Mit starken Mädchen eine gerechte Welt schaffen!

Mit starken Mädchen eine gerechte Welt schaffen!

Die Tage um den Internationalen Frauentag bieten eine gute Gelegenheit auf die schlimme Situation von Mädchen und Frauen in den ärmsten Ländern der Welt hinzuweisen. Das machen wir in der neuesten Ausgabe unseres ONE-Berichts “Armut ist sexistisch”. In diesem Gastbeitrag nutzt auch Maike Röttger, Vorsitzende der Geschäftsführung von Plan International Deutschland, die Gunst der Stunde, um über die Misstände zu berichten, denen speziell  junge Frauen in den ärmsten Ländern ausgesetzt sind.

Mädchen haben die gleichen Rechte wie Jungen, darin sind wir uns alle einig. Nahezu alle Staaten der Welt haben die Kinderrechtskonvention ratifiziert und sich somit verpflichtet, die Rechte von Kindern – Mädchen wie Jungen – umzusetzen. Leider sieht die Realität tatsächlich anders aus. Es gehen zum Beispiel weltweit 62 Millionen Mädchen nicht zur Schule, weil Armut, Diskriminierung und geschlechtsbasierte Gewalt sie daran hindern.

Genau deshalb setzten wir von Plan uns seit 2003 dafür ein, dass Mädchen in Entwicklungsländern ein besseres Leben haben – dazu gehören Selbstbestimmung, Chancengleichheit, Wertschätzung – und vor allem Bildung. Mit unserer Kampagne Because I am a Girl wollen wir erreichen, dass alle Mädchen mindestens 9 Jahre zur Schule gehen können. Aber 62 Millionen Mädchen weltweit, die die Schule nicht besuchen, sind zuviel! Unsere Kampagne ist deswegen Bestandteil unserer Arbeit in allen 71 Plan-Ländern.

Schon 2007 veröffentlichten wir den ersten in einer Reihe von Berichten zur „Situation der Mädchen in der Welt“. An deren Anfang stand eine einfache und prägnante Botschaft: Mädchen haben es doppelt schwer – zum einen weil sie weiblich und zum anderen weil sie jung sind. Im Laufe der Jahre kristallisierte sich immer deutlicher heraus, dass trotz der bemerkenswerten Errungenschaften der Frauenrechtsbewegung immer noch Millionen Mädchen auf der Welt zu einem Leben in Armut und Ungleichheit verurteilt sind. Frauen sind Präsidentinnen und Premierministerinnen, Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Schauspielerinnen und Geschäftsführerinnen geworden, sie stehen an der Spitze von Staaten, Unternehmen, Verlagshäusern und Universitäten. Doch trotz alldem sollte 2012 ein Mädchen, nämlich Malala Yousafzai, dafür angeschossen werden, weil sie es gewagt hatte, eine Schule zu besuchen und über ihr Recht auf Bildung zu sprechen.

Mit der Verabschiedung der 2030 Agenda und ihren Nachhaltigkeitszielen im September 2015 steht die Weltgemeinschaft weiter in der Pflicht, nachhaltige Entwicklung und Gerechtigkeit zu verwirklichen. Diese Ziele sind auch ein Gewinn für Mädchen und Frauen, denn sie unterstreichen die Wichtigkeit der Gleichberechtigung und der Stärkung von Frauen und Mädchen. Es wird anerkannt, dass Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu nachhaltiger Entwicklung, Wohlstand und einer gerechteren Welt sind.

Das ist ein großer Erfolg und wir haben jetzt gemeinsam die Chance, Mädchen und Frauen so zu stärken, dass sie zu Motoren der Veränderung werden.

– Maike Röttger (www.plan.de)

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