Alternative WM: Wie Afrika Fußball spielt

Alternative WM: Wie Afrika Fußball spielt

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Wenn du je in einem afrikanischen Land gelebt hast oder eine Weile dort gereist bist, wirst du eine Sache nicht übersehen haben können: Kinder, die Fußball spielen.

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Geisha, Äthiopien. Foto: Stephen and Melanie

Wenn du kurz anhälst, fragen sie dich höchstwahrscheinlich, ob du nicht mitspielen willst. Und wenn deine Geschwindigkeit und dein Können dann zu wünschen übrig lassen, kannst du dir sicher sein, dass dir ein lautes Lachen entgegengebracht wird, das irgendwo zwischen Freude und Spott liegt.

Die WM der Frauen in Frankreich steht 2019 an. Doch schon jetzt werden in Schulen und Parks, an Stränden und in den Straßen Torpfosten provisorisch aufgestellt, Teams zusammengestellt und die Stars von morgen zeigen, was sie drauf haben.

Hier sind 15 Bilder, die wir auf Flickr gesammelt haben und die einfangen, wie Afrika Fußball spielt.

Ilha de Moçambique, Mosambik

Foto: Peter Hass

Foto: Peter Hass

“Wir liefen am Strand entlang der historischen Fortaleza de São Sebastião und stießen auf diese Gruppe von jungen Fußballspielern. Die Kinder waren ganz auf ihr Spiel konzentriert. Sie spielten mit einem billigen Plastikball und jeder Schuss wirbelte Sand hoch. Als das Spiel vorbei war, sprangen alle ins Wasser, um sich den Sand abzuwaschen. Trotz der großen Armut war Fußball etwas, an dem alle Spaß hatten.“ Foto und Zitat: Peter Hess

Ali Addeh Flüchtlingslager, Djibouti

Foto: UNHCR/G.Beals

“Maymun Muhyadine Mohamed liebte es durch die Straßen von Mogadishu zu rennen und Fußball zu spielen. Ihr Können brachte ihr sogar eine Medaille bei einem lokalen Fußballtunier ein. Die somalische Al Shabaab Miliz sah ihre Freude am Fußball allerdings als eine Trotzhandlung an. Sie sagten ihr: „Frauen dürfen keinen Sport machen. Hör auf zu spielen und trag einen Hijab.“

Ihr Mann unterstützte trotzdem ihre Entscheidung, Fußball zu spielen. Bald danach wurde er jedoch zu Hause angegriffen und umgebracht. Maymum verkaufte ihre Medaille, um mit ihrem kleinen Baby aus Somalia fliehen zu können. Sie überquerte die Grenze nach Djibouti, wo sie heute im Flüchtlingslager Ali Addeh zur Schule geht und Fußball spielt.

“Inshallah, falls ich je wieder eine Medaille gewinne, werde ich sie nie verkaufen”, sagt sie. „Ich werde sie an einem sicheren Ort verwahren und sie meiner Tochter zeigen, wenn sie groß ist. Ich will kein Geld. Ich brauch es nicht. Ich will nur weiterhin Fußball spielen können und Spaß daran haben.“
Geschichte und Foto: UNHCR/G.Beals

Monrovia, Liberia

Foto: herwigphoto.com

Foto: herwigphoto.com

Liberia nimmt es mit Ruanda im African Nations Cup auf. Foto: Christopher Herwig

Khulungira, Malawi

Fotorechte: ILRI/Mann

Fotorechte: ILRI/Mann

“Khulungira ist ein Dorf mit 150 Familien in Zentralmalawi, 27 km von der nächsten Straße entfernt und 50 km von der nächsten Stadt. Es gibt keinen Strom oder fließend Wasser. Niemand besitzt ein Auto oder ein Motorrad. Nur wenige Eltern können es sich leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken.“
Foto und Zitat: ILRI/Mann

Tetouan, Marokko

Foto: Evgeni Zotov

Foto: Evgeni Zotov

“Ich wollte nur ein paar Wochen in diesem Land bleiben, am Ende blieb ich drei Monate.”
Foto und Zitat: Evgeni Zotov

