Unser Einsatz für afrikanische Energieversorgung

Im Februar 2016 unterzeichnete Präsident Barack Obama das Gesetz zur Elektrifizierung Afrikas („Electrify Africa Act“) – ein riesiger Erfolg für ONE- Campaigner*innen, die sich jahrelang für dieses einzigartige Gesetz stark gemacht hatten. 

Bereits 2013 hatte sich ONE nämlich mit einer Kampagne für ein Gesetz eingesetzt, das den Weg für öffentliche und private Investitionen in die Zukunft der afrikanischen Energieversorgung ebnen sollte. Denn Zugang zu Strom spielt eine entscheidende Rolle in der Armutsbekämpfung. Ein Beispiel aus dem Sudan: Als Schüler*innen dort Zugang zu elektrischem Licht erhielten, verbesserte sich deren Schulerfolg drastisch. Die Zahl der Schüler*innen, die ihre Prüfungen erfolgreich ablegten, stieg innerhalb eines Jahres von 57 auf 97.

Unser Ziel war es, afrikanische Länder südlich der Sahara im Ausbau ihrer Strominfrastruktur zu unterstützen und somit mehr Menschen den  Zugang zu Elektrizität zu ermöglichen. Dadurch sollten nicht nur Menschenleben gerettet, sondern auch die Bildung gestärkt, extreme Armut verringert sowie Wachstum und Entwicklung vorangebracht werden.

UNSER BEITRAG

  • ONE hat Politikberichte und Gesetzesentwürfe verfasst und mit einflussreichen US-Kongressmitgliedern aller Parteien gesprochen, um für das Gesetz zu werben.
  • Wir haben einen offenen Brief von afrikanischen Politiker*innen und NGOs im Namen von über zwei Dutzend afrikanischen Ländern verfasst, in dem diese sich zur universellen Energieversorgung bis 2030 bekennen.
  • NGOs aus Tansania und Nigeria haben ebenfalls offene Briefe geschrieben, um die Initiative zu unterstützen.
  • Über einen Zeitraum von vier Jahren haben sich Hunderttausende ONE-Unterstützer*innen dafür eingesetzt, dass der US-Kongress das Gesetz billigt. Dazu wurden Petitionen unterzeichnet, Briefe geschrieben, Tweets getweetet und Telefonate mit Abgeordneten geführt.

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