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Aktivismus ist das Herzstück der Arbeit von ONE. Wir arbeiten jeden Tag mit unseren ONE-Aktivist*innen zusammen, um die Welt zum Besseren zu verändern. In unserer Arbeit lassen wir uns aber gern inspirieren von großen Aktivist*innen aus der ganzen Welt.

Dazu wollen wir von dir hören, wer für dich aktuell der * die inspierenste Aktivist*in ist.

Bevor du deine Stimme abgibst, kannst du hier noch mehr über alle erfahren:

Malala Yousafzai – pakistanische Aktivistin und Friedensnobelpreisträgerin, die sich für die Bildung von jungen Frauen und Mädchen einsetzt

Malala Yousafzai wurde am 12. Juli 1997 in Mingora, Pakistan, geboren. Malalas Vater, ein Lehrer, der eine Mädchenschule leitete, war sehr daran interessiert, seiner Tochter alle möglichen Chancen zu geben. So besuchte sie die Schule, bis die Taliban die Kontrolle über ihre Stadt übernahmen und Mädchen den Schulbesuch untersagten.

Malala beschloss, sich öffentlich gegen dieses Verbot auszusprechen und das machte sie zur Zielscheibe der Taliban. Im Oktober 2012 überlebte sie im Alter von 15 Jahren ein Attentat. Auf dem Heimweg von der Schule wurde ihr in die linke Seite ihres Kopfes geschossen.

Nach monatelangen Behandlungen und Krankenhausaufenthalten in Großbritannien, wo sie behandelt wurde, gründete Malala den Malala Fund. Die Wohltätigkeitsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, jedem Mädchen die Möglichkeit zu geben, eine selbstbestimmte Zukunft zu erreichen. 2014 erhielten Malala und Kailash Satyarthi gemeinsam den Friedensnobelpreis für ihren Einsatz für die Rechte von Kindern.

Nelson Mandela – südafrikanischer Anti-Apartheid-Revolutionär, politischer Aktivist, Präsident und Philanthrop

Nelson Rolihlahla Mandela wurde am 18. Juli 1918 in Mvezo, Südafrika, geboren. Während seines Lebens und seiner Gefangenschaft wurde Mandela zu einem Symbol des Widerstands und der Anti-Apartheid-Bewegung in Südafrika. Später im Leben, am 10. Mai 1994, wurde Mandela als erster Schwarzer Präsident des Landes vereidigt. Während seiner Präsidentschaft setzte sich Mandela für die Versöhnung des Landes und den Schutz der südafrikanischen Wirtschaft ein. Gleichzeitig schrieb er eine neue Verfassung, die eine starke Zentralregierung auf der Grundlage eines Mehrheitsprinzips etablierte und sowohl die Rechte von Minderheiten als auch die Meinungsfreiheit garantierte.

Nachdem er sich 1999 aus dem politischen Leben zurückgezogen hatte, engagierte sich Mandela weiterhin, um Geld für den Bau von Schulen in Südafrika zu sammeln und engagierte sich im Kampf gegen AIDS, nachdem sein Sohn an der Krankheit verstorben war. Mandela starb am 5. Dezember 2013 im Alter von 95 Jahren in seinem Haus in Johannesburg, Südafrika, aber sein Vermächtnis lebt durch seine lebenslange aktivistische Arbeit weiter.

Greta Thunberg – schwedische Umweltaktivistin und Gründerin der Fridays For Future Bewegung

Greta Thunberg war 15, als sie einen Aufsatzwettbewerb über den Klimawandel in ihrer Lokalzeitung gewann. Kurz darauf protestierte sie, um Druck auf das schwedische Parlament auszuüben, damit es das im Pariser Abkommen festgelegte Ziel für Kohlenstoffemissionen einhält. Von diesem Moment an verzichtete sie regelmäßig freitags auf ihren Schulunterricht, um zu protestieren und ermutigte Schüler auf der ganzen Welt, das Gleiche zu tun.

Im August 2019 nahm sie sich offiziell ein Jahr Auszeit von der Schule, um sich auf ihren Aktivismus zu konzentrieren. Sie nahm an Konferenzen teil, schloss sich Protesten auf der ganzen Welt an und traf wichtige Führungspersönlichkeiten, um das Bewusstsein für den Klimawandel und seine Auswirkungen auf Länder des Globalen Südens zu schärfen. Im Jahr 2019 hielt sie während der UN-Klimakonferenz ihre berühmte Rede zum Klimawandel. Jetzt, während der Covid-19-Pandemie, führt sie ihren Aktivismus online fort.

Martin Luther King Jr. – Baptistenpfarrer, Bürgerrechtler und bekanntester Vertreter des US-amerikanischen Civil Rights Movements

Martin Luther King, Jr. wurde im Januar 1929 in Atlanta, Georgia, geboren und engagierte sich zeitlebens in der Bürgerrechtsbewegung. Insbesondere führte er im Dezember 1955 die erste gewaltfreie Demonstration in den Vereinigten Staaten gegen die Rassentrennung an: ein Busboykott, der 382 Tage lang andauerte. Zwischen 1957 und 1968 reiste King durch die USA, um gegen Ungerechtigkeit zu protestieren und Maßnahmen zu fordern. 1963 leitete er den historischen Marsch in Washington, D.C. an, wo er seine berühmte “I Have a Dream”-Rede hielt. Am 4. April 1968 wurde King jedoch auf dem Balkon seines Motelzimmers in Memphis, Tennessee, ermordet. Doch sein Vermächtnis lebt durch die Arbeit vieler Aktivist*innen weiter.