Luapula, Sambia

Foto: Alex Berger

Foto: Alex Berger

“Luapula liegt im Nordwesten von Sambia an der Grenze zum Kongo. Diese Fotos sind von einem Besuch bei meinem Bruder, der dort als Freiwilliger bei den Peace Corps arbeitet. Wir wohnten in seinem Dorf und trafen die unglaublichen Menschen, mit denen er täglich zusammenarbeitet. Sie ließen uns in ihre Häuser und ihre Leben und hinterließen Spuren bei uns. Sie waren wirklich wundervoll.“ Foto und Zitat: Alex Berger

Kunene Provinz, Namibia

Foto: Travis Lupick

Foto: Travis Lupick

“Einheimische und Touristen spielten Fußball in der Nähe eines Zeltplatzes in der Kunene Provinz.“ Foto und Zitat: Travis Lupick

Blantyre, Malawi

Foto: Colin Carmichael

Foto: Colin Carmichael

Schüler der Blantyre Secondary School spielen Fußball auf dem Schulhof. Foto: Colin Carmichael

Lomé, Togo

Foto: Panoramas

Foto: Panoramas

Panorama des Stade de Kégué, das nationale Stadium von Togo

Bilma, Niger

Foto: Alessandro Vannucci

Foto: Alessandro Vannucci

“Glückliche Kinder in der Oasenstadt Bilma in der Tenerè Wüste, Niger” Foto und Zitat: Alessandro Vannucci 

Torit, Südsudan

Foto: Arsenie Coseac

Foto: Arsenie Coseac

“Jungs spielen Fußball nach einem heftigen Regen in Torit.” Foto und Zitat: Arsenie Coseac

Sambia

Foto: Michael Mistretta

Foto: Michael Mistretta

“Sambische Kinder sind großartige Fußballer. Wahrscheinlich weil es eine der günstigsten Sportarten der Welt ist. Barfuß, halb so alt wie wir und sie besiegen uns trotzdem.“ Foto und Zitat: Michael Mistretta

Südafrika

Foto: Dylan Thomas / UKaid / Department for International Development

Foto: Dylan Thomas / UKaid / Department for International Development

Lazarus, 13, spielt beim Musina Centre for child migrants in Südafrika Fußball. Viele Kinder kommen aus Simbabwe in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Foto: Dylan Thomas / UKaid / Department for International Development

Sambia

Foto: Mosi Lager

Foto: Mosi Lager

“Wir spielten Fußball, als dieser kleine Junge uns fragte, ob er mitspielen dürfe. Er war ungefähr halb so groß wie die anderen Spieler. Ich sagte: „Nein, du wirst dich verletzen. Wir sind alle viel älter und größer.” Aber er bestand darauf. Also bat ich ihn vorsichtig zu sein und ließ ihn mitspielen.

Es stellte sich heraus, dass er ein hervorragender Fußballspieler war. Seine gelbe herumwirbelnde Shorts blieb mir besonders im Gedächtnis, da man ihren Besitzer zwischen den Riesen kaum sehen konnte. Die Zukunft das sambischen Fußball sieht vielversprechend aus!“ Foto und Zitat: Mosi Lager

 

Nicht all diese Kinder werden Fußballstars. Aber wir setzen uns dafür ein, dass jedes Kind einen gesunden Start ins Leben bekommt – frei von vermeidbaren Krankheiten wie Aids, Tuberkulose oder Malaria. Du auch? Dann unterschreibe unsere Petition und fordere Entwicklungsminister Müller auf, den deutschen Beitrag für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria zu verkünden.

 

Jetzt unterzeichnen: Wir fordern stärkeren Einsatz im Kampf gegen Aids

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wir bitten Sie, jetzt den Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria anzupacken. Wir können diese Krankheiten ein für alle Mal aus der Welt schaffen, aber nur, wenn wir alle unseren Teil beitragen. Ich mach mit, Sie auch? Bitte stellen Sie sicher, dass der Globale Fonds vollständig finanziert wird. Sie helfen damit, weitere 16 Millionen Menschenleben zu retten.

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