European Development Days 18: Networking, Aktivismus und Entwicklungspolitik auf 36 m²
Mädchen und Frauen

European Development Days 18: Networking, Aktivismus und Entwicklungspolitik auf 36 m²

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Sag es der Politik: Die EU muss jetzt handeln für eine Zukunft ohne extreme Armut

Die von der Europäischen Kommission organisierten Europäischen Entwicklungstage bringen jedes Jahr die Entwicklungsgemeinschaft zusammen, um Ideen und Erfahrungen auszutauschen. Auch Jugendbotschafterin Ayla war mit 46 Jugendbotschafter*innnen vor Ort, um Frauen und Mädchen im Kampf gegen extreme Armut zu stärken. Hier berichtet sie von ihrer Erfahrung.

 

Entwicklungspolitisches Networking in Brüssel mit einer klaren Botschaft. Aus sechs europäischen Ländern sind 46 ONE-Jugendbotschafter*innen angereist, um an den Europäischen Entwicklungstagen (EDDs) teilzunehmen. Auch ich bin aus Deutschland gekommen, um das belgische Team von ONE Vorort zu unterstützen. Denn wir wollen der Europäischen Union zeigen: ONE ist immer dabei und wir sind laut, wenn es darum geht Frauen und Mädchen im Kampf gegen extreme Armut zu stärken. Und das in ganz Europa.

Die Europäischen Entwicklungstage sind ein jährliches Event, das von der Europäischen Kommission veranstaltet wird. Sie dienen dazu entwicklungspolitische Aktivisten und Organisationen, sowie entwicklungspolitische Führungspersönlichkeiten zusammenzuführen. Eine Möglichkeit für Austausch, Anregungen und neue Partnerschaften. Neben einem interessanten Programm aus Tagungen und Podiumsdiskussionen, präsentieren sich die teilnehmenden Organisationen mit Ständen – eine entwicklungspolitische Messe. Dieses Jahr lag der Fokus der EDDs auf dem Oberthema „Frauen und Mädchen als Triebkraftwerk nachhaltiger Entwicklung“. Keine Frage, dass wir von ONE mit unserer passenden Kampagne #ArmutIstSexistisch dabei waren.

Ganze 36 m2 Standfläche standen uns zur Verfügung, um ONEs Arbeit den 8000 Teilnehmer der EDDs vorzustellen und neue Unterstützer zu gewinnen. Es ging um Sexismus, Gender Budgeting und Frauen und Mädchen in den ärmsten Ländern. Von einer Fotobox, einem Quizz über sexistische Gesetze und Live-Interviews mit spannenden Aktivist*innen hat sich das Brüsseler ONE-Team ein interessantes Spektrum an interaktiven Stationen überlegt.

„Empower a girl. Empower a community.“ – Mit der Fotobox konnten die Besucher mit Spaß ernste Botschaften überbringen.

Ein Highlight war, dass Kristalina Georgieva, die CEO der Weltbank ONE‘s Stand besucht hat und mit uns über genderspezifische Barrieren für Frauen und Mädchen in extremer Armut, sowie die Qualität von Bildung in den ärmsten Ländern diskutiert hat. Dabei hat sie uns Jugendbotschafter*innen bestärkt aktiv zu sein und unsere Stimme zu nutzen.

Die EDDs haben ONE ermöglicht neue Kontakte zu knüpfen – und bekannte Gesichter wiedersehen. Wie Singer- und Songwriterin und Aktivistin Angelique Kidjo, die schon lange ONE unterstützt. Besonders gefreut hat es mich Mabel van Oranje wiederzutreffen, die ich beim Female Leaders Lunch in Berlin kennengelernt habe. Die niederländische Prinzessin macht sich gegen Kinderheirat stark – so auch auf den EDDs während einer Podiumsdebatte.

Angelique Kidjo setzt unsere Kampagne mit in Bewegung: „Poverty is sexist!“ ruft sie dazu.

 

https://www.instagram.com/p/BjpULAMHpC8/

Drei große Hallen haben die Bühnen und Stände der EDDs dieses Jahr gefüllt. Man sieht Besucher in traditionellen Gewändern und Leute die Visitenkarten austauschen und gemeinsame Selfies machen. Von der Decke hängen große Banner. Sie zeigen Frauen und Mädchen mit Slogans wie „She is educated, we are smarter.“ Nach meinem Besuch in Brüssel nehme ich eine große Portion Motivation mit nach Deutschland. Denn ich habe gesehen wie viele engagierte Aktivist*innen und Projekte es gibt, die sich für Entwicklungspolitik einsetzen und Frauen und Mädchen stärken wollen. Jetzt blicke ich gespannt auf die anstehenden Verhandlungen der Europäischen Union zum mehrjährigen Finanzrahmen (MFF). Das Oberthema der EDDs 2018 muss auch im EU-Haushalt oben stehen!

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Sag es der Politik: Die EU muss jetzt handeln für eine Zukunft ohne extreme Armut

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