Der 14. Dalai Lama – das höchste spirituelle Oberhaupt Tibets und Fürsprecher für mehr globale Gleichberechtigung

Der 14. Dalai Lama, der als Reinkarnation des 13. Dalai Lama anerkannt ist, ist das geistige Oberhaupt Tibets und hat sich für den Friedens- und Demokratisierungsprozess in Tibet eingesetzt. Durch seinen Aktivismus und während seiner gesamten Karriere hat er einen Fünf-Punkte-Friedensplan vorgeschlagen, um Frieden nach Tibet zu bringen, und hat mehrfach vor der UNO und dem Europäischen Parlament gesprochen. Er wurde 1989 mit dem Friedensnobelpreis für seinen gewaltfreien Einsatz zur Befreiung Tibets ausgezeichnet und ist bekannt für seine Sorge um die Klimakrise. Im Jahr 2011 beendete er die 368 Jahre alte Tradition Tibets, in der der Dalai Lama als zeitliches und spirituelles Oberhaupt Tibets fungierte, nachdem er ein Dokument unterzeichnet hatte, das seine Autorität formell an einen demokratisch gewählten Führer übertrug.

Luisa Neubauer ist eine deutsche Klimaaktivistin und ehemalige ONE-Jugendbotschafterin

Luisa gehört zu den deutschen Hauptorganisatorinnen von Fridays for Future. Luisa tritt für einen Kohleausstieg bis 2030 in Deutschland und eine Klimapolitik ein, die mit dem Übereinkommen von Paris vereinbar sind. Ferner äußert sie Wachstumskritik und engagiert sich in verschiedenen Organisationen, bei denen sie sich unter anderem für Generationengerechtigkeit und gegen weltweite Armut einsetzt.

Joshua Wong – Hongkonger politischer Aktivist und Politiker, der für demokratische Reformen in Hongkong kämpft

Bis Juni 2020 war er Generalsekretär der Hongkonger Partei Demosistō („Steh für das Volk“), bis diese sich nach der Umsetzung des nationalen Sicherheitsgesetzes in Hongkong am 30. Juni 2020 auflöste. Er war Mitbegründer der 2011 gegründeten Aktivist*innengruppe der Oberschüler*innen und Studierenden Scholarism in Hongkong. 2014 war er einer der Wortführer der Proteste in Hongkong. Wongs zentrale Rolle in der Regenschirm-Bewegung führte dazu, dass das Magazin Time ihn als den einflussreichsten Teenager des Jahres 2014 bezeichnete und als Person des Jahres 2014 nominierte. Außerdem wurde er 2015 vom Fortune-Magazin als einer der „größten Persönlichkeiten der Welt“ bezeichne und 2017 für den Friedensnobelpreis nominiert.

Carola Rackete – deutsche Menschenrechtsaktivistin und ehemalige Kapitänin des Rettungsschiffs Sea-Watch 3

Carola erlangte internationale Bekanntheit, als sie im Juni 2019 als Kapitänin der Sea-Watch 3 insgesamt 53 aus Libyen kommende Geflüchtete bzw. Migrant*innen im Mittelmeer aus Seenot rettete. Nach wochenlangem Warten auf eine Genehmigung lief sie in der Nacht zum 29. Juni, trotz eines Verbots durch italienische Behörden, den Hafen der Insel Lampedusa an.

Chimamanda Ngozi Adichie – nigerianische Autorin und feministische Aktivistin, die für die Gleichstellung der Geschlechter kämpft

Chimamanda lebt heute teils in Nigeria, teils in den USA. Ihr Werk wurde vielfach international ausgezeichnet und gilt als herausragendes Beispiel junger afrikanischer Literatur. Bekannt geworden ist die bekennende Feministin durch ihre Romane Purple Hibiscus (2003), Half of a Yellow Sun (2006) und Americanah (2013). Durch ihre Bücher und Reden hat sie viele Denkprozesse im Bereich Gleichberechtigung und zur Darstellung des afrikanischen Kontinents in westlichen Medien angestoßen. Zudem setzt sie sich auch für die Rechte der LGBTQIA+ Community ein. Chimamanda selbst bezeichnet sich allerdings nicht als Aktivistin, sondern als eine “Person mit einer Meinung”.

Mahatma Gandhi- indischer Anwalt, Politiker und sozialer Aktivist, der für seine gewaltfreie Philosophie des passiven Widerstands berühmt wurde

Gandhi war ein indischer Jurist, antikolonialer Nationalist und politischer Ethiker,[3] der mit gewaltfreiem Widerstand den erfolgreichen Kampf für die Unabhängigkeit Indiens von der britischen Herrschaft anführte. Damit inspirierte er Bewegungen für Bürgerrechte und Freiheit in der ganzen Welt.

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