Eine Afrikanische Perspektive auf den Globalen Fonds

Eine Afrikanische Perspektive auf den Globalen Fonds

Heute berichtet Jugendbotschafterin Lena über die Veranstaltung „Zum Greifen nah? Das Ende von Aids, Tuberkulose und Malaria. Eine afrikanische Perspektive“  und erklärt, warum ihr dieses Thema wichtig ist. Die Veranstaltung wurde von ONE in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis gegen Aids, den Freunden des Globalen Fonds Europa und dem Stop-TB Forum organisiert.

Es gibt viele Zahlen und Fakten zum Globalen Fonds, die an seiner Effizienz und Wichtigkeit keinen Zweifel übrig lassen. So konnten seit der Einführung des Globalen Fonds im Jahre 2002 viele Projekte zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria in mehr als 140 Ländern finanziert werden. Hierdurch konnten 17 Millionen Menschenleben gerettet werden.

In der Debatte über die Wiederauffüllung des Globalen Fonds ist es jedoch besonders wichtig nicht nur nach Zahlen und Fakten zu gucken, sondern auch die Meinung von den Menschen zu hören, die in Regionen wohnen, die von Aids, Tuberkulose und Malaria betroffen sind. Denn sie sind die Experten und wissen worum es geht.

Aus diesem Grund war ich sehr froh, die inspirierende Rede von der südafrikanischen Aktivistin und Sängerin Yvonne Chaka Chaka zu diesem Thema zu hören. Gemeinsam mit Louis Da Gama, dem Direktor der Princess of Africa Foundation und Dr. Marie Goretti Harakeye, der Leiterin des Social Affairs Department der Afrikanischen Union, boten sie eine afrikanische Perspektive auf den Globalen Fonds. Hierbei wurde noch einmal deutlich, dass der Globale Fonds ein gemeinsames und kein westliches Projekt ist. Getreu dem Motto „hand up – not a hand out“ betonte Yvonne Chaka Chaka, dass in Folge des Globalen Fonds auch die eigenen Mittel der Entwicklungsländer erhöht werden würden und dies zu der Stärkung von lokalen Gesundheitssystemen beitrage. Anhand eines Filmausschnittes ihres Films „A Motherland Tour“ machte sie darüber hinaus deutlich, das einfachste Mittel, wie zum Beispiel Moskitonetze, dabei helfen tödliche, aber vermeidbare Krankheiten zu verhindern und dass der Globale Fonds auch eine Schlüsselrolle in der Stärkung von Frauen spielt. Sie betonte zudem die positiven Effekte, die der Globale Fonds in anderen Bereichen hervorruft, denn die Kettenreaktion ist einfach: „Healthy babies, healthy women, healthy families, healthy economies“. Dennoch ist es laut allen Rednern wichtig, dass die Wiederauffüllung des Globalen Fonds keine Entweder-oder-Frage ist. Es ist nicht eine Entscheidung zwischen der Finanzierung von Gender-, Ernährungs- oder Gesundheitsprojekten. Um die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG‘s) zu verwirklichen, müssen alle Bereiche angepackt werden.

Yvonne Chaka Chaka spricht über ihre Erfahrungen und Begegnungen als Aktivistin

Yvonne Chaka Chaka spricht über ihre Erfahrungen und Begegnungen als Aktivistin

Auch der CDU Bundestagsabgeordnete Georg Kippels hörte den afrikanischen Gästen aufmerksam zu und wurde von der Jugendbotschafterin Katharina mit den Worten „Wir Jugendbotschafter, lieber Herr Kippels, lassen keine Ausreden mehr gelten und fordern eine Wiederauffüllung des Globalen Fonds von 300 Millionen Euro jährlich“ an die besondere Verantwortung Deutschlands, als drittgrößtes Geberland, erinnert. Denn vollfinanziert kann der Globale Fonds in den nächsten drei Jahren bis zu 8 Millionen Menschenleben retten. Diese Vollfinanzierung gelingt jedoch nur, wenn im September bei der 5. Wiederauffüllungskonferenz in Montreal 13 Milliarden US-Dollar zusammenkommen.

Die ONE Jugendbotschafter Lena und Amina mit Yvonne Chaka Chaka, Deutschland Direktor bei ONE Tobias Kahler und Louis Da Gama

Die ONE Jugendbotschafter Lena und Amina mit Yvonne Chaka Chaka, Deutschland Direktor bei ONE Tobias Kahler und Louis Da Gama

  Lena Richter

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