Nachhaltige Adventskalender – Unsere Top 5

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Petition an Olaf Scholz: Fairness darf kein Luxus sein

Pünktlich zum ersten Advent haben wir für Dich ein paar Last Minute-Adventskalender-Ideen. Egal, ob Du Deinen Liebsten oder Dir selbst eine Freude machen möchtest. Während Covid-19 brauchen wir alle ab und an eine kleine Aufmerksamkeit. Und das Beste daran: Neben der weihnachtlichen Vorfreude steht bei unseren Top 5 Adventskalender auch der Nachhaltigkeitsgedanke im Fokus. 

 

1. Der Zero Waste Kalender für Kreative

Sind wir mal ehrlich: Wer an Adventskalender denkt, hat nicht als ersten Gedanken Nachhaltigkeit im Kopf. Vielmehr bestehen die meisten Schokoladen-Adventskalender aus viel Plastik, etwas Pappe und ein wenig Schokolade. Doch bei der Recherche nach nachhaltigen Adventskalender, sind wir auf diese coole Idee gestoßen: Ein Adventskalender aus Schraub- oder Einweggläsern. Der Trick daran: Durch das Glas kann der*die Beschenkte bereits erahnen, was ihn*sie in der Adventszeit erwartet und die Vorfreude es endlich öffnen zu dürfen, steigt. Die Gläser können im Anschluss beim nächsten Einkauf im Unverpackt-Laden oder für eingekochte Marmelade weiter genutzt werden. Um die Gläser weihnachtlich zu verzieren, kannst Du z.B. bei einem Spaziergang Tannenzweige sammeln. Diese lassen sich mit einer Kordel und einem Anhänger um die Gläser binden. Auf den Anhänger kannst Du neben dem Datum, wann das Glas geöffnet werden darf, auch eine weihnachtliche Botschaft oder eine Erklärung zu deinem Geschenk hinterlassen 

Falls Du Dich nun fragst, mit was Du die Gläser befüllen kannst, sind Deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wenn Du etwas Nützliches verschenken möchtest, wie wäre es damit die Gläser mit selbstgemachten Spüli oder Bio-Shampoo zu befüllen. Oder bist Du eher der kulinarische Typ? Auch mit selbstgebackenen Plätzchen oder fairem Kaffee können die Gläser gefüllt werden. Noch mehr Ideen findest Du hier. 

2. 24 Gute Taten Kalender für kleine & große Weltverbesserer*innen

Beim 24 gute Taten Adventskalender versteckt sich hinter jedem Türchen ein konkretes Hilfsprojekt, an das bei Erwerb des Kalenders gespendet wird. Dabei wurden die Projekte zuvor anhand verschiedener Qualitätsstandards geprüft. Das stellt sicher, dass die Spenden sinnvoll eingesetzt werden und ankommen. Mithilfe der vergangenen 24 gute Taten Kalender wurden z.B. Zahnbürsten für Kinder in Myanmar oder Bewerbungstraining für geflüchtete Menschen in Deutschland gefördert. Mit diesem Kalender machst Du daher nicht nur dem*r Beschenkten eine Freude, sondern unterstützt jeden Tag eine gute Tat.   

 

3. Ohne Schokolade geht es nicht?

Wer in der Vorweihnachtszeit nicht auf die Schokolade im Adventskalender verzichten mag, können wir folgende Varianten ans Herz legen: Adventskalender mit veganer und/oder fairer Schokolade, denn bei beiden steht der Nachhaltigkeitsaspekt neben dem Genuss mit im Vordergrund. Der Vorteil von Schokolade ohne Kuhmilchanteil ist eine etwas bessere CO2-BilanzKonkret gehören Milchprodukte mit zu den größten Klimakillern: Die Produktion eines Liter Kuhmilch hat im globalen Durchschnitt einen Einfluss auf das Klima wie 2,4 kg Kohlendioxid. Das entspricht der Masse an Treibhausgasen, die bei der Verbrennung von einem Liter Benzin entstehen. Wer zudem auf fair gehandelte Schokolade achtet, unterstützt nachhaltige Lieferketten und faire Löhne in der Schokoladenproduktion. So können die Schokoladenbauern und –bäuerinnen ihren Kindern den Schulbesuch ermöglichen und die Gesundheitsversorgung ihrer Familien sicherstellen. Du fragst Dich, wo Du Adventskalender mit fair gehandelter oder veganer Schokolade kaufen kannst? Dann schau doch mal hier vorbei. 

 

 4. Entdecke Deinen grünen Daumen in der Winterzeit

Ob Küchenkräuter oder Blumenwiese – die Vielfalt an Saatgut-Adventskalendern ist in den letzten Jahren beachtlich gewachsen. Dabei versteckt sich hier in jedem der 24. Tütchen verschiedenes Saatgut, das anschließend im eigenen Garten, im nächstgelegenen Park oder auf dem Balkon ausgesät werden kann. Das Besondere an dem Saatgut-Adventskalender ist die langanhaltende Freude an den Pflanzen über die kalten Wintermonate hinaus. Und wer sich für einen Kalender mit Wildblumensaat entscheidet, trägt zudem etwas zum Erhalt der Bienen bei. 

 

5. Der digitale Adventskalender: Covid-konform und ressourcensparend

Zugebenermaßen: Ganz ohne die Nutzung von Ressourcen kommt auch ein digitaler Adventskalender nicht aus, da jeder Klick Ressourcen verbraucht. Trotzdem bietet Dir der digitale Adventskalender die Möglichkeit, mit jedem Türchen dem*der Beschenkten eine Freude zu machen. Kinderleicht kannst Du dort vom 1. bis 24. Dezember täglich eine weihnachtliche Nachricht, ein witziges Youtube-Video, ein GIF oder viele weitere Online-Überraschungen für Deine Liebsten vorbereiten – mit genügend Abstand und ganz plastik- und papierfrei. 

 

Hast Du nun jede Menge Ideen für Deinen nachhaltigen Adventskalender sammeln können? Auch wir wollen Dir in der Vorweihnachtszeit jeden Tag eine kleine Freude machen. Deshalb öffnet sich ab dem 1. Dezember täglich ein Türchen unseres Twitter-Adventskalenders. Wieder mit dabei: Viele nützliche Tipps rund um das Thema Nachhaltigkeit.  

Wenn Dir das Thema Nachhaltigkeit über die Weihnachtszeit hinaus wichtig ist, dann schau doch mal bei unserer Petition für die Befreiung von fairen Kaffee von der Kaffeesteuer vorbei. Mach dich mit uns gemeinsam für ein Steuersystem stark, das nachhaltige Entwicklung fördert. 

Petition an Olaf Scholz: Fairness darf kein Luxus sein

Sehr geehrter Finanzminister Scholz, fair gehandelter Kaffee verringert die Armut in der Welt und schont die Umwelt. Doch Fairness darf kein Luxus sein. Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass fair gehandelter Kaffee von der Kaffeesteuer befreit wird. Wenn sich mehr Menschen fairen Kaffee leisten können, schaffen wir eine gerechtere, ökologische und nachhaltige Zukunft für uns alle.

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