendbotschafter in Berlin in Aktion

Wir Jugendbotschafter sind dafür unterwegs – am Straßenstand, bei öffentlichen Veranstaltungen und bei Medienvertreterinnen. Denn wir sind Teil der Generation, die extreme Armut beenden kann.

Meistens mache ich so etwas im Team, mit anderen Jugendbotschaftern aus ganz Deutschland und auch Europa. Etwa als 300 von uns beim ONE-Summit 2016 in Paris zusammen kamen, um gemeinsam zu unterstreichen: Wir sind motiviert, der Politik auf die Füße zu treten, Druck auszuüben und mitzumischen. Wir wollen sicher gehen, dass die Weltgemeinschaft ihren Pflichten und Versprechen gegenüber den Ärmsten der Welt nachkommt. Und eine Sache steht fest: Die globale To-Do-Liste ist lang. Wir müssen noch lauter werden. Und das werden wir.

Hast auch du Lust, dich als Jugenbotschafter*in zu engagieren und einen Beitrag im Kampf gegen extremer Armut zu leisten? Dann informiere und bewirb dich hier!

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