Die Höhepunkte aus Caceres: Halbzeit-Konferenz des Globalen Fonds

Letzte Woche trafen sich in Caceres, Spanien, die Geber des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria, um sich über den aktuellen Stand und die zukünftig notwendigen Finanzmittel auszutauschen. Hier ein paar Höhepunkte aus dem Kommuniqué:

Es zeigt sich, dass die Arbeit des Globalen Fonds erhebliche Wirkung entfaltet oder wie Michel Kazatchkine, der Direktor des Globalen Fonds, es ausdrückte: „[Der Globale Fonds] beeinflusst den Verlauf der drei Epidemien.“

Seit der Gründung 2002 wurden Zusagen in Höhe von $15 Mrd. gemacht. Es wurden und werden 600 Programme in 140 Ländern unterstützt. Der nigerianische Gesundheitsminister Babatunde Osotimehin präsentierte Erkenntnisse aus Nigerias Bemühungen zur Vorbeugung und Kontrolle von Malaria; zu diesen gehört auch die Bereitstellung von 4 Millionen langlebigen, mit Insektizid behandelten Moskitonetzen und 18 Millionen Dosen des modernen Anti-Malaria-Wirkstoffes ACT. Seydou Bouda, Gesundheitsminister aus Burkina Faso, beschrieb die vielen Erfolge in seinem Land bei der Bekämpfung von HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria, die durch die Unterstützung des Globalen Fonds erzielt wurden; zum Beispiel erhalten 1,2 Millionen Kinder unter fünf Jahren ACT.

Die Geber einigten sich, dass mit der Ausweitung der unterstützten Programme die langfristige Sicherung der Zukunft des Globalen Fonds zunehmend an Wichtigkeit gewinnt. Ein Weg, die Zukunftsfähigkeit zu steigern, der auf dem Treffen schwerpunktmäßig diskutiert wurde, ist die Einbeziehung inländischer Finanzierung von Gesundheitsprojekten durch Empfängerländer. Sowohl Nigeria als auch Burkina Faso verpflichteten sich dazu. Auf Seiten des Globalen Fonds selbst baten die Teilnehmer darum, dass Möglichkeiten, die Kosteneffizienz und Effektivität zu steigern, konsequent genutzt werden, damit mit den zur Verfügung stehenden Mitteln maximale Ergebnisse erzielt werden können.
Der Bedarf an Finanzmitteln ist soweit angestiegen, dass darüber hinaus eine Erhöhung der Geberzusagen notwendig ist. Der Globale Fonds geht davon aus, dass zwischen den zur Verfügung stehenden Ressourcen und den für die Jahre 2008 bis 2010 benötigten $13,5 Mrd. eine Lücke von $4 Mrd. entstehen wird. Mit den momentan bereit gestellten Mitteln könnte Runde 8 voll finanziert werden. Allerdings stehen für Runde 9 und weitere Runden bisher nur $0,9 Mrd. zur Verfügung.

Schon im November wird der Vorstand des Globalen Fonds damit beginnen, neue Mittel zuzuweisen. Es gibt also einen dringenden Bedarf für die Geber, die Finanzierungslücke zu schließen. Spanien hat bereits sein Engagement gezeigt und für die Erhöhung seines Beitrages auf $213 Mio. Lob erhalten. Andere Geber bestätigten, dass sie erwarten, die Zusagen von Berlin 2007 einzuhalten. Aufgrund des gestiegenen Finanzbedarfes sollten die Geber allerdings außerdem bereits für das Haushaltsjahr 2010 ihre Mittel für den Globalen Fonds erhöhen.

ONE hofft, dass dies tatsächlich passieren wird, sodass der Globale Fonds weiterhin Länder bei ihren Bemühungen im Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria unterstützen kann.

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