Die Welt steht auf gegen Armut

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116.993.629 Menschen in 131 Ländern haben sich an den weltweiten Aktionstagen gegen Armut beteiligt. Zwischen dem 17. und 19. Oktober sind sie im Rahmen der Aktion „STAND UP & Take Action” aufgestanden und haben ihre Stimme gegen Armut erhoben. Dass bedeutet, dass fast zwei Prozent der Weltbevölkerung mitgemacht hat! Eine historisch einmalige Mobilisierung und gleichzeitig ein Weltrekord für das Guinness Buch der Rekorde.

Der Internationale Tag zur Beseitigung der Armut ist traditionell auch ein Tag, an dem Menschen weltweit Ihre Entschlossenheit zeigen. Mit dem „STAND UP“, dem Aufstehen gegen Armut, demonstrieren Jahr für Jahr Millionen Menschen, dass die Bekämpfung extremer Armut ihnen ein wichtiges Anliegen ist, das von der Politik entsprechend aufgegriffen werden muss. In Deutschland haben sich offiziell 127.017 Menschen beteiligt, das sind rund 13% aller 951.788 Teilnehmer in Europa. Nur Italien hat mit mehr als 400.000 Teilnehmern mehr Menschen mobilisiert. Rund 140 Zeitungsartikel berichteten in den vergangenen Tagen zu „STAND UP”-Aktionen in Deutschland.

Die Kampagne der Vereinten Nationen für die Millennium-Entwicklungsziele sorgte mit dem deutschen Hauptevent am Potsdamer Platz in Berlin für einen gelungenen Auftakt zum „STAND UP“-Wochenende. Mehr als 1.000 Menschen standen im Sony Center gegen Armut und für die Erreichung der Millenniumziele auf.

Beeindruckend war auch die Zahl der prominenten Gäste: Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, die Musiker von Culcha Candela, Pfarrer Franz Michael Meurer (Alternativer Ehrenbürger der Stadt Köln), Rita Süßmuth (Bundestagspräsidentin a. D.), Stefan Kessler (Vorstandssprecher Amnesty International Deutschland), Jakob von Uexküll (Gründer des Alternativen Nobelpreises und des World Future Council) und Renée Ernst von der VN-Millenniumkampagne in Deutschland forderten gemeinsam mit den angereisten Unterstützerinnen und Unterstützern Perspektiven für eine gerechtere Welt.

Vor dem „STAND UP“ um 12 Uhr waren Videobotschaften von sieben Ratsmitgliedern des World Future Council und Trägern des Alternativen Nobelpreises wie zum Beispiel der Menschenrechtsadvokatin Bianca Jagger oder der indischen Agrar-Revolutionärin Dr. Vandana Shiva gezeigt worden. Nach einem Countdown sprang das Publikum um 12 Uhr auf und hisste mit der Hilfe eines Seils und einer Gruppe Fassadenkletterer ein zehn mal fünfzehn Meter großes Banner unter die Kuppel des Sony Centers – ein deutliches Zeichen gegen Armut und für die Millenniumziele. Auf dem Podium verlasen Culcha Candela gemeinsam die „STAND UP“-Erklärung und die Berliner Akrobatengruppe „Flying Acrobats“ begeisterte das Publikum mit ihren Salti und Flickflacks. „Ihr wisst was zu tun ist, liebe Regierende weltweit, tut es!“, rief Culcha Candela-Sänger Ichyban.

Dass sich dies nicht nur Culcha Candela, sondern auch eine beträchtliche Anzahl von Wählerinnen und Wählern wünscht, zeigt eine vor wenigen Tagen von „Deine Stimme gegen Armut“ veröffentlichte Meinungsumfrage. Danach wollen sich bei der Bundestagswahl 2009 viele Wähler für eine Partei mit entwicklungspolitischem Profil entscheiden. Mehr als zwei Drittel der Befragten würden eine Partei wählen, die sich für Armutsbekämpfung, einsetzt, um damit einen Beitrag zur Lösung globaler Probleme zu leisten. Dies gilt vor allem für junge Wähler. Das Superwahljahr 2009 wird spannend!

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