Das Messen gemessen

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Zur Qualität der Evaluierung, also der Begutachtung und Bewertung von deutscher Entwicklungszusammenarbeit, wurde am 12. Mai in der Thüringischen Landesvertretung in Berlin eine umfangreiche Studie vorgestellt. Diese wurde im Auftrag des Entwicklungsministeriums (BMZ) vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut und dem Centrum für Evaluation (Ceval) erarbeitet. Das Messen gemessen Diese Studie betont, wie wichtig eine transparente und koordinierte Evaluierung der Entwicklungsarbeit ist, damit die eingesetzten Gelder den größten Nutzen erbringen können. Dafür seien in Zukunft größere Anstrengungen besonders seitens der untersuchten nichtstaatlichen Akteure notwendig. Das BMZ erhielt in Punkto Transparenz gute Noten. Ihm wird allerdings vorgeworfen, nur eine mangelnde Steuerungskapazität gegenüber den Durchführungsorganisationen zu besitzen und zu wenig eigene Evaluierungen durchführen zu können. BMZ-Staatssekretär Stather verwies darauf, dass er Personal einzusparen müsse. Bei der Vorstellung der Studie wies Prof. Dr. Reinhardt Stockmann von Ceval auf drei Möglichkeiten hin, zukünftig bessere Evaluation garantieren zu können:

  1. Eine Aufstockung der Mittel des BMZ
  2. Die Einrichtung einer unabhängigen Agentur
  3. Die Einberufung eines unabhängigen Beirats

Als Faustregel, so die Autoren, solle für jedes Projekt 1 Prozent der Projektmittel für Evaluierung eingesetzt werden – das wäre ein Vielfaches von dem, was heute oftmals eingesetzt wird. Die durch die Evaluierung einzelner Projekte gewonnen Erkenntnisse und Lehren sollten für alle Akteure der Entwicklungszusammenarbeit zugänglich gemacht werden. So würden alle viel darüber lernen können, wie Entwicklungszusammenarbeit in Zukunft wirksamer und effizienter gestaltet werden könnte.

— Tobias Kahler —

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