9. Dezember 2021
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9. Dezember 2021

Omikron: Neue Erkenntnisse / Schulze vor großen Herausforderungen / Äthiopien: Rebellen zurückgedrängt

1. Omikron: Neue Erkenntnisse

Mehrere Medien, darunter Spiegel, Focus Online, die Welt und die Neue Zürcher Zeitung berichten über die neue Coronavirus-Mutation namens Omikron, die kürzlich in Südafrika entdeckt wurde. Neueste Daten weisen darauf hin, dass Omikron sich dem Schutz des BioNTech-Impfstoffs zumindest teilweise entziehen kann. Demzufolge seien dort, wo die Mutation ankommt, geltende 2G-Bestimmungen nicht mehr ausreichend. Menschen, die eine Infektion durchgemacht haben und dann zweimal geimpft wurden, können Omikron allerdings größtenteils neutralisieren. Das deute darauf hin, dass Auffrischungsimpfungen zumindest vom Hersteller BioNTech vor der Mutation schützen können. Langfristig müssen Impfstoffe an die neue Virusvariante angepasst werden. In Südafrika werden seit kurzem zudem auffällig viele Kinder positiv auf Corona getestet. Die meisten haben aber keinen schweren Krankheitsverlauf. Mittlerweile sei Omikron bereits in mehr als 20 Ländern nachgewiesen worden. Deshalb sei es dringend notwendig, die Impflücke schnell zu schließen, so Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI). Zudem sei es wichtig, bei der Pandemiebekämpfung global zu denken. N-tv.de und Euractiv.de thematisieren die sogenannte “Impfstoff-Apartheid” der EU. In Afrika seien nach wie vor nur zehn Prozent der Bevölkerung geimpft. Eine höhere Impfquote hätte das Risiko für das Auftreten von Omikron erheblich reduziert.

 

2. Schulze vor großen Herausforderungen

Stefan Hunglinger thematisiert in der Tageszeitung (taz) die Entwicklungspolitik der neuen Bundesregierung. Es sei eine gute Nachricht, dass das Entwicklungsministerium (BMZ) in den Koalitionsverhandlungen nicht aufgelöst wurde. Es wäre sinnvoll gewesen, den Bereich humanitäre Hilfe vom Auswärtigen Amt zurück in den Zuständigkeitsbereich des Entwicklungsministeriums zu holen. Das Thema Entwicklung bleibe im Koalitionsvertrag insgesamt “unterbelichtet”. Es gelte nun für die neue Ministerin Svenja Schulze, dieses Manko aufzufangen. Sie trete in große Fußstapfen. Ihre SPD-Vorgänger*innen Erhard Eppler und Heidemarie Wieczorek-Zeul hätten “hohe Maßstäbe für eine globale Strukturpolitik” gesetzt. Zudem dürfe das 0,7-Prozent-Ziel für nachhaltige Entwicklung im gemeinsamen „Außenhaushalt“ der Koalition von 3 Prozent nicht untergehen. Peter Ulrich Meyer nimmt im Hamburger Abendblatt den neuen Staatssekretär im BMZ, Niels Annen, genauer unter die Lupe. Er sei seit 2018 Staatsminister im Auswärtigen Amt und werde Schulze nun in ihrer Arbeit als Ministerin unterstützen.

 

3. Äthiopien: Rebellen zurückgedrängt

Regierungstruppen haben in Äthiopien mehrere wichtige Städte außerhalb der Provinz Tigray zurückerobert, die zuletzt an die Tigray-Rebellen gefallen waren. Darüber berichten die Tageszeitung (taz) und Deutschlandfunk. Am Montag habe die Regierung die Rückgewinnung der strategisch wichtigen Städte Dessie und Kombolcha gemeldet. Mit deren Einnahme hatten sich die Rebellen Ende Oktober den Weg in Richtung der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba gebahnt. Die Regierung hatte bereits vergangene Woche die historische Klosterstadt Lalibela zurückerobert. Die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) habe die Gebietsverluste bestätigt und erklärt, es handele sich um einen taktischen Rückzug im Einklang mit ihrem Plan. Laut der Regierung haben die Rebellen schwere Verluste erlitten. In dem seit 13 Monaten andauernden Konflikt seien bereits tausende Zivilist*innen getötet und Hunderttausende vertrieben worden.

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