Geht da noch was? Der Global Fund und Deutschlands Beitrag

Geht da noch was? Der Global Fund und Deutschlands Beitrag

Weißt du noch, was du vergangenen Mittwoch getan hast? Wir bei ONE schon: Wir haben uns geärgert! Denn während große Teile Deutschlands im Fußballfieber waren und noch vom Finale träumten, hat die Bundesregierung ihren Haushaltsentwurf für 2017 vorgestellt – und dieser enthält viel zu wenig Geld für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria.

Dabei hat der Globale Fonds schon so viel erreicht. Seit seiner Gründung 2002 rettete er 17 Millionen Menschen das Leben. 17 Millionen – das ist eine große und abstrakte Zahl, doch dahinter stecken 17 Millionen Einzelschicksale, Menschen wie du und ich.

Die Expertinnen und Experten vom Globalen Fonds haben ausgerechnet, dass sie in den kommenden drei Jahren weiteren acht Millionen Menschen das Leben retten könnten – die nötigen Gelder vorausgesetzt. Konkret braucht der Globale Fonds 13 Milliarden US-Dollar, die diesen September auf einer Geberkonferenz zusammenkommen sollen.

Obwohl Deutschland traditionell einer der wichtigsten Geldgeber des Globalen Fonds ist, möchte die Bundesregierung laut Haushaltsentwurf nur 220 Millionen Euro jährlich darin einzahlen. ONE und viele andere Organisationen fordern aber mindestens 300 Millionen Euro.

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Entsprechend enttäuscht sind wir über den Haushaltsentwurf. Aber wir geben uns nicht geschlagen, sondern erhöhen in den Wochen bis zur Geberkonferenz mit verschiedenen Aktionen den Druck auf Entwicklungsminister Müller.

Du kannst uns helfen, indem du die unsere Petition an Entwicklungsminister Müller unterzeichnest und deine Bekannten und Familie mobilisierst. Wir denken, da geht noch was. Alles andere wäre ein fatales Signal für Millionen Menschen in Entwicklungsländern – insbesondere für Frauen und Mädchen, die von einem starken Globalen Fonds am meisten profitieren würden.

Hilf uns jetzt den Druck auf den Entwicklungsminister zu erhöhen, damit er es sich nochmal anders überlegt und Deutschland seinen fairen Anteil zum Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria beisteuert. Es ist noch nicht zu spät.

Danke fürs Mitmachen.

Alicia Blázquez, ONE.org

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