Kampagnen zur Europawahl – #EuropaMachen
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Kampagnen zur Europawahl – #EuropaMachen

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Am 26. Mai ist es soweit: Die Bürger*innen der Europäischen Union wählen ein neues Parlament. Dabei steht viel auf dem Spiel, unter anderem die Frage, ob die Ziele zur nachhaltigen Entwicklung bis 2030 erreicht werden. Aber auch Themen wie Umweltschutz, Klimawandel, soziale Gerechtigkeit und europäischer Zusammenhalt werden entschieden. Wir haben bei Organisationen nachgefragt, die sich für wichtige Anliegen stark machen. Los geht es mit #EuropaMachen:

#EuropaMachen ist eine Kampagne der Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland e.V. und der Europa-Union Deutschland e.V.
Ziel ist die Stärkung föderalistischer Positionen, des demokratischen Dialogs über Europa und die Mobilisierung pro-europäischer zivilgesellschaftlicher Organisationen.

Was bedeutet für dich Europa?

Europa bedeutet für mich Möglichkeiten und Vielfalt. Dank der Rechte als EU-Bürger*in haben wir die Möglichkeit zu reisen, in anderen EU-Ländern zu leben, studieren und zu arbeiten, und auch Teil des sozialen und politischen Systems zu sein. Dass diese Möglichkeiten nicht selbstverständlich sind oder auch bedroht sind, zeigt sich z.B. am Brexit-Prozess, der nicht nur die Menschen britischer Staatsbürgerschaft um ihre EU-Rechte bringen könnte, sondern auch die EU-Bürger*innen in Großbritannien vor dieses Dilemma stellt.

Bildrechte: EuropaMachen

Wen wollt ihr mit eurer Kampagne erreichen?

Besonders junge Menschen, die dieses Jahr zum ersten Mal wählen dürfen, sind uns wichtig. Bei der Europawahl 2014 nahmen nur 35,3 Prozent der 21- bis 24-Jährigen teil, bei den 18- bis 21-Jährigen lag die Beteiligung bei 39,6 Prozent. Die Entscheidungen über die Zukunft der EU müssen von den jungen Menschen mitgetragen werden. Um tatsächlich selbst mitzuentscheiden, ist die Wahl des Europäischen Parlamentes deshalb unglaublich wichtig. Die Zukunft der EU bestimmen wir mit unserer Stimme bei der Wahl und nur gemeinsam können wir Europa machen.

Welche Werte sind euch für Europa besonders wichtig?

Bei #EuropaMachen setzen wir uns für ein vielfältiges, tolerantes und reformfähiges Europa ein. Konkret heißt das, dass wir keine Parteien empfehlen, aber uns entschieden und stark von Parteien und Bewegungen abgrenzen, die nicht die Grundwerte der Demokratie und der Menschenwürde achten. Für uns ist ein Europa wichtig, indem Menschen sich über Grenzen hinaus austauschen können, indem Reisefreiheit und Rechter der Bürger*innen geschützt und bewahrt werden, und indem sich Menschen für Anliegen und Reformen engagieren können.

 

Bildrechte: CC BY-ND Lutz Gude | JEF Deutschland e.V.

Was ist dein Tipp für Aktivist*innen, die sich bei Politiker*innen Gehör verschaffen wollen?

Traut euch, Fragen zu stellen. Bei konkreten Anliegen, den direkten Kontakt suchen, z.B. über die regionalen Büros der Abgeordneten des Europäischen Parlamentes. Kritische Nachfragen stellen und wenn Politiker*innen ausweichen, auch nachhaken.

Über welche Aktion eurer Kampagne freust du dich besonders?

Im Rahmen der #EuropaMachen Kampagne gibt es viele Veranstaltungen und Aktionen im gesamten Bundesgebiet. Ich freue mich besonders, dass wir mit den Europawahltagungen und der #GrenzenlosEuropäisch Bustour in kleineren Städten und Orten unterwegs sind.

Lokale Angebote zum Mitmachen schaffen, zum „Europa machen“ einladen – das möchten wir auch mit unseren Challenge Days vom 17. Bis 19. Mai erreichen. Eine Woche vor der Europawahl gehen wir als Europamacher*innen auf die Straße, um mit Infoständen und kreativen Aktionen auf die Wahl und die Demokratie in der EU aufmerksam zu machen. Jede*r ist willkommen, mitzumachen! Zu erkennen sind unsere lokalen Aktionsgruppen an blauen Maleranzügen.

Mehr Infos zu #EuropaMachen findest du hier

Lust auf noch mehr Europa? Auch unsere ONE-Jugendbotschafter*innen engagieren sich überparteilich zur Europawahl und treffen die Kandidat*innen der Wahl. Welche Politiker*innen bereits das ‚ONE Vote‘-Versprechen – eine Selbstverpflichtung zum Kampf gegen Armut – unterschrieben haben, findest du hier heraus.

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