Ellen Johnson Sirleaf: Afrikaner müssen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen

Ellen Johnson Sirleaf (von Globe and Mail)Wie versprochen bringen wir euch einen weiteren Beitrag aus der von Bono und Bob Geldof herausgegebenen Ausgabe der kanadische Globe and Mail vom letzten Montag. Nachdem ihr Land am Freitag erst den Tag der Einheit gefeiert hat, wollen wir heute die liberianische Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf zu Wort kommen lassen. In ihrem Beitrag über gute Regierungsführung und wirksame Entwicklungszusammenarbeit in Afrika betont sie, dass „afrikanische Regierungen sowie – und das ist ganz entscheidend – auch ihre Entwicklungspartner, weiterhin ihre Verpflichtung gegenüber der Art von Führung und Verantwortungsübernahme demonstrieren sollten, die Veränderungen bewirken“.

Hier ein kurzer Auszug. Den kompletten Beitrag auf Englisch findet ihr hier:

Der Internationale Währungsfonds hat prognostiziert, dass die liberianische Wirtschaft in den kommenden Jahren ein stabiles Wachstum wird vorweisen können. Und so hoffen wir auf eine bessere, erfolgreichere Zukunft.

Liberias Übergang zu einer besseren Regierung ist weithin bekannt, aber sicher kein Einzelfall in Afrika. Vielerorts auf dem Kontinent gibt es inzwischen mehr demokratisch gewählte Regierungen, haben Menschenrechte mehr Gewicht, gibt es mehr Pressefreiheit und wird Rechenschaftspflicht ernster genommen. Regional besonders positiv herausstehende Beispiele sind Ghana und Botsuana.

Natürlich ist noch nicht alles perfekt. Wahlen sind eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für verantwortungsvolle Regierungen. Wir müssen noch mehr tun, um unsere Institutionen zu unterstützen, Kapazitäten aufzubauen und die Säulen guter Regierungsführung, zum Beispiel unser Rechtssystem, zu stärken.

Doch mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft haben Fortschritte bei der guten Regierungsführung dabei geholfen, Grundlagen dafür zu schaffen, dass sich das Leben von Millionen von Menschen überall auf dem Kontinent wirklich bedeutsam verbessert. Die Weltbank berichtet etwa, dass die Armutsraten fallen: innerhalb von nur sechs Jahren hat sich der Anteil derer, die auf dem Kontinent in extremer Armut leben, von 58 auf 51 % verringert.

Mit einer Stärkung der Demokratie, durch stärkere Institutionen zur Wahrung von Transparenz und Überprüfbarkeit sowie durch eine Verbesserung ihrer Leistungsfähigkeit werden die afrikanischen Regierungen die technischen Fähigkeiten erlangen, die sie benötigen, um ihre Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen. So hat auch meine Regierung mit dem nationalen Gesetzgeber und unseren Bürgerinnen und Bürgern zusammengearbeitet, um eine Strategie zur Armutsreduzierung zu erarbeiten, die als Bauplan für eine bessere Nation dient.

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