Zeitungsschau – 17. Mai 2010

Die Themen heute:

  1. EZ als Teil des europäischen Auslandsdienstes? –
  2. 2. Ökumenischer Kirchentag –
  3. Afrika im Aufbruch –
  4. Horst Köhlers Afrika –


1. EZ als Teil des europäischen Auslandsdienstes?

Unter der Überschrift „Die Macht der Baronin“ berichtet Judith Raupp in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung von den Bedenken zahlreicher Entwicklungsorganisationen gegenüber den Plänen der europäischen „Chefdiplomatin“ Catherine Ashton, europäische Entwicklungszusammenarbeit in den Auswärtigen Dienst zu integrieren. Die Organisationen sähen dies als Bruch des Vertrages von Lissabon. Unter anderem wird Tobias Kahler, Deutschlanddirektor von ONE, mit der Aussage zitiert, das Vorgehen sei „politisch und auch juristisch fragwürdig“. Dies werde auch von einem Rechtsgutachten der Anwaltssozietät White & Case bestätigt, welches „mehrere Dutzend Entwicklungshilfe-Organisationen“ in Auftrag gegeben hatten. Aus Ashtons Umfeld hieß es darauf, dass Europa „mit einer Stimme“ nach außen auftreten solle. Hilfe für die Entwicklungshelfer könne nun allerdings vom EU-Parlament kommen.

2. 2. Ökumenischer Kirchentag

Auch wenn sie hier und da erwähnt werden, waren Armut und Entwicklung für die Medien ganz deutlich keine dominierenden Themen des gerade zu Ende gegangenen 2. Ökumenischen Kirchentages.

Die Südwestpresse berichtet in zahlreichen ihrer Regionalausgaben von einer Podiumsdiskussion, an der der Fraktionschef der südafrikanischen Oppositionspartei Cope, Mvume Dandala, teilgenommen hatte. Dandala hatte erklärt, dass Entwicklung der Schlüssel zu Frieden und Sicherheit sei.
Innerhalb seiner zwei Sonderseiten widmet die Süddeutsche Zeitung einen Artikel dem langjährigen Engagement der christlichen Hilfsorganisationen in ärmeren Regionen wie Indien oder Afrika südlich der Sahara. Die lange Tradition der Zusammenarbeit sowie ihre Glaubwürdigkeit und Qualität hätten den kirchlichen Organisationen einen guten Ruf erworben.

3. Afrika im Aufbruch

Die österreichische Tageszeitung Kurier erklärt in einem ausführlichen Beitrag, warum der „schwarze Riese“ Afrika „langsam seine Kräfte entfaltet“. Insbesondere die enormen wirtschaftlichen Möglichkeiten sowie die verbesserte Sicherheitssituation finden Erwähnung.

4. Horst Köhlers Afrika

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung rezensiert Andreas Eckert das von Bundespräsident Köhler herausgegebene Buch „Schicksal Afrika“ und zeigt sich ein wenig enttäuscht: Die Substanz und Originalität der 42 zumeist kurzen Beiträge differiere beträchtlich, so der Autor. Köhler wäre in seiner zweiten Amtsperiode häufig angegriffen worden, weil er wenig Initiative anmerken lasse. Eckert schließt, dass diese „Lethargie“ nun „offenkundig auch dessen Afrika-Engagement erreicht“ habe.

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