Der Billionen-Dollar-Skandal: Der größte Diebstahl, von dem du je gehört hast

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2014 haben wir einen großen Skandal aufgedeckt. Jedes Jahr werden Entwicklungsländern mehr als eine Billion US-Dollar entzogen.

Eine Billion! Das sind zwölf Nullen: 1.000.000.000.000. Stell dir vor, was das für Länder bedeutet, die auf dem Wege sind, sich aus der extremen Armut zu befreien.

Es geht hier keineswegs um Mittel der Entwicklungszusammenarbeit. Diese riesigen Summen fließen aus den Haushalten und der Wirtschaft der Entwicklungsländer ab – durch dubiose Rohstoffgeschäfte, anonyme Strohmannfirmen, Geldwäsche und illegale Steuerhinterziehung. Ein globaler Skandal, der gestoppt werden muss.

Das Geld fehlt den Ländern dann im Kampf gegen extreme Armut, Krankheiten und Hunger. Es würde ihnen helfen, unabhängig von internationalen Hilfsgeldern zu

Dieses Video erklärt alles in 164 Sekunden, und zwar mit Hilfe eines Zombies.

Deswegen haben wir eine Kampagne gestartet, um die führenden Politiker dazu aufzufordern, neue Transparenz-Regelungen in den vier wichtigsten Bereichen für Korruptionsbekämpfung zu erlassen und so den Billionen-Dollar-Skandal zu beenden. Der G20-Gipfel in Brisbane, Australien war für die Staats- und Regierungschefs eine gute Gelegenheit, sich auf ein weiteres Vorgehen zu einigen und gegen den Skandal vorzugehen.

Lies in unseren Bericht „Der Billionen-Dollar-Skandal“ mehr über unsere Forderungen. 

ONE Unterstützer auf der ganzen Welt sind aktiv geworden. Über 88.000 Menschen haben unsere Petition unterzeichnet, die wir den Regierungsvertretern mit auf den Weg zum G20-Treffen gaben. Mehr als 15.000 Menschen haben Tweets und Nachrichten an die Finanzminister der G20 geschickt, bevor sie in Australien zusammenkamen. Unsere europäischen Jugendbotschafter haben die Leute auf der Straße über unsere Kampagne informiert und hinter den Kulissen haben wir mit politischen Entscheidungsträgern und Journalisten gesprochen, damit unsere Kampagne in den Medien landete und nicht zu übersehen war.

Hier eine Auswahl der schönsten Momente:

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    Unsere Kollegen aus Brüssel stehen mit verbundenen Augen vor dem Europäischen Parlament, um tausende Tweets abzugeben und neue Gesetze zu fordern, die mehr Transparenz schaffen und globale Korruption bekämpfen. Foto: ONE
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    ONE Mitarbeiter aus Brüssel überreichen dem Team von Jyrki Katainen, dem EU-Kommissar für Wirtschaft und Währung, einen Koffer voller Tweets. Foto: ONE
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    Saira aus dem Londoner Büro übergibt, kurz bevor Premierminister David Cameron zum G20-Gipfel fliegt, unsere Petition mit tausenden Unterschriften an seinem Haus ab. Foto: ONE
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    ONE Mitarbeiter haben riesige russische Puppen mit ins Europäische Parlament in Brüssel zu einer Diskussion über anonyme Scheinfirmen genommen, um Unterstützer für die neuen Anti-Geldwäscherichtlinien zu gewinnen. Foto: ONE
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    Eine große schwarze Taschenlampe und eine noch größere gelbe Box mit 1000 Tweets von unseren Unterstützern – so haben wir in Deutschland zu dritt unsere G20-Forderungen an Finanzminister Schäuble in Berlin überreicht, kurz bevor er nach Australien flog. Foto: ONE
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    Unsere Brüsseler Kollegen Tamira und Claire haben eure Unterschriften vor ihrem Abflug nach Australien an das Team des EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker übergeben. Foto: ONE
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    So wie diese russischen Babuschka-Puppen verstecken auch Scheinfirmen ihren wahren Inhalt. Das Team in Deutschland ging zum Bundeskanzleramt in Berlin, um eure Unterschriften zu überreichen und Kanzlerin Merkel aufzufordern, sich gegen Geldwäsche stark zu machen und den Billionen-Dollar-Skandal zu beenden. Foto: ONE

Als die Kampagne in Schwung gekommen war, haben einige Länder die Vorreiterrolle eingenommen und nationale Zusagen gemacht, um Transparenz zu verbessern. In Vorbereitung auf den G20-Gipfel wurden neue Standards und Richtlinien entwickelt, an die sich alle G20-Ländern halten müssen. Aber die G20-Chefs haben auf halber Strecke angehalten und die Chance verpasst, die Schlupflöcher zu stopfen, die Korruption erst ermöglichen.

Lies hier mehr über unsere Reaktion auf den G20-Gipfel.

Es handelt sich um ein globales Problem, das einer globalen Lösung bedarf und der Kampf ist noch nicht entschieden. Momentan verhandelt die Europäische Union über eine neue Regulierung, die Phantomfirmen in ganz Europa, dem größten Handelsblock der Welt, das Handwerk legen könnte.

Auch wenn das nur einen Teilbereich des Billionen-Dollar-Skandals betrifft, bedeutet es doch, dass Informationen über den Besitz von Firmen und Trusts und damit über die Identität von Kriminellen, die anonyme Scheinfirmen für Geldwäsche benutzen, offengelegt würden. Einige Länder tun jedoch alles dafür, ihre eigenen Interessen zu schützen und verhindern damit, dass diese Informationen öffentlich zugänglich gemacht werden.

Mach mit: Fordere europäischen Staats- und Regierungschefs auf, gegen Scheinfirmen vorzugehen.

Mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht sind im Kampf gegen extreme Armut unabdingbar. Deswegen werden wir uns weiterhin für dieses Ziel einsetzen. Lies unsere neuesten Blogeinträge zu diesem Thema.

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