Die Top-Themen des Tages: 11. November 2019
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Die Top-Themen des Tages: 11. November 2019

Südsudan: Regierungsbildung verzögert sich / DR Kongo: Journalist in Haft / Afrikas Intellektuelle fordern Aufbruch

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1. Südsudan: Regierungsbildung verzögert sich
Wie das ZDF, der Spiegel und die Süddeutsche Zeitung berichten, verzögert sich die Regierungsbildung im Südsudan weiterhin. Nach jahrelangem Bürgerkrieg haben Präsident Salva Kiir und der ehemalige Vizepräsident Riek Machar im Jahr 2018 auf Nachdruck der Vereinten Nationen und der USA ein Friedensabkommen geschlossen. Dieses habe ursprünglich die Bildung einer Übergangsregierung mit den beiden Kontrahenten bis zum 12. November 2019 vorgesehen. Weil jedoch entscheidende Themen wie die Organisation des Militärs nicht geklärt worden sein, haben beide Parteien die Frist zur Regierungsbildung bereit zum zweiten Mal nicht eingehalten. Weitere Konfliktherde seien die Regelung um die Erlöse aus den nationalen Ölvorkommen sowie die ethnische Herkunft der Kontrahenten. Kiir gehöre der ethnischen Gruppe der Dinka an, während Machar der Nuer angehöre. Insbesondere Machar trete als Bremser der Friedensverhandlungen auf und halte sich selbst nicht in der Hauptstadt Südsudans, Juba, auf. Um zu verhindern, dass der Konflikt wieder in gewaltsamen Auseinandersetzungen münde, haben die Parteien sich bei Vermittlungsgesprächen in Uganda auf eine erneute Fristverlängerung von 100 Tagen geeinigt.

2. DR Kongo: Journalist in Haft
Reporter ohne Grenzen fordert die Freilassung des kongolesischen Journalisten Achiko Ngaya in der Demokratischen Republik Kongo, wie die Welt meldet. Dem Reporter, der für die Zeitung Nouvelles du Soir schreibe, werde vorgeworfen „den Ruf der panafrikanischen Geschäftsbank Ecobank geschädigt zu haben“. Zuvor hatte Ngaya über negative Kundenerfahrungen bei der Bank berichtet. Das veraltete Presserecht in Kongo räume der Justiz weitreichene Befugnisse zur Bestrafung von Journalist*innen ein. In dem Pressefreiheitsindex von Reporter ohne Grenzen rangiere das Land auf Platz 154 von 180.

3. Afrikas Intellektuelle fordern Aufbruch
In der Süddeutschen Zeitung thematisiert Jörg Häntzschel die ‚Ateliers de la pensée‘, eine mehrtägige Denkwerkstatt afrikanischer Intellektueller in Senegals Hauptstadt Dakar initiiert durch Philosoph und Wissenschaftler Achille Mbembe und Musiker Felwine Sarr. Neben Vorträgen aus den Finanz- und Wirtschaftswissenschaften sei insbesondere die Forderung nach „einem neuen kulturellen Selbstbewusstsein Afrikas“ auf ein großes Echo gestoßen. Dazu gehöre das „immaterielle kulturelle Erbe“ des Kontinents wiederzuentdecken, das „unter Kolonialismus und Kapitalismus verschüttet“ worden sei. Zum „Rückbesinnen auf die eigenen Stärken“ gehöre das Wiederbeleben von traditioneller Musik, Literatur oder Architektur sowie Rückforderungen afrikanischen Besitzes, der in europäischen Museen lagert oder ausgestellt ist.

 

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