China: Erhöhte Investitionen in Afrika. Die Top-Themen des Tages.

Mach mit

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

Afrika Fotos (12)

  1. China: Erhöhte Investitionen in Afrika
  2. Waffenstillstand im Südsudan
  3. Hamburger SPD: Steuervorteile für Fair-Trade-Kaffee

1. China: Erhöhte Investitionen in Afrika

Laut Zeit Online plant die chinesische Regierung, ihr Handelsvolumen auf dem afrikanischen Kontinent von derzeit 200 auf 400 Milliarden Dollar bis zum Jahre 2020 zu verdoppeln. Afrika sei nach der Krise ein „Lichtblick und eine der am schnellsten wachsenden Regionen der Welt“, so der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang in Äthiopien. Der sich auf Afrikareise befindende Politiker versprach ferner, mehr Kredite für ein afrikanisches Hochgeschwindigkeitsnetz bereitzustellen, das wunschgemäß „alle Hauptstädte verbinden“ solle, sowie die Entwicklungshilfe um 2 Milliarden Dollar zu erhöhen, davon 8 Millionen für den von bewaffneten Unruhen geplagten Südsudan. Darüber hinaus wolle China 100 Millionen in den afrikanischen Artenschutz investieren. Kritik, der asiatische Staat wolle sich einseitig an Rohstoffen bereichern, widersprach Li und entgegnete, es handele sich um eine Kooperation zwischen Partnern und man müsse darauf hören, was Afrika zu sagen hat. Weitere Ziele von Lis Reise seien Nigeria, Angola und Kenia.

2. Waffenstillstand im Südsudan

Ein positives Signal von den lange stockenden Friedensbemühungen im Südsudan: Die Konfliktparteien haben sich Informationen der Süddeutschen Zeitung zufolge auf eine einmonatige Gefechtspause geeinigt. Um den Bauern die rechtzeitige Arbeit ihrer Felder vor der Regenzeit zu ermöglichen, schlossen die Anführer beider Gruppen ein Abkommen, das einen Waffenstillstand bis zum 07. Juni gewähren soll. Nach Angaben der Vereinten Nationen litten, als direkte Konsequenz des Konfliktes, etwa eine Million Menschen Hunger. Um diesem Notstand beizukommen, sollen dem Land Hilfsgüter aus den benachbarten Ländern Äthiopien, Kenia und Sudan zuteilkommen. Laut dem Handelsblatt hat der südsudanesische Präsident Salva Kiir in einem Gespräch mit US-Außenminister Kerry ferner signalisiert, er sei zu Friedensgesprächen mit dem Rebellenführer und ehemaligen Vizepräsidenten Riek Machar bereit.

3. Hamburger SPD: Steuervorteile für Fair-Trade-Kaffee

Wie der Spiegel berichtet, wird die Hamburger Bürgerschaft am kommenden Mittwoch über einen Antrag abstimmen, der eine steuerliche Entlastung für fair gehandelten Kaffee fordert. Eine Mehrheit gelte als sicher. Die von der SPD eingereichte Vorlage solle im Anschluss zunächst den Bundesrat und dann den Bundestag erreichen. Durch den geplanten Steuervorteil erhoffe sich die Hansestadt eine Erhöhung des relativ geringen Marktanteils von Fair-Trade-Kaffe von derzeit 2,2 Prozent im Vergleich zu konventionell angebautem Kaffee. Laut dem Magazinwürden viele Entwicklungs- und Schwellenländer, in denen der Kaffee produziert wird, bisher kaum von dem Erlös profitieren. Die eingereichte Vorlage sei ein Schritt, besonders die Kaffee produzierenden „Kleinbauern und deren Arbeiter am Wohlstand teilhaben zu lassen“, so der Hamburger SPD-Abgeordneter Sven Tode.

×

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unserer Privacy Policy einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.
Du willst immer auf dem Laufenden sein, wie du dich im Kampf gegen extreme Armut engagieren kannst?
Dann trag dich auf unserem Verteiler ein, um E-Mails von ONE zu erhalten und gemeinsam mit Millionen Menschen weltweit extreme Armut und vermeidbare Krankheiten zu bekämpfen. Deine Unterstützung bedeutet uns sehr viel. Wir werden dich niemals um Spenden bitten. Du kannst dich jederzeit austragen.
Bist du sicher? Wenn du 'Ja' auswählst, zeigen wir dir weitere Wege, dich mit deiner Stimme im Kampf gegen extreme Armut einzusetzen. Du kannst dich jederzeit austragen.

Diskutiere mit

Regeln für Kommentare