Morgens um 8 in Berlin: 3 Weltverbesserer*innen zu Besuch bei ONE in Deutschland
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Vegane Bagels, gefüllte Kaffeekannen, drei engagierte junge Menschen und eine Runde Hauptstadtjournalist*innen – so könnt ihr euch das letzte Pressegespräch von ONE 2019 vorstellen. Zum Frühstück luden wir ins Berliner Büro ein, um uns mit drei ehemaligen ONE-Jugendbotschafter*innen darüber auszutauschen, wie sie überhaupt auf das Ehrenamt aufmerksam wurden, was sie aus ihrem Engagement bei ONE mitnehmen und welche großartigen Dinge sie außerdem auf die Beine stellen.

Was gibt es Motivierendes, als mit jungen Aktivist*innen ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, wie sie die Herausforderungen von heute anpacken?

Wir finden: nichts. Und freuen uns deshalb immer sehr, mit aktuellen und ehemaligen Jugendbotschafter*innen ins Gespräch zu kommen. Ihr wisst ja – diese jungen Leute…

Rund 50 engagierte junge Menschen nehmen jedes Jahr an ONEs Jugendbotschafter*innen-Programm teil. Und das Beste daran: Viele von ihnen sind bereits erfahrene Aktivist*innen und bereichern das Programm ungemein mit ihren Erfahrungen und Sichtweisen. Wir können es nicht besser auf den Punkt bringen als unser ehemaliger Jugendbotschafter Ali Can, mittlerweile Sozialaktivist und Buchautor: „Unsere Generation merkt, dass sie viele Möglichkeiten hat. Organisationen wie ONE begleiten uns dabei.“

Von den Jugendbotschafter*innen können wir bei ONE noch einiges lernen – sei es bei Gesprächen mit Abgeordneten im Bundestag, in Superheld*innen-Kostümen vor dem Brandenburger Tor oder im Europa-Parlament in Brüssel. Die Taz-Jungjournalistin Céline Weimar-Dittmar gründete beispielsweise kurz vor ihrem Engagement bei ONE den Verein ‚Young Utopians‘, der junge Menschen weltweit für gemeinsamen Aktivismus vernetzt. Großartig, oder? Als Jugendbotschafterin wurde ihr deutlich bewusst, „wie viel Gewicht Kampagnen und Petitionen haben“ und wie wirkungsvoll es ist, wenn „mehr Menschen davon wissen und es in ihrem Umfeld auch wieder verbreiten“.  Netzwerke wie jene, die im Jugendbotschafter*innen-Programm und auch bei ‚Young Utopians‘ entstehen, geben ihr unheimlichen Rückenwind für ihren Aktivismus, so Céline.

„Wie stark wirksame Entwicklungspolitik abhängig von stabilen, klimatischen Bedingungen ist“, wurde der Klimaaktivistin Luisa Neubauer schon vor einiger Zeit klar. „Die großen Entwicklungserfolge können nicht nachhaltig sein, wenn die Klimakrise kommt“, sagt sie. ‚Fridays For Future‘ in Deutschland würde heute wahrscheinlich anders aussehen, hätte sie nicht vorher die Erfahrung gemacht, als Jugendbotschafterin bei ONE aktiv zu sein. Bereits vor vielen Jahren habe sie sich die Frage gestellt, was sie gegen globale Ungerechtigkeiten tun könne, wenn sie selbst so weit entfernt von den Problemen im globalen Süden ist. ONE, so die Klimaaktivistin, habe mit dem Jugendbotschafter*innen-Programm eine Antwort auf diese Frage formuliert. Für sie folgten viele Momente, in denen Barrieren zwischen Politiker*innen und den Menschen, für die sie Politik machen, abgebaut wurden. Als Beispiel nennt sie eine Erfahrung am Tag der Deutschen Einheit in Sachsen. Damals sprach sie den ehemaligen Ministerprädienten direkt an: „Hallo Herr Tillich, wir würden Ihnen gern unsere Virtual Reality Brille vorstellen“.  Mit der Brille konnte sich Stanislav Tillich einen Kurzfilm darüber ansehen, wie sich Mädchen und Frauen in Ghana gegen HIV/Aids einsetzen. Luisa findet: „Durch die Arbeit mit ONE entstehen ganz wichtige Selbstwirksamkeitsmomente.“ Als Beispiel nennt sie die Verkündung des deutschen Beitrags zum Globalen Fonds gegen Aids, Tuberkulose und Malaria durch Entwicklungsminister Gerd Müller. Dabei habe dieser insbesondere den Einsatz von ONE und seinen Jugendbotschafter*innen hervorgehoben, die sich für einen ambitionierten deutschen Beitrag stark gemacht hatten.

Ali Can, Autor von „Hotline für besorgte Bürger“ und „Mehr als eine Heimat“ sowie Initiator des Hashtags #MeTwo war von 2015-2016 selbst Jugendbotschafter bei ONE. Er sagt, dass es für ihn lange Zeit überhaupt nicht absehbar war, Aktivist zu werden. Besonders gut findet er, dass ONE Hürden abbaut, sich eingehend mit Themen wie extreme Armut und Gleichberechtigung auseinanderzusetzen. „Wir kommen zusammen und machen etwas dagegen. Wir wissen, dass wir dafür alle abholen und lernen müssen, auf welchen Wegen wir Menschen für diese Themen sensibilisieren können“, so Ali. Als Jugendbotschafter habe er das erste Mal gelernt, was ein ‚Pitch‘ oder ein ‚Stunt‘ sei – und wie man die eigene Botschaft auf drei bis vier Sätze herunterbrechen und damit große, abstrakte Themen vermitteln kann.

Ob bei den Gesprächen mit den Politiker*innen tatsächlich etwas ankommt? Luisas Meinung: „Das Wichtige ist vielleicht nicht das eine Treffen, Händeschütteln oder Foto. Wir fungieren als Messenger der Menschen, für die diese Politiker*innen Politik machen sollen. ONE hat dabei einen sehr positiven Ansatz: Zum Beispiel auch mal ‚Danke‘ sagen. Wenn ihr euch für unsere Themen einsetzt, erhaltet ihr von uns auch Unterstützung und Rückenwind. Praktisch ein Win-Win.“

Mit einem so breit aufgestellten thematischen Spektrum – passiert es da auch einmal, dass Jugendbotschafter*innen „ausbüxen“, so die Frage eines Journalisten. Céline kontert: „Genau darum geht es doch im Jugendbotschafter*innen-Programm von ONE, oder?“ Natürlich gebe es ganz unterschiedliche Themenfelder, für die sich die Jugendbotschafter*innen außerhalb ihres ONE-Engagements ebenfalls stark machen. Da werden automatisch Verbindungen hergestellt. Und das sei „auch gut so“, meint Luisa.

Jede*r andere der 47 engagierten jungen Menschen von ONE könne sich den Fragen der Journalst*innen „genauso stellen wie wir“, ist Céline überzeugt.

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