Ist eine Welt ohne Hunger möglich?

Ist eine Welt ohne Hunger möglich?

Kürzlich ist die diesjährige Internationale Grüne Woche zu Ende gegangen. Auch ONE war dabei. Unter dem Titel „EINE Welt ohne Hunger“ unterstützt ONE gemeinsam mit anderen Organisationen das Ziel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung den Hunger in der Welt zu beenden. Mit dem Motto haben sie sich dem Sustainable Development Goal (SDG) #2 der UN „Zero Hunger“ gewidmet. Wir waren eingeladen um ONE und unsere Themen vorzustellen. Unter dem Titel „Jugend gegen extreme Armut“ standen die Jugendbotschafter und das, was sie im Kampf gegen extreme Armut leisten, im Fokus.

ONE hat weltweit über 9 Millionen Unterstützer, die sich für ein Ende der extremen Armut einsetzen. Und da Hunger vor allem eine Folge von Armut ist, ist es wichtig diese zu bekämpfen. Als Lobby- und Kampagnenorganisation üben wir Druck auf Politiker aus, die finanziellen Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit zu erhöhen, damit extreme Armut und deren Folgen wie Hunger und Krankheiten bekämpft werden können. Gleichzeitig informieren wir die Öffentlichkeit darüber, was im Kampf gegen extreme Armut bereits alles erreicht worden ist und wo es noch Handlungsbedarf gibt.

Zuerst die guten Nachrichten: Die Zahl derer, die an Hunger leiden, konnte seit 1990 um 216 Millionen verringert werden. Und nun die schlechten: Noch immer haben 795 Millionen Menschen weltweit nicht genug zu essen. Das ist jeder neunte Mensch. An Hunger und Mangelernährung sterben weltweit noch immer mehr Menschen als an HIV/Aids, Malaria und Tuberkulose zusammen. Mangelernährung, also der Mangel an wichtigen Nährstoffen und Vitaminen, behindert außerdem die geistige und körperliche Entwicklung. Dies ist nicht nur lebensbedrohlich sondern auch eine wirtschaftliche Bedrohung für viele afrikanische Länder, da Kinder, deren Entwicklung beeinträchtigt ist, später 5 – 10% weniger Einkommen haben werden. Vor allem aber ist es ein Skandal und nicht hinnehmbar, dass im Jahr 2017 noch immer so viele Menschen an Hunger leiden.

ONE mit Gunther Beger, Abteilungsleiter im BMZ

Dabei gibt es effektive Lösungen: Die Förderung von Landwirtschaft beispielsweise kann Abhilfe schaffen. Rund Zwei Drittel der Afrikaner ist in diesem Sektor beschäftigt. Investitionen in die Landwirtschaft sind eines der wirksamsten Mittel, um die Armut auf dem Kontinent zu reduzieren und Ernährungssicherheit herzustellen. Insbesondere in Verbindung mit einer voranschreitenden Digitalisierung kann hier einiges bewegt werden. Durch den Zugang zum Internet können beispielsweise Lieferketten optimiert oder die Verhandlungsmacht von Kleinbauern durch gezielte Informationen verbessert werden.

Auch die Stärkung von Frauen und Mädchen ist sehr wichtig. Sie sind besonders von Hunger und Ungleichheit betroffen. Obwohl  Frauen circa die Hälfte der gesamten landwirtschaftlichen Arbeit in Afrika leisten, haben sie einen schlechteren Zugang zu Arbeitskräften, technischen Hilfsmitteln oder Krediten. Hätten Frauen den gleichen Zugang zu Produktionsmitteln wie Männer, könnten die Erträge um 20 – 30% steigen! Im Umkehrschluss hieße das: Mehr Produkte für die Märkte und höhere Einkommen für Frauen. Diese können wiederum in Ernährung und Bildung investiert werden.

Die Grüne Woche hat gezeigt wie vielfältig der Kampf gegen Hunger und Armut ist und auch, dass eine Welt ohne Hunger möglich ist. Jeder kann zu diesem Ziel beitragen. Unterstütze auch du uns im Kampf gegen extreme Armut und hilf so, den Hunger in der Welt zu beenden!

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