Globaler Fonds 2019

2019 stand der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria vor einer gigantischen Aufgabe: Für seine lebensrettende Arbeit finanzielle Unterstützung aus der Privatwirtschaft und von Regierungen in Höhe von 14 Milliarden US-Dollar aufzubringen. 

ONE-Unterstützer*innen standen weltweit in den Startlöchern. Also nahmen wir uns Anfang des Jahres vor, den Globalen Fonds bei der Erreichung dieses Ziels zu unterstützen. Und wir waren erfolgreich!

Seit seiner Gründung 2002 ist der Globale Fonds ein lebenswichtiges Instrument in der Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria. Mit seiner Hilfe konnten bisher weltweit 27 Millionen Menschenleben gerettet werden. Das sind 27 Millionen Menschen, die nun frei von Krankheit leben, zur Schule gehen, arbeiten und an der Gesellschaft teilhaben können.

Der Globale Fonds ist eine Partnerschaft zwischen Regierungen, Vertreter*innen der Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft sowie Menschen, die von einer dieser drei Krankheiten betroffen sind. Er fördert Programme, die von Expert*innen vor Ort in den am stärksten betroffenen Ländern und Gemeinden umgesetzt werden.

Trotz der eindrucksvollen Fortschritte, die der Fonds die letzten Jahre erzielt hatte, stellten die drei Krankheiten 2019 erneut eine große Gefahr dar. Deswegen unterstützte ONE den Globalen Fonds knapp ein ganzes Jahr lang dabei Zusagen für benötigte Mittel zu bekommen. Schließlich vereinten sich 58 Ländern in „einem beispiellosen Bekenntnis zu globaler Solidarität“. Ungeachtet konkurrierender Zielsetzungen und stagnierender Volkswirtschaften erzielten sie damit die größte Wiederauffüllung einer multilateralen Gesundheitsorganisation aller Zeiten.

UNSER BEITRAG

Mehr als 140.000 ONE-Unterstützer*innen haben unsere Petition unterzeichnet. Mit dieser haben wir Regierungen weltweit dazu aufgerufen, sich für die Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria stark zu machen.

  • Wir haben euch Robinah, Celine und Sibule vorgestellt – drei eindrucksvolle Aktivistinnen und Mentorinnen, die dafür kämpfen, der Stigmatisierung von Menschen mit HIV ein Ende zu bereiten.
  • Von Kanada und Frankreich über Äthiopien bis nach Großbritannien sind ONE-Unterstützer*innen auf den Plan getreten, um Staatschefs über Social Media und von Angesicht zu Angesicht zu mehr Engagement für den Globalen Fonds aufzurufen.
  • ONE Kanada hat die kanadische Regierung überzeugen können,, ihre frühere Entscheidung gegen finanzielle Zusagen rückgängig zu machen. Stattdessen hat das Land dem Globalen Fonds für die darauffolgenden drei Jahre Mittel in Höhe von umgerechnet rund 606 Mio. Euro zugesagt.
  • ONE USA hat die Unterschriften von 137 Abgeordneten des Repräsentantenhauses gesammelt und US-Außenminister Mike Pompeo vorgelegt. In Italien haben sich ONE-Jugendbotschafter*innen mit Emanuela del Re, der stellvertretenden Ministerin für Auswärtiges und Entwicklungszusammenarbeit getroffen. Diese hat im Nachgang alle Tweets der Jugendbotschafter*innen geliket und retweetet.
  • Menschen aus ganz Deutschland schrieben Briefe an Entwicklungsminister Müller und Postkarten an Frau Merkel. Die Jugendbotschafter*innen trafen sich mit Abgeordneten im gesamten Bundesgebiet, damit der Bundestag den Weg für eine starke finanzielle Unterstützung frei machte. 

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