Studie: Jedes zehnte Kind wächst im Krieg auf. Die Top-Themen des Tages.

Studie: Jedes zehnte Kind wächst im Krieg auf. Die Top-Themen des Tages.

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  1. Studie: Jedes zehnte Kind wächst im Krieg auf
  2. GIZ verzeichnet Rekordjahr
  3. Facebook eröffnet Büro in Johannesburg

1. Studie: Jedes zehnte Kind wächst im Krieg auf
Viele Medien, darunter der Tagesspiegel, Spiegel Online, focus.de, handelsblatt.com, tagesschau.de und deutschlandfunk.de, berichten über die neue Studie „Kinder zwischen den Fronten“ des Kinderhilfswerkes der Vereinten Nationen (Unicef). Laut Berechnungen Unicefs erleben derzeit rund 230 Millionen Kinder in ihren prägenden Lebensjahren Unsicherheit und Gewalt. So wachse jedes zehnte Kind weltweit in einem Kriegsgebiet auf. Die Zahl werde in den kommenden drei Jahren noch weiter ansteigen, sagte Unicef-Programmdirektor Ted Chaiban bei der Vorstellung des Berichtes gestern in Berlin. Nach Ansicht von Entwicklungsminister Gerd Müller werde den Kindern in Kriegs- und Krisengebieten zu wenig Hilfe zuteil. Auch Unicef habe deutlich weniger Geld zur Verfügung als es bräuchte.

2. GIZ verzeichnet Rekordjahr
Die Deutsche Welle (DW) und der evangelische Pressedienst (epd) berichten über den gestern vorgestellten Jahresbericht der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Laut GIZ-Vorstandschefin Tanja Gönner sei der Umsatz von rund zwei Milliarden Euro im vergangenen Jahr ein „Rekordergebnis“ für die Organisation gewesen. Ihre Aufträge erhalte die GIZ vor allem von der Bundesregierung. Schwerpunkt der Arbeit seien Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Uwe Kekeritz, entwicklungspolitischer Sprecher der Grünen im Deutschen Bundestag, hat unterdessen den Ansatz der GIZ kritisiert, verstärkt die Interessen der deutschen Wirtschaft zu berücksichtigen. Für Kekeritz sei die Entwicklungspolitik in den letzten Jahren zu einer Förderung der deutschen Industrie umfunktioniert wurden.

3. Facebook eröffnet Büro in Johannesburg
Die Frankfurter Rundschau und die Deutsche Welle (DW) melden, dass das Online-Netzwerk Facebook angekündigt hat, im kommenden Monat ein Büro in Südafrikas Metropole Johannesburg zu eröffnen. Zurzeit werden allerdings noch die Rahmenbedingungen in Fragen einer angemessenen Besteuerung ausgehandelt. Von mehr als einer Milliarde Menschen in Afrika würden bislang 120 Millionen Facebook nutzen, sagte die Facebook-Managerin Nicola Mendelsohn dem Finanzdienst Bloomberg. Um die Kosten für den Datenverkehr zu senken und auch in Gegenden mit schlechtem Internetempfang verfügbar zu sein, möchte Facebook in Afrika Partnerschaften mit Mobilfunk-Anbietern eingehen.

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