ONE Jugendbotschafter treffen Bundesminister Gerd Müller

ONE Jugendbotschafter treffen Bundesminister Gerd Müller

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Heute berichtet ONE Jugendbotschafter Ali Can in unserem Blog über das Treffen mit Bundesentwicklungsminister Gerd Müller.

Zum Start unseres diesjährigen Jugendbotschafterprogramms kamen 60 motivierte und engagierte junge Menschen nach Berlin, wo sie an Workshops teilnahmen und mehrere politische Treffen wahrnehmen konnten.

Ich heiße Ali Can und bin ONE Jugendbotschafter. Ich möchte euch mit diesem Artikel von unserem Treffen mit Bundesentwicklungsminister Gerd Müller am 12. April und meiner Arbeit als Jugendbotschafter erzählen.

Presse, Radio, Kameras, eine große Stellwand mit dem Logo des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Davor stehen große und kleine, junge und alte, insgesamt 60 Jugendbotschafter der entwicklungspolitischen Lobby- und Kampagnenorganisation ONE, zu denen auch ich gehöre. Glücklicherweise. Wir sind all die jungen Menschen, die dem Aufruf “Weltverbesserer gesucht” gefolgt sind. Und heute ist ein großer Tag, denn wir treffen gleich den derzeitigen deutschen Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Gerd Müller. Wir möchten Herrn Müller unsere Petition überreichen, mit der wir fordern, dass die Kosten zur Bewältigung der Flüchtlingskrise zusätzlich zu den Kosten für die Entwicklungszusammenarbeit aufgebracht werden sollen. Wir sind gegen eine Politik des “entweder oder”!

12 APR 2016, BERLIN/GERMANY: 60 ONE-Jugendbotschafter ueberreichen eine Riesen-Umlaufmappe mit ueber 115.000 Unterschriften an Entwicklungsminister Gerd Mueller, Bundesministerium fuer wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung IMAGE: 20160412-01 KEYWORDS: Gerd Müller

Vorab bekräftigt Franziska, zuständig für Policy bei ONE, wie wichtig es uns ist, dass wir auf der ganzen Welt Unterstützer haben, die uns beim Ziel, extreme Armut  und vermeidbare Krankheiten zu beenden,  unterstützen. Dies möchten wir Herrn Müller veranschaulichen. Nachdem Franziska uns über den Verlauf des Tages aufgeklärt hat, richten wir uns alle noch eben zurecht, knöpfen die Jacken auf, zeigen die ONE T-Shirts, um dann für den Fotografen eine gelungene Aufstellung für 60 junge Menschen vor der Stellwand zu finden. Denn der Moment, in dem wir dem Entwicklungsminister die Petitionstafel mit über 115.000 Unterschriften übergeben, ist ein besonderer und wichtiger. Der Moment ist ein Zeichen für Engagement und Wille. Das merke ich an meiner steigenden Aufregung.

ONE-Jubos, BM Mueller

Kurz nach der Probe betritt Minister Müller den Raum. Zunächst merkt er an, dass den Jugendbotschaftern eine ansteckende Euphorie anzusehen ist, die ihm sehr gefällt. „Ihr seid eine Frischequelle”, sagt er. Schließlich begegne er prinzipiell im Alltag häufiger Beamten und seltener jungen Aktivisten und freue sich über die gut gelaunten und jungen Gesichter der Jugendbotschafter. Tobias Kahler, Direktor von ONE Deutschland, umreißt zunächst die Arbeit der ONE Jugendbotschafter. Entwicklungszusammenarbeit stärker auf die politische Agenda rücken, ein Bewusstsein für die Zustände in Entwicklungsländern verbreiten, extreme Armut beenden und vermeidbare Krankheiten bekämpfen, sind nur einige der Ziele von ONE und uns Jugendbotschaftern.  Im Anschluss übergeben wir Jugendbotschafter die Petitionstafel, mit über 115.000 Unterstützern, im Blitzlicht dem Herrn Minister. Bis auf wenige, die aufgrund der Uhrzeit müde sind, strahlen alle und zeigen große Grübchen. So nah an einem der wichtigsten Politiker des Landes zu sein, da hat sich die 5-stündige Anreise nach Berlin schon mal gelohnt! Vor allem, da er das Jugendbotschafterprogramm lobt und damit mich in meinem Engagement sehr motiviert.

12 APR 2016, BERLIN/GERMANY: 60 ONE-Jugendbotschafter ueberreichen eine Riesen-Umlaufmappe mit ueber 115.000 Unterschriften an Entwicklungsminister Gerd Mueller, Bundesministerium fuer wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung IMAGE: 20160412-01 KEYWORDS: Gerd Müller

Herr Müller ist sehr an unserer Arbeit interessiert und spricht mit uns über unser politisches Engagement und unsere Vorhaben. Meine Jugendbotschafter-Kollegin Kassandra antwortet im Namen aller ganz entschlossen: „Wir werden weitere politische Entscheidungsträger treffen, Veranstaltungen organisieren, Petitionen sammeln” – nur um mal einige Vorhaben zu erwähnen. Uns Jugendbotschaftern ist wichtig, dass Entwicklungszusammenarbeit auf der politischen Agenda weiterhin weit oben steht. Das bedeutet unter anderem, dass Deutschland deutlich mehr seiner Entwicklungshilfe an die ärmsten Länder geben sollte – aktuell erhalten die sogenannten „Least Developed Countries“ (LDCs) nicht einmal 25% der deutschen Entwicklungshilfe. Wir fordern, dass es wenigstens 50 % sein sollten, wenn extreme Armut beendet werden soll. Außerdem machen wir uns dafür stark, dass Deutschland seinen Beitrag für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von  Aids, Tuberkulose und Malaria deutlich erhöht, damit er auch in den nächsten drei Jahren seine wichtige und erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann, die seit 2002 bereits 17 Millionen Menschen das Leben gerettet hat. Wir wollen die Welt zu einem besseren Ort machen und das werden wir hartnäckig im Dialog mit der Öffentlichkeit angehen.

Und ganz am Ende unseres Treffens darf natürlich ein Foto mit dem Smartphone des Ministers selbst nicht fehlen, denn seine zwei Söhne sollen von ONE und dem tollen Jugendbotschafterprogramm erfahren, erklärt Herr Müller stolz. Wenn das nicht ein Kompliment ist. Wer weiß, vielleicht können wir sie eines Tages in unseren Reihen begrüßen.

– Ali Can

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