Der Globale Fonds hat 20 Millionen Menschenleben gerettet – wir sind beeindruckt

Der Globale Fonds hat 20 Millionen Menschenleben gerettet – wir sind beeindruckt

Was hat dich im letzten Jahr besonders stolz gemacht? Womit hast du dich und die Menschen um dich herum am meisten beeindruckt? Jeder einzelne Mensch macht einen Unterschied in der Welt und eine Menge Menschen zusammen können sogar unglaublich viel erreichen! Das wird einem  bewusst, wenn man sich den neuen Bericht 2016 zu den Resultaten des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria anschaut: alleine letztes Jahr hat der Globale Fonds 3 Millionen Menschenleben gerettet, die von diesen drei tödlichen Krankheiten bedroht waren – das entspricht fast der gesamten Bevölkerung Berlins.

Das ist wirklich beeindruckend!

Initiativen wie der Globale Fonds haben dem Mutter-Tochter Gespann Patricia (rechts) und Consolata (links) die Behandlung von HIV ermöglicht. Die beiden setzen sich heute mit großem Herzen für andere  HIV/Aids-Betroffene ein. Finde mehr heraus auf one.org/girlseverywhere.

Initiativen wie der Globale Fonds haben dem Mutter-Tochter Gespann Patricia (rechts) und Consolata (links) die Behandlung von HIV ermöglicht. Die beiden setzen sich heute mit großem Herzen für andere HIV/Aids-Betroffene ein. Finde mehr heraus auf one.org/girlseverywhere.

Global gesehen dient der Globale Fonds als eine Art “Kriegskasse” im Kampf gegen HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria. Der neue Bericht zeigt den stetig wachsenden Erfolg des Globalen Fonds seit seiner Gründung im Jahr 2002 auf. Hier einige Highlights und warum sie wichtig sind:

  • 20 Millionen Menschenleben gerettet: Die Anzahl geretteter Leben zeigt uns ganz direkt die Wirkung von Investitionen in Gesundheit. Programme, die vom Globalen Fonds unterstützt werden, haben bis Ende 2015 20 Millionen Menschenleben gerettet und sind nun auf gutem Wege, bis Ende 2016 sogar 22 Millionen Menschenleben gerettet zu haben.
  • 9,2 Millionen Menschen in antiretroviraler Therapie für HIV: Der Globale Fonds unterstützt mehr als die Hälfte aller Menschen in der Welt, die eine antiretrovirale Behandlung erhalten. Diese Behandlung erfüllt zwei wichtige Funktionen im Kampf gegen Aids. Sie ermöglicht es den Menschen mit HIV, ein gesundes und produktives Leben zu führen und hilft gleichzeitig, die Verbreitung von neuen Infektionen zu verhindern.
  • 15, 1 Millionen Menschen gegen Tuberkulose behandelt: Tuberkulose ist die Infektionskrankheit, die weltweit die meisten Todesopfer fordert und ist der Hauptgrund für den Tod von HIV-infizierten Menschen. Der Globale Fonds kommt für mehr als die Hälfte der internationalen Finanzierung im Kampf gegen Tuberkulose auf. Er unterstützt Präventions- und Behandlungsmaßnahmen in den am stärksten betroffenen Ländern. Ohne dieses Eingreifen wäre die Anzahl der Menschen, die im Jahr 2015 an Tuberkulose gestorben sind, mehr als drei Mal so hoch gewesen.
  • 659 Millionen Moskitonetze im Rahmen von Malaria-Programmen verteilt: Es gibt keinen Zweifel daran, dass der Globale Fonds maßgeblich dazu beigetragen hat, dass Malaria nicht mehr die Haupttodesursache von Kindern in Sub-Sahara-Afrika ist. In Afrika, dem Kontinent mit der größten Malariabelastung, hatten 2005 nur 6 Prozent der am stärksten Betroffenen Zugang zu einem Moskitonetz. Die Zahl erhöhte sich bis Ende 2015 auf 62 Prozent in Ländern, in denen der Globale Fonds aktiv ist.
  • 60 Prozent der Gesamtinvestitionen des Globalen Fonds richten sich an Frauen und Mädchen: Wir wissen, „Armut ist sexistisch“. Daran erinnert uns die globale Aids Epidemie immer wieder. HIV/Aids ist in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen die am weitesten verbreitete Todesursache für junge Frauen im gebärfähigen Alter Jahren. Mädchen zwischen 10 und 19 Jahren machen sogar ganze 75 Prozent der HIV-Neuinfektionen unter Jugendlichen in Afrika aus. Der Globale Fonds kämpft an vorderster Front gegen diesen Trend und versucht, Frauen und Mädchen durch strategische Investitionen besser zu erreichen.

Während wir uns über die bisherigen beeindruckenden Erfolge des Globalen Fonds freuen, dürfen wir nicht vergessen, dass wir hier und jetzt auf keinen Fall aufhören dürfen. Damit diese lebensrettenden Ergebnisse über Jahre hinweg aufrechterhalten und gesteigert werden können, braucht es immer wieder die Unterstützung von Politikern und die Stimme von Menschen wie dir und mir. Millionen Menschenleben hängen davon ab.

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat Kanadas Beitrag zum Globalen Fonds bereits bekannt gegeben. Die Höhe der deutschen Unterstützung ist zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt.

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat Kanadas Beitrag zum Globalen Fonds bereits bekannt gegeben. Die Höhe der deutschen Unterstützung ist zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt.

Am 16. und 17. September 2016 werden sich die Staats- und Regierungschefs aus aller Welt auf der Wiederauffüllungskonferenz in Montreal, Kanada treffen. Sie werden die Höhe der finanziellen Unterstützung ihrer jeweiligen Länder für den Globalen Fonds über die nächsten drei Jahre  bekannt geben. 13 Milliarden US-Dollar sollen zusammenkommen, so das angestrebte Ziel. Experten zufolge könnte der Fonds vollfinanziert weitere 8 Millionen Menschenleben retten und bis zu 300 Millionen Neuansteckungen aller drei Krankheiten zusammen abwenden und damit sogar noch einen wirtschaftlichen Gegenwert von 290 US-Dollar über die nächsten Jahrzehnte bewirken.

Schließe auch du dich uns an und ermutige die Staats- und Regierungschefs, den Globalen Fonds für die nächsten drei Jahre voll zu finanzieren!

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