9. November 2020
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9. November 2020

Äthiopien kurz vor einem Bürgerkrieg / Lieferketten für Corona-Impfstoff: Eine Herausforderung / Derzeitige Krisen erfordern internationale Kooperation

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1. Äthiopien kurz vor einem Bürgerkrieg
Wie die Tageszeitung, die Tagesschau und die Deutsche Welle berichten, steuert Äthiopien auf einen Bürgerkrieg zu. In dem nördlichen Bundesstaat Tigray sei es zu Kämpfen zwischen den lokalen Einheiten und den Bundestruppen gekommen. Laut Ärzte ohne Grenzen habe es alleine in einem einzigen Dorf entlang der tigrischen Grenze sechs Todesopfer und mindestens 60 Verletzte gegeben. Die Spannungen zwischen der Tigray-Region und der Zentralregierung bestehen schon seit Jahren. Regierungsoberhaupt und Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed habe bereits Militärinterventionen für die Region, in der 600.000 Menschen von Lebensmittellieferungen abhängig seien, angeordnet. Doch auch die lokalen Truppen in Tigray verfügen seit dem Grenzkrieg gegen Eritrea (1998-2000) über viele Waffen. UN-Chef Guterres und deutscher Außenminister Heiko Maas plädieren für Deeskalation und Dialog.

2. Lieferketten für Corona-Impfstoff: Eine Herausforderung
Wie Felix Wadewitz im Tagesspiegel schreibt, stehe nach der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs eine weitere große Hürde bevor: die globale Verteilung des Impfstoffs. Fluggesellschaften seien bereits dabei, Pläne für die Verteilung auszuklügeln. Diesbezügliche Herausforderungen seien nicht nur die Unmengen an benötigten Frachtflugzeugen sondern allem voran auch die Sicherstellung der notwendigen Kühlung der Impfstoffe. Letzteres sei vor allem in vielen Ländern in Afrika, Asien und Südamerika ein Problem. Die Versorgung jener zwei Drittel der Weltbevölkerung stelle somit eine logistische Herausforderung dar.

3. Derzeitige Krisen erfordern internationale Kooperation
In einem Gastbeitrag im Redaktionsnetzwerk Deutschland plädiert Prof. Imme Scholz, stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik, für internationale Kooperation im Zuge der globalen sozialen Ungleichheiten, der Klimakrise sowie der Corona-Pandemie. Es sei ein gutes Zeichen, dass die EU den Wert der Zusammenarbeit erkannt sowie eine internationale Initiative in Gang gesetzt habe, die allen Ländern Zugang zu Impfstoffen, Medikamenten und Testmaterial ermöglichen soll. Durch die Pandemie seien die Möglichkeiten, in internationale Kooperationen zu investieren, jedoch eingeschränkt. Die zunehmend von Krisen betroffene Welt – sei es nun die Klimakrise, die Pandemie oder die zahlreichen Konflikte – mache ein Geflecht starker multilateraler Organisationen notwendig, so die Professorin. Diese sollen sicherstellen, dass Menschenrechte und politische Teilhabe gewahrt werden.

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